Sonntag, 29. Mai 2011

2010: 60.000mal die US-Kongress-Bibliothek gespeichert...

... nennt das britische Wirtschaftsmagazin eine Vergleichszahl, um das weltweite Speichervolumen ermessen zu können. Und es nennt noch mehr Daten aus der
McKinsey-Studie:
"Big data: the frontier for innovation, competition and productivity",
die jetzt vorgestellt wurde. Und als ein Beispiel für den Segen, der die Analyse von großen Datenvolumina bringen kann, berichtet das Magazin von der Bundesagentur für Arbeit. Sie habe aufgrund des gesammelten und ausgewerteten Datenmaterials in drei Jahren insgesamt zehn Milliarden Euro gespart, indem sie manchem Empfänger von Sozialleistungen habe nachweisen können, dass sie zuviel Geld in Anspruch genommen hätten.

Aber das ist ja erst der Anfang. McKinsey hat berechnet, dass das Gesundheitssystem durch Nutzung von Big Data
- in Europa 250 Milliarden Euro und
- in den USA 300 Milliarden Dollar
pro Jahr einsparen könne.

Kommentar: Bei solchen Einsparungseffekten fragt man sich, wie hat es zu solcher Verrschwendung überhaupt kommen können - denn immerhin wird ja nicht erst seit gestern IT hier eingesetzt.

Journalyse-Quelle: The Economist, 28.5.2011: Schumpeter - Building with big data

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