

















Vielleicht waren die beiden, Edzard Reuter und Alfred Herrhausen, die besten Vertreter der Deutschland AG, bevor diese dann schließlich sich auflöste. Amerikanisches Denken, dem Reuter mit der Fusion zum integrierten Technologiekonzern nach dem Muster von General Motors durchaus nacheiferte, war den beiden nicht fremd - und doch suchten sie einen eigenen Weg. Heute wird der amerikanischen Vorstellungswelt von einer Marktgesellschaft zwar gefrönt, aber es ist nur eine Nachahmung, die letztlich keine Orientierung gibt. Irgendwie bleiben wir Provinz - dies gilt umso mehr, je mehr wir versuchen dieses Denken zu überwinden. Raimund Vollmer
Heute startet im deutschen Fernsehen (ARD) die Miniserie "Herr des Geldes" über den Deutschbanker Alfred Herrhausen. Aus diesem Anlass habe ich mal in meine Buchkiste gegriffen und in einem Buch gestöbert, das ich vor sieben Jahren mit meinem Freund Udo Strehl, Gründer der USU Software AG, verfasst und herausgegeben habe. Grund war, dass wir einfach mal refelektieren wollten, was in unserer Zeit denn so alles um uns herum geschehen ist. So heißt denn auch das Werk konsequenterweise "Unsere Zeit". Edzard Reuter hat seinen Aufstieg an die Spitze der damaligen Daimler-Benz AG Alfred Herrhausen zu verdanken, der 1989 einem Terroranschlag zum Opfer fiel. Übrigens wäre Herrhausen selbst gerne Chef der Autoschmiede geworden... Raimund Vollmer
(Die Darstellung hier basiert auf meinem Layout, bevor ihr mein Freund und Grafiker Stephan Kieninger den letzten Schliff gab. Fehler gehen also alle auf mein Konto.)