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Donnerstag, 3. Oktober 2024

Aus: "Unsere Zeit" (2017): Reuter & Herrhausen (3)

Woher der Titel der Fernsehserie kam, wird am Schlussbild dieses Kapitel klar. Unter der Überschrift "Herr des Geldes" veröffentliche 1989 Der Spiegel  eine Titelgeschichte über Alfred Herrhausen. An seiner Geschichte sieht man, wie sehr bis dahin Groß-Industrie und Finanzwelt miteinander verbündet waren. Dazu gibt es aus dem Buch "Unsere Zeit" auch noch ein weitaus spektakuläreres Beispiel. Auf jeden Fall wurde danach dieser Zusammenhalt zunehmend brüchig. Heute wirken unsere Konzerne ziemlich orientierungslos.
Vielleicht erscheint demnächst hier aus "Unsere Zeit". Raimund Vollmer










 

Mittwoch, 2. Oktober 2024

Aus: "Unsere Zeit" (2017): Reuter & Herrhausen (2)

Vielleicht waren die beiden, Edzard Reuter und Alfred Herrhausen, die besten Vertreter der Deutschland AG, bevor diese dann schließlich sich auflöste. Amerikanisches Denken, dem Reuter mit der Fusion zum integrierten Technologiekonzern nach dem Muster von General Motors durchaus nacheiferte, war den beiden nicht fremd - und doch suchten sie einen eigenen Weg. Heute wird der amerikanischen Vorstellungswelt von einer Marktgesellschaft zwar gefrönt, aber es ist nur eine Nachahmung, die letztlich keine Orientierung gibt. Irgendwie bleiben wir Provinz - dies gilt umso mehr, je mehr wir versuchen dieses Denken zu überwinden. Raimund Vollmer






Dienstag, 1. Oktober 2024

Aus: "Unsere Zeit" (2017): Reuter & Herrhausen (1)

Heute startet im deutschen Fernsehen (ARD) die Miniserie "Herr des Geldes" über den Deutschbanker Alfred Herrhausen. Aus diesem Anlass habe ich mal in meine Buchkiste gegriffen und in einem Buch gestöbert, das ich vor sieben Jahren mit meinem Freund Udo Strehl, Gründer der USU Software AG, verfasst und herausgegeben habe. Grund war, dass wir einfach mal refelektieren wollten, was in unserer Zeit denn so alles um uns herum geschehen ist. So heißt denn auch das Werk konsequenterweise "Unsere Zeit". Edzard Reuter hat seinen Aufstieg an die Spitze der damaligen Daimler-Benz AG Alfred Herrhausen zu verdanken, der 1989 einem Terroranschlag zum Opfer fiel. Übrigens wäre Herrhausen selbst gerne Chef der Autoschmiede geworden... Raimund Vollmer

(Die Darstellung hier basiert auf meinem Layout, bevor ihr mein Freund und Grafiker Stephan Kieninger den letzten Schliff gab. Fehler gehen also alle auf mein Konto.)

Fortsetzung folgt






Montag, 3. August 2009

Deutsche Bank: Spionage-Affaire größer als erwartet...

... berichtet heute das Wall Street Journal über ein Gespräch, das das Blatt mit dem Detektiv Bernd Bühner führte. Dieser behauptete, dass er 2006 eine Liste von zu untersuchenden Leuten erhielt, unter denen sich auch Mitglieder der Rechtsabteilung der Bank befanden. Die Bank selbst relativiert die Bedeutung dieser Liste, indem sie angibt, dass die hier aufgeführten Namen lediglich dazu dienten, die Recherchen rund um den Aktitvisten Michael Bohndorf zu erleichtern. Bohndorf sei eine besondere Nähe zu Leo Kirch unterstellt. Kirch hatte die Deutsche Bank und deren Chef, Ackermann, verklagt.
Journalyse-Quelle: The Wall Street Journal, 3.8.2009, David Crawford, Matthew Kartnitschnig: "Spying affair widens at Deutsche Bank"

Donnerstag, 15. Januar 2009

Deutsche Bank: 3,9 Milliarden Euro Jahresverlust

Finanzkrise - und kein Ende: Zum ersten Mal seit Ende des 2. Weltkrieges muss die Deutsche Bank einen Jahresverlust ausweisen - und dann auch gleich noch in Höhe von 3,9 Milliarden Euro. So das vorläufige Jahresnedergebnis. Dass über die Deutsche Post, deren Tochter Postbank die Deutsche Bank übernehmen will, der Staat nun an der Deutschen Bank mit zeitweilig acht Prozent beteiligt ist, gibt dem Ganzen eine pikante Note. Deswegen ist jedoch die kerngesunde Bank noch lange keine Staatsbank, wie jeder weiß, wobei der Name dies suggeriert.
Besonders bitter: Der Börsenwert der Deutschen Bank beträgt momentan 12 Milliarden Euro. "Das ist zwar noch deutlich mehr als die peinlichen 3 Milliarden für die um Dresdner Bank vergrößerte Commerzbank, aber auch deutlich weniger als die führenden europäischen oder amerikanischen Banken", kommentiert die FAZ
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.1.2009: "Deutsche Bank macht Milliardenverlust" und "Zeit für eine neue Bank" (Kommentar)