Samstag, 10. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (10)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen Freude und Genuß in Fülle zuströmt; denn nie kann uns deren genug geboten werden; – und das Leben ist so kurz.“

 „Jesus: Selig, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

9 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Weil Jesus beides kannte, wusste er selbstverständlich, dass das eine das andere nicht ausschließt.
Schließlich war Jesus von dieser Welt.

Besserwisser hat gesagt…

So ist es – man denkt nur an die Hochzeit zu Kana

Nik P. hat gesagt…

Das Leben ist zu kurz,
Zu kurz für irgendwann.
Mach keine Kompromisse,
zieh daraus deine Schlüsse.

Oscar Wilde hat gesagt…

Jedermann sollte ein Tagebuch führen, aber das eines anderen.

Anonym hat gesagt…

Das hat die Stasi beherzigt.

Selig sind die da hungern. hat gesagt…

..... denn alle natürlichen Körper sind Werkzeuge der Seele, und zwar bei den Pflanzen ebenso wie bei den Tieren, so dass also diese alle um der Seelen willen sind. In zweifacher Bedeutung wird das um eines Zweckes willen verstanden, als das Wozu und als das Womit.
Aristoteles
Von der Seele
Artemis Zürich 1950

Verehrter Hörsaal! hat gesagt…

Keine einzige Zeit hatte je ganz recht, aber auch keine ganz unrecht; beides macht eben, dass ihre Moussons, die ein halbes Jahr nach Süden geweht, wieder ein halbes bloß nach Norden wehen.
Jean Paul
Über die poetische Poesie
Aus: Vorschule der Ästhetik
III. Kantate-Vorlesung
Hanser 1963

Anonym hat gesagt…

"Es tut mir leid, ich habe ein Ei gelegt, ich muss gackern."
Der hinter mir lachte freundlich und meinte: "Das kann ich verstehen. Gackern tut gut."
Tilmann Moser
Lehrjahre auf der Couch
Suhrkamp 1974

Anonym hat gesagt…

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