... und das Bruttoinlandsprodukt sank um 0,6 Prozent im vierten Quartal. Stärker als erwartet - aber bei weitem nicht so kräftig wie Anfang 2009, als die Wirtschaft um 4,1 Prozent abstürzte.
Donnerstag, 14. Februar 2013
Mittwoch, 13. Februar 2013
iWatch – der nächste Communicator?
Scotty, beam me up – ruft in einer fernen Zukunft Captain
Kirk seinen Bordingenieur auf dem Raumschiff Enterprise an. Er verwendet dazu
seinen Communicator, der Apple zum iPhone inspiriert haben soll.
Nicht ganz so fern könnte die Zukunft sein, in der Apple
die iWatch genannte nächste Generation des Communicators auf den Markt wirft.
Die schon länger kursierenden Gerüchte verdichten sich, dass ein rund 100 Mitarbeiter starkes Team eine
solche Armbanduhr entwickelt, in die biegsames Glas verbaut sein soll und die
sich mit anderen Apple-Geräten drahtlos verbinden kann.
Die smarte Uhr, von der bereits diverse Muster und Videos
durch das Internet geistern, soll Funktionen von iPhone und iPad übernehmen -
und die Experimentierphase bereits hinter sich haben. Zu den neuen Funktionen
könnte gehören, dass die iWatch per NFC-Chip automatisch Geräte freischaltet,
sobald man sich davor setzt oder sie aus der Tasche holt. Manche dieser Bilder wirken seltsam klobig und altbacken, manche überzeugen jedenfalls optisch.
Gemäß der Nachrichtenagentur Bloomberg, die von einer "Geheimwaffe" spricht, hat Apple in der
Vergangenheit bereits an tragbaren Fitness-Accessoires gearbeitet, sie aber nie
auf den Markt gebracht. Auch die New York Times und das Wall Street Journal berichten über Apples smarte „Funkuhr“.
Obama fordert freiwillige Sicherheitsstandards
»We know hackers steal people’s identities and infiltrate private e-mail. We know foreign countries and companies swipe our corporate secrets. Now our enemies are also seeking the ability to sabotage our power grid, our financial institutions, and our air traffic control systems. We cannot look back years from now and wonder why we did nothing in the face of real threats to our security and our economy.«Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, in seiner Rede zur Lage der Nation, in der er die Wirtschaft auffordert, gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium freiwillige Sicherheitsstandards zu definieren und einzuhalten.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 13.2.2013: Obama orders voluntary security standards for critical industries’ computer networks
Intel geht ins "Fernsehgeschäft" des Internets...
... und will sowohl Services als auch Hardware anbieten. Ein Aufsatzgerät, die sogenannte Set-top-box", soll künftig nicht nur Contents der Studios und Sender besser sortieren, sondern auch neue Fernseh-Erfahrungen ermöglichen. So sollen die Geräte mit HD-Kameras ausgestattet werden, die erkennen können, wer vor dem Fernseher sitzt - um zum Beispiel zu verhindern, dass Kinder für sie schädliche Sendungen schauen. Auch können über diese Kameras Familien oder Gruppen an verschiedenen Orten dasselbe Fernsehprogramm sehen - und gleichzeitig sich gegenseitig. Damit soll jene Stimmung wieder erzeugt werden, als sich die Familie noch abends vor dem Heimalter traf, um gemeinsam eine Show zu sehen. Viele weitere Neuerungen erwartet der Ship-Weltmeister, der damit erstmals direkt in das Direkt-Geschäft mit den Verbrauchern einsteigen würde. Intel verhandelt momentan mit den den Content-Lieferanten in den USA.
Kommentar. Mal sehen, wie wir demnächst fernsehen. Intel inside.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.2.2013: Intel to Launch Web TV Service This Year
Kommentar. Mal sehen, wie wir demnächst fernsehen. Intel inside.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.2.2013: Intel to Launch Web TV Service This Year
USA: Smartphones ersetzten Bankfilialen...
