Meinen Sie, dass es in 5 Jahren Flatrate-Angebote für den Einsatz von Business-Software in Unternehmen geben wird – ähnlich wie etwa in der Telekommunikations-Industrie? Diskutieren und kommentieren Sie das Thema in diesem Blog!
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Montag, 7. März 2011
Google: 48 Firmen in 2010 dazugekauft...
... und das Unternehmen will auch 2011 bei M&A hoch aktiv sein, berichtet das Wall Street Journal. Ziel ist es nicht nur, neue Umsatzbringer zu kreieren, sondern auch Talente zu gewinnen und zu halten (was besonders wichtig ist). Der Werbemilliardenbringer AdSense war zum Beispiel 2003 aus einem Aufkauf entstanden. Die Firma hieß Applied Semantics. Google Maps entstand durch den Erwerb von Keyhole in 2004. Ein Jahr später4 kaufte Google mit der Akquisition von Android Inc. die Eintrittskarte in Mobilfunkgeschäft. Hier wie auch bei DoubleClick, dem 2008 aufgekauften Werbegiganten im Internet und mit 3,2 Milliarden Dollar bislang teuersten Unternehmenserwerb, gelang es Google, die Kernmannschaften an Bord zu halten. Mit einer Erfolgsquote von 70 Prozent bei Unternehmensaufkäufen steht Google offenbar sehr gut da, wenn es darum geht, mit fremder Hilfe die eigene Power zu stärken.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 5.2.2011: Google Cranks Up M&A Machine
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 5.2.2011: Google Cranks Up M&A Machine
Wir alle gucken DSDS. Aber die Werbung ist ganz persönlich...
... auf jeden Zuschauer zugeschnitten. Was gestern noch Vision war, wird mehr und mehr Wirklichkeit, berichtet das Wall Street Journal. Angesichts der Tatsache, dass das Fernsehen immer mehr Zuschauer an das Internet verliert und damit auch Werbeeinnahmen, suchen die Sender nun Möglichkeiten, Anzeigen zu individualisieren. Dazu benötigen sie Daten über die Vorlieben und Interessen der Zuschauer. Diese bekommen sie - in den USA - zum Beispiel von Versicherern und Pharmaherstellern Daten, die sie mit eigenen Statistiken kombinieren und zu Werbeprofilen zusammenstellen. Die Ergebnisse seien verblüffend.
Kommentar: Diese Meldung wurde exklusiv für Sie zusammengestellt - auf der Basis der Daten, die wir über Ihr Informationsverhalten gewonnen haben. Wir wissen, dass Sie dies interessiert, auch wenn Sie diese Entwicklung nicht unbeding als erfreulich empfinden. Wenn Sie sich unter einem anderen Namen nochmals ins Internet einklinken und auf unsere Journalyse zugreifen, werden Sie feststellen, dass hier dann etwas ganz anderes steht, etwas, das konditioniert ist auf Ihr Aliasprofil.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 7.3.2011: TV's Next Wave: Tuning In to You
Kommentar: Diese Meldung wurde exklusiv für Sie zusammengestellt - auf der Basis der Daten, die wir über Ihr Informationsverhalten gewonnen haben. Wir wissen, dass Sie dies interessiert, auch wenn Sie diese Entwicklung nicht unbeding als erfreulich empfinden. Wenn Sie sich unter einem anderen Namen nochmals ins Internet einklinken und auf unsere Journalyse zugreifen, werden Sie feststellen, dass hier dann etwas ganz anderes steht, etwas, das konditioniert ist auf Ihr Aliasprofil.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 7.3.2011: TV's Next Wave: Tuning In to You
Die Allmacht von Facebook und der Niedergang von...
- ... Emails, die zwischen Dezember 2009 und Dezember 2010 einen Rückgang um elf Prozent bei allen U35-Bürgern in Europa verzeichnen mussten,
- .... Instant Messaging, dessen Volumen in 2010 um acht Prozent in Europa fiel,
- ... Ebay als elektronisches Auktionshaus, das im vergangenen Jahr berleben mussste, wie auf dem Alten Kontinent das Interesse - gemessen am Verkehrsvolumen - um 3,6 Prozent sank.
Während sich in Deutschland der Anteil der Anzeigen-Präsenz in Sozialen Netzwerken auf 28 Prozent verdoppelte, haben Facebook & Co. in den Vereinigten Königreichen bereits einen Anteil von 41,3 Prozent. In Frankreich liegt er mit 26,5 Prozent etwa gleichauf mit Deutschland. Hier spürten die StudioVZ/VZ-Netzwerke deutlich den Atem von Facebook.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 6.3.2011: Facebook Now Dominates for Europeans on Web
Samstag, 5. März 2011
Vor 30 Jahren: IBMs Abschied von der Miete...
