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Montag, 3. August 2009

Wie die Banken die FED ausbeuten...

... das bestimmt heute die Schlagzeile der Financial Times auf Seite 1. Das britische Blatt berichtet über Praktiken der Wall Street, die rigoros die Bereitschaft der Federeal Reserve Bank zu vollkommener Transparenz ausnutzt. Die FED wäre gerade während der Krise ein wichtiger Käufer von Werpapieren geworden. Da sie ihre Kaufabsichten stets im voraus verkündet, nutzen Investmentbanker diese Informnationen und verkaufen der FED die Papiere zu überteuerten Preise. Dies sei einer der Gründe, warum die Gewinnsituation der Investmentbanken gestiegen sei.
Die Moral von der Geschicht': Trau' dem Erfolg der Banken nicht.
Denn er hat nicht mit deren Leistungs- oder Wettbewerbsfähigkeit zu tun.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 3.8.2009, Henny Sender: "Wall St profits from Fed role"

Montag, 30. März 2009

IT und Finanzwelt

2009: »Die moderne Finanzwelt ist durch eine Vielzahl unterschiedlicher Teilnehmer, stark gewachsene Handelsvolumina und eine enge Vernetzung zwischen diesen Teilnehmern gekennzeichnet, zu der vor allem eine Deregulierung der Märkte sowie eine leistungsfähige Informationstechnologie beigetragen haben.«
Gerald Braunberger, Kommentar

Journalyse-Quelle: FAZ, 30.3.2009, Gerald Braunberger: "Finanzaufsicht in der Globalisierung"

Montag, 22. Dezember 2008

Alan Greenspan: Allein die Börsen (und damit die Wirtschaft) können die Banken retten

In einem Kommentar zur Finanzkrise äußert Alan Greenspan, von 1987 bis 2006 Chef der amerikanischen Federal Reserve Bank (1987 bis 2006) im britischen Wirtschaftsmagazin The Economist: "Aus Gründen, die zu nennen den Rahmen dieses Artikels sprengen würden, glaube ich ganz fest daran, dass der Einsatz von Regierungskrediten nur temporär sein darf. Was aber ist dann die Quelle von neuem Privatkapital, dass eine Rückbesinnung auf souveräne Kreditvergabe erlaubt? Schlussendlich ist es die teilweise Wiederherstellung jener 30 Billionen Dollar, die weltweit an den Börsen durch Kursverluste vernichtet wurden, die es Banken ermöglichen würde, wieder das benötigte Eigenkapital zu heben. Die Märkte sind in einem Maße Ängsten unterworfen, wie wir es zuletzt zu Beginn des 20. Jahrhunderts (1907 und 1932 fallen einem dazu ein) erlebt haben. So wie der menschliche Geist gebaut ist, können wir hoffnungsvoll darauf setzen, dass es eine Umkehr an den Märkten innerhalb der nächsten sechs bis zwölf Monate geben wird."
Journalyse-Quelle: The Economist, 20.12.2008