Freitag, 23. Januar 2015

Uber alles: Alle sechs Monate Zahl der Fahrer verdoppelt...

... und übernimmt allmählich in immer mehr Städten die Mehrheit an Menschen, die Taxidienste anbieten. Insgesamt seien 160.000 Fahrer allein in den USA unterwegs, heißt es im Wall Street Journal. Nach einer Untersuchung der Markt- und Meinungsforschung Benenson Strategy Group sind 78 Prozent der Fahrer durchaus zufrieden mit ihrem Job. In manchen Städten verdienen sie pro Stunde inzwischen mehr als die Profis, obwohl Uber im vergangenen Jahr die Fahrpreise deutlich gesenkt hat. Zwar seien nach einem Jahr jeweils die Hälfte der neu rekrutierten Fahrer nicht mehr aktiv oder aus der Kartei gestrichen worden, aber der Online-Dienst erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit - nicht nur bei den Fahrgästen, sondern auch bei den Fahrern. 62 Prozent sind allerdings nur im Zweitjob als Uber-Fahrer tätig.

Kommentare:

Analüst hat gesagt…

uberschätzt & unterbezaht.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Vielleicht aber auch genau umgekehrt, lieber Analüst.

Analüst hat gesagt…

Nö - Uber sind ubelste Abzocker. Und zwar an allen Fronten. Demnächst ziehen sie auch Investoren & Bankern das Geld aus der Tasche mit nix als (Ver)Blendung. Macht sie das sympathischer???

Ubel - würde der Chinese sagen :-)

Ich schreibe das mit Umlaut

Analüst hat gesagt…

PS - sehe ich gerade bei ARD.de:

Uber scheint einen unstillbaren Hunger nach Milliarden zu haben – und Investoren sind ganz offensichtlich gern bereit, den zu stillen. Laut Medienberichten sammelt der Taxidienst weitere 1,6 Milliarden Dollar bei Investoren ein. Diesmal über eine Wandelanleihe, die Kunden der Vermögensverwaltung von Goldman Sachs angeboten wurden. Das berichteten der Finanzdienst Bloomberg und das "Wall Street Journal".

Die Wandelanleihe soll über sechs Jahre laufen. Sollte Uber in diesem Zeitraum an die Börse gehen, könnten die Zeichner der Papiere vergünstigt Aktien erhalten. Falls die Firma nach vier Jahren noch nicht an der Börse ist, zahlt Uber Zinsen.

TR hat gesagt…

der Fall Uber bringt so Manches ans Tageslicht, zum Beispiel den an mittelalterliches Zunftwesen erinnernden Regulierungswahn um Mitfahrgelegenheiten, Mietwagengeschäft und Taxiunternehmen.
Bei den einen darf der Kunde den Preis nicht mitbestimmen, der andere muss danach wieder zur Zentrale zurückfahren, und der Dritte darf nur telefonisch beauftragt werden, usw usw. Dieser Wildwuchs dient doch nur dazu, sich seine Kundschaft per Gesetz zu sichern.