Samstag, 18. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (18)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 18. Dezember 2021. Als Messen noch richtig groß waren - in Las Vegas fand die National Computer Conference statt. Ein Muss für jeden, der meinte wichtig zu sein. So auch 1986. Der große Konkurrent war dieCeBIT-Messe in Hannover, die damals zum ersten Mal unabhängig von der der Hannover Messe stattfand - und als Schneebit sich gleich bestens einführte.



Von Raimund Vollmer



Freitag, 17. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (17)

 Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 17. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer

Irgendwie habe ich doch schon alle Flipcharts verbraucht. Stattdessen ein Zitat von Grace Hopper, der Frau, die COBOL erfand. Sie war Brigadegenerälin bei der US-Navy. Sie sagte über die Zukunft von Sofware-Standards, an der sie ja mit der Entwicjlung von COBOL selbst mitgewirkt hat. 

"Ein Schiff ist im Hafen sicher.
Aber dafür wurden Schiffe nicht gebaut." 

Dem ist nichts hinzuzufügen al
s: 

"Fair winds, following seas, and hood sailing."


Donnerstag, 16. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (16)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 16. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer

Die Aufteilung der Software-Welt vor dem Unbundling, als es die Software ohne gesonderte Berechnung - und damit gleichsam kostenlos - gab. So habe ich es damals dargestellt - bestimmt gab es dafür eine Vorlage, vielleicht finde ich das ja noch alles in meinem Archiv.

 


Mittwoch, 15. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (15)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 15. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer #

 Unvorstellbar, dass IBM einmal das am meisten bewunderte Unternehmen der USA war - vor allem wegen ihres Managements. Das war 1983 und 1985. Drei Jahre später war sie nicht einmal mehr unter den Top Ten. Quelle: Fortune






 

Dienstag, 14. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (14)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 14. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer 

 Wenn ich heute die steilen Thesen und Analysen von damals sehe (mir gehen jetzt übrigens bald die Flipcharts aus), dann denke ich: Das genau Gegenteil ist eingetreten. Diejenigen, die nicht zu den drei Machtblöcken IBM, AT&T und der Japan AG gehörten, sind die, die überlebt haben. Und dann war ich noch lange der Meinung, dass die achtziger Jahre besonders innovativ waren. Nein, es waren nach den sechziger vor allem die siebziger Jahre. Die achtziger Jahre haben nur schmarotzt.  Das sind natürlich Behauptungen, die ich akribisch überprüfen müsste. Mal schauen - so auf meine alten Tage gibt's natürlich auch noch andere nicht minder spannende Themen, duie man aufgreifen könnte, ohne fragen zu müssen: Wen interessiert's?









Montag, 13. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (13)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 13. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer 

Eigentlich unvorstellbar, wie man sich irren kann, wenn man in den Kategorien von Macht denkt. Das Problem ist - und das habe ich erst sehr viel später erkannt, ohne dessen je sicher zu sein - , dass Macht etwas ist, das sich verbraucht. Man muss es permanent nachtanken. Und wer glaubt, dass er so groß sei, dass er das nicht mehr müsse, fällt prompt auf die Nase. So sind Weltreiche zugrundegegangen. In die Bedeutungslosigkeit ihrer Märkte abgeglitten sind in der IT-Szene die drei Mächte, denen ich - in der Erwartung riesiger Spektakel - grenzenlose Macht unterstellt habe. Wir alle waren fasziniert (ich muss dazu noch einmal die Titelbilder herauskramen). Es gibt allerdings eine vierte Macht in diesem Spiel, die bislang kaum genannt wurde, die ich auch nicht so richtig auf dem Radarschirm hatte, die durchaus uin der Lage ist, mit Macht klüger umzugehen - indem sie so tut, als hätte sie Macht- Das ist der Staat. Antitrust-Klagen sind seine Methode, die eine große psychologische Wirkung haben (heute allerduings gerne zum Kassieren großer Strafsummen genutzt werden, was möglicherweise zum Selbstzweck wird und damit die Wirkung nimmt). Eigentlich entscheidet sich das Schicksal von ganz alleine, aber das anzuerkennen würde bedeuten, dass der Staat im Grunde genommen nichts bewirkt. Das ist wiederum der Grund, warum er auf Zerschlagung verzichtet (was zumeist die Große Ansdrohung ist) und lieber das Geld nimmt. Ach, da könnte man jetzt so schön weiterfabulieren. Etwas fürs nächste Jahr...

