Mittwoch, 10. September 2014

Big Data und die Börse

»Das sicherste Zeichen der Barbarei und Primitivität ist der Kult der Zahl und der Quantität.«
Richard von Coudenhove-Kalergi, österreichischer Staatswissenschaftler (1894 bis 1972)

Das Wall Street Journal berichtete kürzlich von einem Soziologen namens Daniel Beunza, Professor an der London School of Economics, der durch New Yorker Kneipen streift, um Börsenhändler zu interviewen. Der Wissenschaftler will erkunden, ob die Börsen eigentlich noch ein Parkett benötigen oder vollautomatisiert operieren sollen. Sein Fazit: "Die Kultur ist absolut fundamental", will sagen, dass die Börsen keineswegs auf die Präsenz von Börsianern auf dem Parkett verzichten dürfen. Noch im Jahr 2000 agierten 5000 Händler auf dem PParkett der New Yorker Börse NYSE, jetzt seien es nur noch 1000. Manche reden davon, dass es bald gar keine Händler mehr geben werde. Doch das wäre absolut falsch, meint der Professor. Es gehe weder darum, nur auf Menschen zu setzen, noch darum, nur auf Computer zu bauen. Es geht darum, die richtige Mischung zwischen beiden zu finden.

Kommentare:

Analüst hat gesagt…

Eine Säge ohne Schreiner taugt auch wenig :-)

Raimund Vollmer hat gesagt…

Soviel Weisheit am morgen, vertreibt Kummer und Sorgen

Analüst hat gesagt…

Waren das nicht die Spinner am Morgen???
:-))))