... sieht das Wall Street Journal die nächste Attacke auf die Filialnetze der Geldinstitute voraus. Die Mobilgeräte können immer mehr Funktionen, die den Kunden den Umgang mit Finanzgeschäften des Alltags erleichtern. In den USA wurden 2012 netto mehr als 1100 Filialen geschlossen. Was das Mobilgeschäft der Banken besonders anheizt, ist die Konkurrenz durch Nichtbanken wie Ebay. Zwar würden die Amerikaner erst acht Prozent ihrer Transaktionen über die Mobilgeräte abwickeln, doch das Filialgeschäft ist mit einem Anteil von 14 Prozent in greifbare Nähe gerückt - zumal Online-Banking bereits mit 53 Prozent das Geschehen dominiert.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 11.2.2013: Banks Make Smartphone Connection
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 11.2.2013: Banks Make Smartphone Connection
Dienstag, 12. Februar 2013
Die britischen Prüfer der Wirtschaftsprüfer prüfen Autonomy...
... und zwar auf die Korrektheit der Geschäftsberichte zwischen 2009 und 2011. Es geht um den elf Milliarden Dollar teuren Erwerb von Autonomy durch Hewlett-Packard in 2011. HP glaubt, dass da mit Zahlen operiert wurde, die nicht korrekt waren. Nun hat die Aufsicht der Wirtschaftsprüfer in Großbritannien, der Financial Reporting Council, auf ihrer Website verkündet, dass sie die Zahlenwerke überprüfen werde.
Wall Street Journal, 12.2.2013: "Autonomy Corp. Faces U.K. Probe"
Wall Street Journal, 12.2.2013: "Autonomy Corp. Faces U.K. Probe"
Zitat des Tages: Es gibt zwei Typen von Angestellten
In einem Interview mit den Bloggern von All Things D meinte Charlie
Ergen, Chef und Gründer des amerikanischen TV-Satellitenbetreibers DISH
(14 Millionen Haushalte), zu den Vorwürfen, dass sein Unternehmen zu den
unangenehmsten Arbeitgebern in den USA gehöre:
"Es gibt nur zwei Arten von Mitarbeitern, denen ich in 30 Jahren Berufstätigkeit begegnet bin. Es gibt die einen, die Ergebnisse erzielen, und die anderen, die Entschuldigungen haben. Wenn Du zur zweiten Gruppe gehörst, dann wirst Du nicht gerne bei DISH arbeiten wollen."Journalyse-Quelle: All Things D
Apples Cash: 97 Milliarden Dollar bei Auslandstöchtern...
... berichtet das Wall Street Journal, und das erklärt, warum es so schwer sei, die hohen Kassenbestände des Giganten in Höhe von insgesamt 137 Milliarden Dollar duch Zuwendungen an die Aktionäre abzubauen. Denn bei einer Rückführung des Geld in die USA würden Steuern fällig, die den Ertrag deutlich schmälern würden. Viele US-Unternehmen hätten nach dem Credit-Crunch 2007-2008 wert darauf gelegt, ihre Kriegskassen zu füllen, um bei einem etwaigen Ausfall des Bankensystems gewappnet zu sein. Das macht nun viele Hedge-Fonds und andere institutionelle Anleger begierig, die meinen, dass die Groß Krise überwunden sei und die Geldreserve wieder auf ein Normalmaß zurückgeführt werden kann. Und da Apple von vielen Fonds als Anlagehafen benutzt worden ist, sind hier die Begehrlichkeiten besonders hoch - zumal sie ihren eigenen Kunden den Verfall der Apple-Aktien in den vergangenen Monaten "verkaufen" müssen. Nun wird nach Lösungen gesucht, wie man Apple Geld abknöpfen kann.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.2.2013: Einhorn Squeezes Apple for Its Cash
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.2.2013: Einhorn Squeezes Apple for Its Cash
Montag, 11. Februar 2013
Massive Spionage-Attacken auf die Computer der USA...
... melden die Geheimdienste der Vereinigten Staaten in ihrem gemeinsamen Report, dem National Intelligence Estimate. Vor allem die Chinesen versuchen mit allen Mitteln an die Geschäftsgeheimnise der amerikanischen Wirtschaft zu kommen. Dabei geht ihr Weg über die elektronischen Netze. Weitere Spionageangriffe kommen aus Russland, Israel und Frankreich. Doch seien deren Versuche nichts im Vergleich zu den Anstrengungen der Chinesen.