... war in der Geschichte des Unternehmens wohl die einschneidenste Veränderung in der Strategie der Nachkriegszeit. Wie es damals war, das zeigt das neueste Kapitel in der 1984 erschienen IBM-Analyse "Das blaue Wunder")
Donnerstag, 3. März 2011
Gegen Gerüchte: SAP steht nicht zum Verkauf...
"Wir führen keine Gespräche mehr", erklärte nach einem Bericht des Wall Street Journals SAPs Co-Chief Executive Jim Hagemann Snabe in einem Interview. Zudem sei nach einer Steigerung des Börsenwertes um 20 Milliarden Euro oder um 30 Prozent das Softwarehaus kein attraktives Ziel mehr. Gerüchten zufolge hatten sowohl IBM als Hewlett-Packard Interesse an einem Erwerb von SAP gezeigt.
Kommentar. Das Dementi wird nicht verhindern, dass man auch weiterhin über die Zukunft von SAP spekulieren wird. Daran wird auch die Software-On-Demand-Initiative nichts ändern, mit der SAP das "Facebook fürs Unternehmen" schaffen möchte. Oder glaubt wirklich jemand, dass SAP eine solche Serie von Knüllern hinlegen wird wie Apple, deren Börsenwert inzwischen so hoch ist, dass sich niemand dieses Unternehmen kaufen kann?
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011: SAP Says No Talks on Selling Company
Kommentar. Das Dementi wird nicht verhindern, dass man auch weiterhin über die Zukunft von SAP spekulieren wird. Daran wird auch die Software-On-Demand-Initiative nichts ändern, mit der SAP das "Facebook fürs Unternehmen" schaffen möchte. Oder glaubt wirklich jemand, dass SAP eine solche Serie von Knüllern hinlegen wird wie Apple, deren Börsenwert inzwischen so hoch ist, dass sich niemand dieses Unternehmen kaufen kann?
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011: SAP Says No Talks on Selling Company
Überraschung: Jobs auf dem iPad Version 2
Denn der Gründer, der im Januar aus Gesundheitsgründen unbefristeten Urlaub von seinem Ein-Dollar-Job genommen hatte, präsentierte unter "standing ovation" (Wall Street Journal) die neueste Version des iPad, der in seiner ersten Version 90 Prozent Marktanteile ergatterte. Ab dem 11. März wird das multimediale Lesegerät für 499 Dollar aufwärts verfügbar sein. In den USA und ab 25. März in 26 anderen Ländern. Wer mehr über das Gerät wissen will, den wird die Fachpresse zu genüge versorgen. Wir haben hier ja auch schon darüber berichtet.
Kommentar: Ideologisch passt das Gerät in das "Post-PC-Zeitalter", meint Jobs. Vor 30 Jahren kam der PC auf den Markt. Jetzt sind wir genau eine Generation weiter. Warum sollte da nicht eine neue Ära beginnen? 1981 war der Großrechner (Univac I) 30 Jahre alt. Aber wetten, dass wir in den nächsten 30 Jahren mehr erleben werden als den iPad? 1951 war Univac der erste, der einen neuen Markt schuf - und verlor. 1981 war IBM der Meister, der mit seinem PC einen neuen Markt begründete - und verlor. Nun ist Apple dran...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 3.3.2011: Apple's Showman Takes the Stage
Kommentar: Ideologisch passt das Gerät in das "Post-PC-Zeitalter", meint Jobs. Vor 30 Jahren kam der PC auf den Markt. Jetzt sind wir genau eine Generation weiter. Warum sollte da nicht eine neue Ära beginnen? 1981 war der Großrechner (Univac I) 30 Jahre alt. Aber wetten, dass wir in den nächsten 30 Jahren mehr erleben werden als den iPad? 1951 war Univac der erste, der einen neuen Markt schuf - und verlor. 1981 war IBM der Meister, der mit seinem PC einen neuen Markt begründete - und verlor. Nun ist Apple dran...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 3.3.2011: Apple's Showman Takes the Stage
Was macht eigentlich ein Application-Manager?
Solange die Anwendungen rund laufen, bleiben Application-Manager im Hintergrund. Ins Blickfeld geraten sie erst, wenn es hakt. Application-Manager müssen die Lösungen pflegen, weiterentwickeln und an sich wandelnde Anforderungen anpassen. Zudem beraten sie die Kunden, wie sie ihren Support verbessern können. Treten Fehler auf, müssen diese in kurzer Zeit behoben werden - je nach Service-Level-Agreement (SLA) rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche. Um das leisten zu können, ist ein abgeschlossenes Studium als Informatiker, Ingenieur oder Wirtschaftsinformatiker die ideale Voraussetzung.
