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Montag, 6. April 2009

USA: Weitere 663.000 Jobs abgebaut...

... heißt es in einem Bericht der Financial Times vom Samstag. Eigentlich sein die Lage noch schlimmer. Denn insgesamt seien 1.188.000 Vollzeit-Jobs gekündigt worden. Doch 372.000 davon seien in Teilzeit-Aufgaben umgewandelt worden. Die Arbeitslosenquote liegt jetzt bei 8,5 Prozent, der höchsten seit 1983.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 4.4.2009:, Krishna Guha: "US unemployment figure jumps to its highest level in 26 years"

Sonntag, 8. Februar 2009

Januar: 600.000 Jobs weniger in den USA

Vor der Finanzkrise lag die Arbeitslosenquote in den USA bei 4,6 Prozent, jetzt stieg sie im Januar 2009 auf 7,6 Prozent - dem höchsten Stand seit 1992. Seit Dezember 2007, dem Beginn der Rezession, sind in den Vereinigten Staaten mehr als 3,6 der damals 135 Millionen Jobs verschwunden. Es sei inzwischen so schlimm wie Mitte der siebziger Jahre, als der Ölpreisschock die Weltwirtschaft lahmlegte, heißt es.
Journalyse-Quelle: Financial Times (UK), 7.2.2009, Alan Beattle, Alan Rappeport: "Obanma seizes on jobless surge to attack delay in approving stimulus"

Freitag, 5. Dezember 2008

Weltweite Entlassungswelle: Jeder fünfte Deutsche bangt

Wer heute und gestern die Tageszeitung aufschlug, dem prasselten eine Fülle von Nachrichten über Entlassungen entgegen:
AT&T - das ehemalige Fernmeldemonopol der USA - meldet den Abbau von 12.000 Stellen. (FAZ)
Telecom Italia - der italienische Fernmelderiese muss nach einer Entlassungswelle im Juni von 5000 Arbeitsplätzen weitere 4000 Jobs einsparen. (Wall Street Journal)
U.S. Steel - der amerikanische Stahlkocher will seine Belegschaft um 13 Prozent oder 3500 Arbeitsplätze verringern. (Wall Street Journal)
DuPont - der amerikanische Chemieriese verkündet, dass er 2500 Jobs streichen will. (FAZ)
Nomura - die japanische Investmentbank will 1000 Arbeitsplätze wegfallen lassen. (FAZ)
Deutsche Bank - das größte Finanzhaus hierzulande begann damit, in seinem internationalem Investmentbankinggeschäft 900 Stellen abzubauen. (Wall Street Journal)
CreditSuisse - das Schweizer Bankhaus erklärt, dass 5300 Arbeitsplätze (umgerechnet elf Prozent) der Finanzkrise geopfert werden müssen. (FAZ)
Insgesamt habe die Finanzkrise bislang 200.000 Bankmitarbeitern weltweit den Job gekostet.
Der ARD DeutschlandTrend ermittelt, dass inzwischen jeder fünfte Deutsche um seinen Arbeitsplatz bangt.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.12.2008, Wall Street Journal, 4.12.2008, Financial Times (UK), 4.12.2008