Mittwoch, 28. November 2012

MBAs: Wäre die Welt ohne sie besser dran?

Das fragte jetzt das Wirtschaftsmagazin The Economist seine Leser. Das Ergebnis bislang: 51 Prozent stimmen dieser Frage positiv zu, 49 Prozent glauben, dass das Studium sich für unsere Wirtschaftswelt auszahlt. In den Kommentaren wird unter anderem darauf hingewiesen, dass die MBAs vor allem im Service-Sektor ihre Arbeitsplätze finden. Doch Dienstleistungen seien keinesfalls der einzige Treiber der Wirtschaft. Diejenigen, die auf die MBAs setzen, würden in ihren Argumenten nur Marketing-Slogans äußern, nichts mit Substanz. Auch die Aussage, dass MBA-Kursteilnehmer sehr schnell einen Job finden würden, findet ein Gegenargument: 90 Prozent der Teilnehmer würden von ihrem Arbeitgeber geschickt. Sie hätten also bereits einen Job, wenn sie aus den "Ferien" (so ein Leser) zurückkehren. Ein Leser aus Deutschland begrüßt, dass es hierzulande wie auch in Skandinavien so gut wie keine B-Schools gäbe. Ansonsten empfindet er die MBAs als eine Bedrohung für die Gesellschaft und die Wirtschaft. Auffällig ist, dass in den Kommentaren vor allem die zu Worte kommen, die den Masters of Business Administration skeptisch gegenüberstehen.
Siehe auch HIER.

Kommentare:

Analüst hat gesagt…

Und was wäre die Welt ohne Rechtsanwälte? Ohne Ärzte? Und ohne Journalisten? Besser??

Es ist bei MBAs wie bei allen Berufen: Es gibt gute und schlechte. Und es gibt Verbrecher...

Raimund Vollmer hat gesagt…

Danke für den Kommentar. Es ist nur eine Frage, wie die Verteilung ist. Vor allem der Nervensägen. Die findet man unter den MBAs in erschreckend hoher Verteilung...