Mittwoch, 2. März 2011
Beschwerdemanagement gefragt
Kundenservice, Kundenorientierung und Kundenbetreuung sind nicht nur im Call Center das Thema des Jahres 2011. Viele Firmen mit serviceintensiven Dienstleistungen und Produkten scheinen in diesem Jahr verstärkt in die Kundenbetreuung und Kundenzufriedenheit zu investieren, so der Geschäftsführer Dipl.-Kfm. Ingo Scheider der Trainingsagentur Kompakttraining.de. Wurden in den vergangenen Jahren aufgrund knapper finanzieller Ressourcen das Thema Mitarbeiterqualifizierung und Kundenzufriedenheit hinten angestellt, investieren aktuell die Kundenservice Call Center Leiter eindeutig in Kundenzufriedenheit Service Seminare und Kurs Maßnahmen.
Ninten3Do: "Guck mal, Ma, ganz ohne Gläser"...
... lassen sich auf der neuesten mobilen Konsole namens 3DS von Nintendo dreidimensionale Spiele erblicken und erclicken. Das Superding kostet 250 Dollar und wird ab Ende März zumindest in den USA verfügbar sein. Es ist 60 Prozent teurer als seine 2D-Vorläufer.
Der Markt für Spiele & Konsolen wird in diesem Jahr weltweit 50 Milliarden Dollar umfassen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011: Odd Couple Behind Nintendo 3-D Push
Der Markt für Spiele & Konsolen wird in diesem Jahr weltweit 50 Milliarden Dollar umfassen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011: Odd Couple Behind Nintendo 3-D Push
Twitter schlägt Google in der Werbewirksamkeit...
... behauptet jedenfalls David Szetela, als Chef von Clix Marketing König der Kleinanzeigen im Internet. Natürlich kann er momentan nicht mit Beweisen, sondern nur mit Beispielen aufwarten, aber die plazierte er jetzt im Wall Street Journal. Mit 4.000 Dollar unterstützte er das Werbe-Twittern eines Buch über Risikokapital und erzielte mit dieser Kampagne mehr Vorbestellungen als mit einer Werbung über Google. Nun muss es sich zeigen, ob das Beispiel Schule macht - und Twitter, immerhin bei einem Umsatz von nur 150 Millionen Dollar ein "Multimilliardär" als Unternehmenswert, wirklich Big Google Konkurrenz machen kann. Die Suchmaschine wurde durch Kleinanzeigen groß, während Twitter bislang Brandnames wie Coca-Cola für sich gewann.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011:Twitter Big on Smaller Advertisers
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.3.2011:Twitter Big on Smaller Advertisers
Dienstag, 1. März 2011
Virtualisierung explodiert
Die Vielzahl von physikalischen und virtuellen Umgebungen und die Cloud führen dazu, dass die Verwaltung von Assets keine 08/15-Aufgabe mehr ist. Für Unternehmen, die noch kein heterogenes Management-Tool implementiert haben, wird die Sicherung, Kontrolle und Aktualisierung von Assets 2011 zu einer noch größeren Herausforderung. Schuld ist noch mehr Virtualisierung.Das meinen zumindest die Analysten von Gartner.
Zitat des Tages: Die Dummheit der Computer
»Künstliche Dummheit ist
ein wesentlicher Bestandteil
der künstlichen Intelligenz.«
Mike Loukides, Vice President O'Reilly Media
ein wesentlicher Bestandteil
der künstlichen Intelligenz.«
Mike Loukides, Vice President O'Reilly Media
Netzneutralität wird in Europa aufgegeben...
... meint das Wall Street Journal. Während in den USA dies nach wie vor ein heiß umkämpftes und stark umstrittenes Thema ist, dürfen die Telekoms ihre Übertragungsraten und -preise nach eigenen Prioritäten gestalten. In den USA wird die Netzneutralität, nach der alle Bits gleich geboren und behandelt werden müssen, als Teil der Redefreiheit verstanden wird, geht man nach Aussage des Wall Street Journals in Europa damit "prosaischer" um.
Mit dem Ziel, schnelle Netze finanzierbar zu machen in einem Markt, der kaum noch von Wachstum gekennzeichnet sei, haben die Telcos in den vergangenen Monaten massiv Druck gemacht, um ihre Interessen durchzusetzen.
Kommentar: Mal sehen, was die Verbraucher - sprich: Bürger - dazu sagen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 28.2.2011: Net Neutrality Debate in Europe Is ‘Over’
Mit dem Ziel, schnelle Netze finanzierbar zu machen in einem Markt, der kaum noch von Wachstum gekennzeichnet sei, haben die Telcos in den vergangenen Monaten massiv Druck gemacht, um ihre Interessen durchzusetzen.
Kommentar: Mal sehen, was die Verbraucher - sprich: Bürger - dazu sagen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 28.2.2011: Net Neutrality Debate in Europe Is ‘Over’
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