... und greifen auf dessen Emails zu. Das sagt Ihnen der heutige Bericht der Washington Post zwar nicht, aber das Blatt berichtet darüber, wie man für ein paar Dollars die Email-Passworte von Mitbürgern bekommen kann. Und dann gibt das Blatt ein paar Tipps, wie man sich davor schützen kann - auch vor einem allzu wissbegierigen Staat und bezieht sich auf Empfehlungen der Electronic Frontier Foundation. Vor dem Hintergrund der Ereignisse im Iran hatte diese Non-Governmental-Organisation Ratschläge zusammengestellt. Hier der LINK
Journalyse-Quelle: Washington Post, 7,9.2009: "Password Hackers Are Slippery To Collar"
Montag, 7. September 2009
Digitales Manifest...
... soll dem Establishment zeigen, wie man im Netz Medien macht.
Wer's unbedingt wissen will, hier der
LINK.
Wer's unbedingt wissen will, hier der
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Googles digitale Bibliothek: Brief an Europas Verleger...
Dies berichtet heute die Financial Times: Um beim Aufbau ihrer Millionen Bücher umfassenden digitalen Bibliothek die Europäer freundlicher zu stimmen, hat der Suchmaschinen-Meister Google am Wochenende an 16 Verleger in der Alten Welt einen Brief geschickt mit dem Inhalt, dass für sie nun im Aufsichtsrat des digitalen Buchregisters (Books Right Registery) zwei der insgesamt acht Plätze für Europäer reserviert seien. Deutschland hatte zuvor gewarnt, dass dieses Register, vor allem vor dem Hintergrund, dass es Europäern verwehrt sein könnte, auf diese digitalen Werke zuzugreifen, unwiderruflich die Landschaft der internationalen Urheberrechte zu verändern.
Journalyse-Quelle: Financial Times. 7.9.2009:"Google gives ground to Europe in battle over US digital books deal"
1869
Alle Bücher, die vor diesem Datum erschienen sind, können ohne Nachfrage digitalisiert werden.
70 Jahre
nach dem Tod eines Autors verfällt dessen Urheberrecht.
Google digitalisiert momentan in Europa
pro Woche 1000 Werke vor der Zeit vor 1869
Journalyse-Quelle: Financial Times. 7.9.2009:"Google gives ground to Europe in battle over US digital books deal"
1869
Alle Bücher, die vor diesem Datum erschienen sind, können ohne Nachfrage digitalisiert werden.
70 Jahre
nach dem Tod eines Autors verfällt dessen Urheberrecht.
Google digitalisiert momentan in Europa
pro Woche 1000 Werke vor der Zeit vor 1869
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Google
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Andy Grove: Patente sind Mißbrauch
»Du kannst nicht auf Deinem Hintern sitzen
und jedem den Finger zeigen.«
Andy Grove (73), Intel-Legende
Mit diesem Worten zitiert das Wirtschaftsmagazin The Economist den früheren Chef von Intel, zu deren Gründungsteam er 1968 gehörte. Grove schimpfte dabei über jene Firmen (zu denen auch Intel gehört), die Patente horten und monopolisieren. Dies sei ein Mißbrauch von intellektuellen Rechten. Wetten, dass darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde.
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "Paranoid survivor
und jedem den Finger zeigen.«
Andy Grove (73), Intel-Legende
Mit diesem Worten zitiert das Wirtschaftsmagazin The Economist den früheren Chef von Intel, zu deren Gründungsteam er 1968 gehörte. Grove schimpfte dabei über jene Firmen (zu denen auch Intel gehört), die Patente horten und monopolisieren. Dies sei ein Mißbrauch von intellektuellen Rechten. Wetten, dass darüber noch nicht das letzte Wort gesprochen wurde.