Nach Meinung einiger Experten erreicht der Schaden, den die Cypberattacken auf die Geheimnisse der Geschäftswelt erzeugen, ein Volumen zwischen 25 und 100 Milliarden Dollar - oder zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodudukt.
Der Bericht in der Washington Post erzeugte 329 Kommentare.
Nach Meinung einiger Experten erreicht der Schaden, den die Cypberattacken auf die Geheimnisse der Geschäftswelt erzeugen, ein Volumen zwischen 25 und 100 Milliarden Dollar - oder zwischen 0,1 und 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodudukt.
Der Bericht in der Washington Post erzeugte 329 Kommentare.
28. Februar 2013: Papst tritt zurück...
Begründung: "Nachdem ich wiederholt mein Gewissen vor Gott geprüft habe, bin ich zur Gewissheit gelangt, dass meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben", Am 28. Februar wird er sein Amt niederlegen. Bis Ostern - so sein Wunsch - wird die Kirche einen neuen Papst haben.
Streit zwischen USA und EU zum Thema "Datenschutz"
Das ist heute der Financial Times der Aufmacher auf Seite 1 weit: "EU
refuses to bend on tough data privacy law", heißt es dort in fetten
Lettern. Der Grund: Die USA in Gestalt ihrer Google-Lobbies möchte
gerne, dass die Europäische Kommission ihre Datenschutzregeln aufweicht.
Auch wenn diese de jure nur lokale Bedeutung in den Ländern der
Europäischen Union haben, wird deren Einhaltung letztlich defacto
weltweit sanktioniert. So schreibt das Blatt: "Der Disput schaukelte
sich hoch angesichts der Entscheidung der EU, dass diese Regelungen
nicht nur die europäischen Märkte betraf, sondern das Gesetz zielt auch
darauf, dass jeder Bürger Europas dieselben Rechte auf Schutz der
Privatspäre hat, auch wenn die Dienstw von ganz woandersher kommen.
Jeder Firma, die dieses Gesetzt bricht, muss damit rechnen, dass sie mit
Strafzahlungen in Höhe von zwei Prozent ihrer weltweiten Umsätze
belastet wird." Die EU-Kommission will sich auf keinen Fall
irgendwelchen Ansprüchen von Google & Co. beugen, auch nicht,
wenn diese die Unterstützung der US-Regierung hinter sich haben sollte.
Nachtrag: Vor dreißig Jahren tobte übrigens zwischen den USA und der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) ein nicht minder erbittert geführter Datenkrieg. Damals ging es darum, dass die USA Staaten in Westeuropa vom Zugriff auf ihre internationalen Informationsdatenbanken verwehrte, weil diese zu intensive Ostkontakte hatten. "Keine Daten aus den Staaten", hieß damals eine Story Ihres Journalyse-Schreibers. Vielleicht sollten wir sie noch einmal im Extrablog veröffentlichen.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 11.2.2013: "EU refuses to bend on tough data privacy law"
Nachtrag: Vor dreißig Jahren tobte übrigens zwischen den USA und der damaligen Europäischen Gemeinschaft (EG) ein nicht minder erbittert geführter Datenkrieg. Damals ging es darum, dass die USA Staaten in Westeuropa vom Zugriff auf ihre internationalen Informationsdatenbanken verwehrte, weil diese zu intensive Ostkontakte hatten. "Keine Daten aus den Staaten", hieß damals eine Story Ihres Journalyse-Schreibers. Vielleicht sollten wir sie noch einmal im Extrablog veröffentlichen.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 11.2.2013: "EU refuses to bend on tough data privacy law"
Click zurück 1983: Herrschaft durch Computer
1983: »Die Informationsverarbeitung ist in hochindustrialisierten und arbeitsteiligen Gesellschaften ein besonders wirksames Mittel der Herrschaftsausübung.«Aus dem Bericht einer vom Deutschen Bundestag beauftragten Enquete-Kommission
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