Donnerstag, 13. Februar 2014

Durchbruch bei Kernfusion: Die Prinzessin aus der Erbse...

... oder ein "Stern ward geboren", meint jedenfalls das Wall Street Journal. Es berichtet davon, dass es Forschern am Lawrence Livermore National Laboratory in Kalifornien gelungen sei, durch den Einsatz von 192 Laserstrahlen für den Bruchteil einer Sekunde eine Kernfusion künstlich herzustellen. Dabei wurde eine erbsengroße Tankfüllung, ummantelt von einer Goldhülle dazu gebracht, dieselbe Reaktion zu zeigen wie die Sonne. Das heißt: Aus der Fusion wurde mehr Energie gewonnen als hineingesteckt wurde. Dieses Experiment ist ein erster Durchbruch auf dem Königsweg zu grenzenloser Verfügbarkeit von Energie.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Zuviele Versprechungen. In meiner Jugend in den achtziger Jahren schien die Physik immer kurz davor zu sein, uns mit endlos verfügbarer Energie zu versorgen. Inzwischen glaube ich erst daran, wenn Fusionsenergie aus meiner Steckdose kommt. Und 99 von 100 Cent meiner Stromrechnung für energiefremde politisch gewollte Steuern und Abgaben gezahlt werden :D.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Ich sage nur: Kernfusion statt Konfusion.

Anonym hat gesagt…

...das Geld ist sicher sinnvoll ausgegeben. Irgendwann werden wir die Kernfusion beherrschen, ob nun in zehn, fünfzig oder fünfhundert Jahren. Es wäre doch schön, wenn das hier rückblickend ein Durchbruch gewesen wäre.