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "Paranoid survivor
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Zitat des Tages: Moores Gesetz und die Gene
»Die Kosten für das Sequenzieren einer DNA sind seit Mitte der neunziger Jahre bis heute von einem Dollar je Basispaar auf ein Zehntel Cent gefallen. (...) Dies erinnert an Moores Gesetz, das - 1965 formuliert - das exponentielle Wachstum bei der Computerleistung vorhersagte.«
The Economist, 5.9.2009: "Hacking goes squishy"
The Economist, 5.9.2009: "Hacking goes squishy"
3-D-Drucker: Die Fabrik auf Ihrem Schreibtisch
Für 10.000 Dollar ein Paar neue, maßgeschneiderte Schuhe oder was immer moderne 3-D-Drucker Ihnen während Ihrer Mittagspause an Sonderwünschen ausdrucken sollen, all das wird möglich mit der "Fabrik auf Ihrem Schreibtisch", berichtet das Wirtschaftsmagazin The Economist. Schon jetzt stünde dahinter ein Weltmarkt von 1,2 Milliarden Dollar, der sich bis 2015 minestens verdoppeln werde. Genutzt werden die Druck-Maschinen, die bis zu einer Million Dollar kosten können, bislang vor allem von der Industrie. "Additive Manufacturing" (zusätzliche Produktion) wird diese Sparte genannt. Designer nutzen 3-D-Drucker, um Prototypen herzustellen. Aber auch die Medizin hat die Geräte für die Erstellung von Plastikteilen wie etwa Implantate entdeckt. Sogar Künstler experimentieren damit. Eine große Zukunft steht dahinter - und viel, viel Arbeit für die Software-Industrie.
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "A factory on your desk"
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "A factory on your desk"
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3-D-Drucker
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Unbemannte Flugobjekte: 800.000 Luftstunden in 2008...
... seien die Unmanned Airial Vehicles (UAV) in der Luft gewesen, berichtet das britische Wirtschaftsmagazin, über die Entwicklung dieser neuen Militärfugzeuge in den vergangenen Jahren. Fünf Jahre zuvor, im Krieg gegen Saddam Hussein und die Taliban, seien es erst 35.000 Stunden gewesen. Eingerichtet darin sind nicht die ebenfalls computergesteuerten Drohnen, die so klein sind, dass sie von Fußsoldaten gestartet werden können.
Insgesamt sei der Weltmarkt inzwischen bei mehr als 4,7 Milliarden Dollar. Das amerikanische Verteidigungsministerium hat verkündet, dass es zwischen 2007 und 2013 rund 22 Milliarden Dollar für den Erwerb und die Weiterentwicklung von Drohnen ausgeben werde. Schon spricht man in den USA vom "informationized warfare", von der informatisierten Kriegsführung. Entscheidend dabei ist inzwischen die Software. Denn sie steuert die Objekte und entscheidet selbstätig, in welcher Höhe, mit welcher Geschwindigkeit und nach welchen Suchmustern die Unbemannte Flug-Objekte herumschwirren.
Aber auch im zivilen Bereich werden die kleinen Spione ihren Einsatz finden: Bei der Inspektion von hohen Gebäuden, bei der Verkehrsbeobachtung oder der Geländekontrolle.
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "Attack of the drones"
Insgesamt sei der Weltmarkt inzwischen bei mehr als 4,7 Milliarden Dollar. Das amerikanische Verteidigungsministerium hat verkündet, dass es zwischen 2007 und 2013 rund 22 Milliarden Dollar für den Erwerb und die Weiterentwicklung von Drohnen ausgeben werde. Schon spricht man in den USA vom "informationized warfare", von der informatisierten Kriegsführung. Entscheidend dabei ist inzwischen die Software. Denn sie steuert die Objekte und entscheidet selbstätig, in welcher Höhe, mit welcher Geschwindigkeit und nach welchen Suchmustern die Unbemannte Flug-Objekte herumschwirren.
Aber auch im zivilen Bereich werden die kleinen Spione ihren Einsatz finden: Bei der Inspektion von hohen Gebäuden, bei der Verkehrsbeobachtung oder der Geländekontrolle.
Journalyse-Quelle: The Economist, 5.9.2009: "Attack of the drones"
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Sonntag, 6. September 2009
Raumfahrt für jedermann - oder zurück zum Mond?