 













Sonntag, 12. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (12)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 12. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer 

Es war das Jahrzehnt der Kooperationen - Jeder wollte mit jedem. Und IBM, dieser Monolith, musste erkennen, dass sie das Jahrzehnt davor derart verpennt hatte, dass sie ganz schnell aufholen musste - with a little help from friends. Und da bot sich auchso manche Kooperation an. Intel zum Beispiel, die Firma, die alles, was war, in den achtziger und neunziger Jahren revolutionierte, brauchte dringend Geld. IBM half und schaffte es, ihre Anteile zu einem Zeitpunkt zu verkaufen, als der Chiphersteller erst zu seinem Höhemnflug ansetzte. Mit Microsoft gelang ihr ein ähnlich guter Coup. Als diese zum Börsenlieblimng aufstieg, verkrachte sich Big Blue mit Bill Gates.Kooperationen muss man durchhalten können. Und bei manchen Unternehmensaufkäufen ist nicht der Verkläufer das Problem, sondern der Käufer. IBM kann davon einige Strophen zu diesem Lied beitragen. Ich habe heute noch einen dicken Ordner voll mit all den Kooperationen, die IBM eingin g. Viel übrig gebleiben ist davon nichts. Hoklus, Pokus, Verschwindibus...










Samstag, 11. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (11)

 Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 11. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer 

Ich habe es geliebt, mit den Eddings (die rochen so gut nach Benzin) herumzumalen. Wahrscheinlich war ich danach so besoffen, dass ich anfing das zu verstehen, was ich da aufgezeichnet habe. Leider habe ich die Charts alle weggeworfen, habe nur noch diese Fotos - sonst würde ich gerne noch einmal, nur aus Jux, in die Bütt steigen und diesen Vortrag noch einmal halten - mit dem Blick von damals, soweit sich das rekonstruieren lässt. Es wäre ein Riesenspaß. Naja, die Dreißigjährigen von heute basteln ja selbst an ihren Irrtümern - und sie mnachen es sehr gut. Viel, viel mehr Jargon. Da hbe ich nämlich damals gelernt: Auf den Jargon kommt es an. Die Charts zeigen diesmal den Umschwung von der Miete zum Kauf - mit dem IBM ihre Umsätze massiv aufblähte und dies für Wachstum hielt. Heute erleben wir mit der Cloud das Gegenteil. Übrigens das beste Mittel, um die teure Innovationsrate nach unten zu treiben. Hach, ließe sich über alles so herrlich lästzern und kritisieren...










Freitag, 10. Dezember 2021

MEIN ADVENTSKALENDER: Als die Zukunft noch die Zukunft betraf (10)

Flipcharts als Flopcharts 

Eine Reise in die Gedankenwelt der achtziger Jahre 

Reutlingen, 10. Dezember 2021. Von Raimund Vollmer 

Eins hatte ich mir damals immer geünscht: eine Analysten-Szene ähnlich der, wie es sie in den USA gab. Um herauszufinden, was die Szene so denkt, habe ich immer mehr Zeitungen und Informationsdienste (alles leider auf Englisch) abonniert. Freunde unterstützten mich, indem sie mir nach der Lektüre ihre eigenen Abonnements zusandten. Und wenn Big Blue mal wieder einen Großrechner ankündigte, dann stand bei mir zuhause das Telefon nicht still. Ich war das Sammelbecken und die Drehscheibe der Mitbewerber auf der Suche nach Informationen. Großrechner waren damals noch die große Story - und ich war ein Fan von ihnen. Dabei hätte ich mit den Wölfen heulen sollen, die stattdessen den PC zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Geschichten machten. Aber IBM hatte das Monopol bei Mainframes (es ist auch das letzte, was ihr bis heute verblieben ist), so fühlte ich mich ganz wohl in einer Welt der großen Zahlen, der großen Strategien, die eigentlich längst aus der Defensive kamen. Denn der 1969 am letzten Tag der Johnson-Regierung initiierte Antitrist-Prozess hatte IBM mehr erschüttert, als ich wahrgenommen habe. Hier nun einige Charts aus dieser Zeit des Umbruchs.