Dienstag, 27. November 2012

HP: Der Niedergang eines High-Flyers...

(Kommentar) ...zeigt sich am besten in dieser Statistik, die das Wall Street Journal zusammenstellte. Es ist traurig, was aus diesem einstmals so berühmten und gerühmten Unternehmen wurde. Hewlett-Packard hat dabei das getan, was vor 20 Jahren der IBM beinahe das Genick gebrochen hätte: sie hat das gesamte innere Wertesystem zerstört. Nicht der Erwerb von Autonom, Palm oder EDS, von DEC mitsamt Tandem und Compaq waren die strategischen Fehler, sondern die zunehmende Entwerung der Mitarbeiter, die in der Tradition der Gründer Hewlett und Packard das größe Kapital des Unternehmens darstellten. Wie sieht der Weg aus der Misere aus? Man kann - wie IBM - den Weg weitergehen und alles tun, was den Analysten und Aktionären gefällt. Aber auf Dauer ist das keine Alternative, weil die Zeit für diese Strategie ausläuft.Es geht darum, eine Strategie zu haben, die in den nächsten 20 Jahren trägt. Und da gibt es eigentlich nur eine Richtung: absolute Kundenorientierung. Das würde auch sehr schnell das Selbstwertgefühl der Mitarbeiter stärken. Dass HP ein eher schwaches Management zu haben scheint, ist allerdings nach diesem Debakel um Autonomy evident. Schwache Manager setzen sich niemals für Mitarbeiter ein...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 26.11.2012:  Long Before H-P Deal, Autonomy's Red Flags


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Kommentare:

Googler hat gesagt…

Für alle, die kein Abo wollen - dieser Link ist besser:

http://online.wsj.com/article/SB10001424127887324784404578141462744040072.html

Analüst hat gesagt…

Auch der Link funktioniert nicht mehr - hier gibt es noch Freibier :-)

http://online.wsj.com/article_email/SB10001424127887324784404578141462744040072-lMyQjAxMTAyMDIwNjEyNDYyWj.html