Während gerade Vollmond herrscht, fragt sich das von Barack Obama implementierte Weltraum-Kommittee "Augustine", ob es nicht besser wäre, das noch von der Bush-Administration initierte NASA-Mondprojekt zu streichen und stattdessen besser gleich unter dem namen "Deep Space" in die weiteren Tiefen des Weltraums vorzustoßen, um Teleskope zu implementieren oder Mars-Trabanten zu besuchen. Auf jeden Fall wird das zehnköpfige Kommittee, benannt nach dem Weltraum-Manager Norman R. Augustine, am Dienstag seine Ratschläge dem Weißen Haus präsentieren und dabei auch vorschlagen, Privat-Raketen des Internet-Unternehmers Elon Musk zu nutzen. Msuk ist Gründer von SpaceX, einer Firma mit 800 Beschäftigten, die bereits mit der NASA einen Vertrag abgeschlossen hat mit dem Ziel, Lasten ins Weltall zu befördern. Die Rakete Falcon 9 und deren Raumkapsel Dragon könne aber auch so umgebaut werden, dass damit Menschen in den Weltraum geschossen werden können, heißt es. Der Bau eines solchen Raumschiffs würde etwa 2,5 Milliarden Dollar kosten. Rund drei Milliarden habe die NASA (Jahresetat: 18 Milliarden Dollar) in den Saturn-Nachfolger (Wernher von Braun) Ares 1 investiert, ohne dass das Ding schon startklar sei. Das Kommttee - so wird befürchtet - könnte empfehlen, auch dieses Projekt zu stoppen.
Es ist also einiges los - auf der Erde. Was daraus wird, weiß noch nicht einmal der Himmel. Das Kommittee scheint jedenfalls mehr mit Projekten zu liebäugeln, die den Einstieg in die Weltraumfahrt für jedermann ermöglichen...
Journalyse-Quelle: Washington Post, 5.9.2009: "Private Enterprise's Ticket to Fly Into Space"
Es ist also einiges los - auf der Erde. Was daraus wird, weiß noch nicht einmal der Himmel. Das Kommittee scheint jedenfalls mehr mit Projekten zu liebäugeln, die den Einstieg in die Weltraumfahrt für jedermann ermöglichen...
Journalyse-Quelle: Washington Post, 5.9.2009: "Private Enterprise's Ticket to Fly Into Space"
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WTO: Airbus-Subventionen illegal...
... meint die World Trade Organisation laut Quellen der Washinton Post. Das endgültige Urteil, auf das sich Erzrivale Boeing scdhon jetzt diebisch freut, ist aber noch nicht raus. Beide Unternehmen - Airbus und Boeing - werfen sich gegenseitig vor, unerlaubte Staatshilfe in Milliardenhöhe zu genießen. 15 Milliarden Dollar an Starthilfe hätte Airbus, unter anderem für den A 380, (Superjumbo) bekommen, die es nur bei Erfolg ihre Produkte zurückzahlen müsse.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 5.9.2009: "State Aid to Airbus Is Illegal, WTO Rules"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 5.9.2009: "State Aid to Airbus Is Illegal, WTO Rules"
Was machen eigentlich die Banker...
... die Milliarden in den Sand setzten und dicke Boni dafür einstrichen, fragte sich die Washington Post und stellte einige dieser "Schicksale" dar, die sich klammheimlich davonmachten und ebenso still und leise wieder auftauchten. Eine LESETIPP.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 2.9.2009: "So You Just Squandered Billions . . . Take Another Whack at It"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 2.9.2009: "So You Just Squandered Billions . . . Take Another Whack at It"
Samstag, 5. September 2009
EU-Antitrust: Oracle-Sun-Deal im Visier...
... berichtet das Wall Street Journal, und davon profitieren IBM, Dell und Hewlett-Packard, die schon jetzt die Zeit, in der der Merger abgewickelt wird, nutzen, um verunsicherte Kunden abzuwerben heißt es. Die EU-Untersuchung, die sich auf das Datenbankgeschäft und dessen Auswirkungen auf Sun beschäftigt, könnte die Abwicklung verzögern und damit das Fenster für den Wettbewerb länger offenhalten als gedacht. In den USA wurde der Oracle-Sun-Deal im August von den Antitrustbehörden durchgewunken. In Europa kann sich durch die angekündigte Untersuchung die endgültige Genehmigung bis Januar hinziehen.

Veränderungen im Server-Markt

Quelle: Wall Street Journal/IDC
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.9.2009: "EU to Probe Oracle-Sun Deal"

Veränderungen im Server-Markt
Quelle: Wall Street Journal/IDCJournalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.9.2009: "EU to Probe Oracle-Sun Deal"
Zitat des Tages: Inflation (I)
1974: »Die Geschichte ist übersät
mit den Trümmern politischer Systeme,
die an der Inflation gescheitert sind.«
William E. Simon, amerikanischer Finanzminister
mit den Trümmern politischer Systeme,
die an der Inflation gescheitert sind.«
William E. Simon, amerikanischer Finanzminister
Freitag, 4. September 2009
Zitat des Tages; Verkaufen
1987: »Sprachen muß man beherrschen, wenn man verkaufen will. Aber wenn man etwas kaufen will, versteht einen jedermann.«
Gabriel Marcia Marques, Literatur‑Nobelpreisträger,
in dem Roman: »Die Liebe in den Zeiten der Cholera«
Gabriel Marcia Marques, Literatur‑Nobelpreisträger,
in dem Roman: »Die Liebe in den Zeiten der Cholera«
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Donnerstag, 3. September 2009
Zitat des Tages: Trübkunde
1996: »Die Menschheit hat bis jetzt 1015 Bits an Informationen gespeichert. Bis zum Jahr 2000 wird sich die Menge etwa verdoppeln. Dabei gilt für die Info-Sintflut folgendes: Etwa drei Fünftel sind Unsinn und „vermischter Unsinn“, den ich „Trübkunde“ nenne, ein Fünftel ist zwar sinnvoll, aber vergängliche Info, und kaum ein Fünftel besteht aus ernsten Denkfrüchten. Dieses vorhandene Gemisch wird das Internet noch verwässern, Wichtiges weiter mit Unwichtigem vermischen. Dabei ist zu vermerken, daß der Homo sapiens von heute über dasselbe „Durchlass“- und Infoverkraftungsvermögen verfügt wie der Homo primi genii und/oder der Homo neanderthalensis vor 70.000 Jahren.«
Stanislaw Lem, Schriftsteller
Stanislaw Lem, Schriftsteller
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Mittwoch, 2. September 2009
Sony setzt auf Googles Chrome als Prime-Browser...
... meldet das Wall Street Journal bezogen auf den US-Markt.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.9.2009
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 2.9.2009
Ebay verkauft Skype an Investorgruppe...
... meint heute das Wall Street Journal. 1,9 Milliarden Dollar wollen die Investoren rund um die kanadische Gruppe Silverlake Partner zahlen.
Journalyse-Quelle: Wall Stret Journal, 2.9.2009
Journalyse-Quelle: Wall Stret Journal, 2.9.2009
Zitate des Tages: Neid
»In Deutschland spielt
der Neid eine zu große Rolle.«
Günter Netzer, 1992
der Neid eine zu große Rolle.«
Günter Netzer, 1992
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Dienstag, 1. September 2009
Zitat des Tages: Unerwartet
1990: »Wissen ist hypothetisch. Was man in der Wissenschaft, oft mit Recht, als einen Durchbruch ansieht, ist immer etwas Unerwartetes. Also etwas, das auch für den Spezialisten, für den Experten, für die angebliche Autorität unerwartet war. Eine große Entdeckung steht gewöhnlich mit dem in Widerspruch, was die besten Wissenschaftler zu wissen glaubten.«
Sir Karl Raimund Popper, Philosoph
Sir Karl Raimund Popper, Philosoph
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D115 im Praxistest - geht nicht gibts nicht
Das Bürgertelefon - der zentrale telefonische Bürgerservice der Behörden, im Endausbau deutschlandweit erreichbar über die einheitliche Telefonnummer 115 - wird langsam aber sicher Realität. Was früher Wunschtraum war - telefonische Auskünfte zu diversen Fragen, wie beispielsweise Umzug und Ummeldung, PKW An- und Abmeldung, Änderungen nach einer Hochzeit etc. ohne lange Wartezeiten - kann zwischenzeitlich bereits getestet werden. Im Rahmen eines Test zeigte sich dabei: es gibt ihn, den Bürgerservice, und er bringt einen echten Mehrwert. Noch handelt es sich zwar "nur" um ein Pilotprojekt - wenn aber Qualität und Service generell auf diesem Niveau Bestand haben, dann sollte eine Erweiterung auf ganz Deutschland nicht lange aus sich warten lassen.
Journalyse-Quelle: Der Westen (Portal der WAZ Mediengruppe)
Journalyse-Quelle: Der Westen (Portal der WAZ Mediengruppe)
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