Sonntag, 25. August 2013

Nun gibt's auch noch den Chief Digital Officer...

... heißt es neuerdings. Der CIO wird mehr und mehr in die Rolle der Infrastrukteurs verdrängt, der das unterstützen muss, was der CDO entscheidet - und zwar als Hüter der Budgets. Das wird schon nach ganz schön lustig. Bald weiß die linke Hand nicht mehr, was die rechte tut - und damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, um noch viele, viele Jobs zu schaffen, die nur eins tun werden: kontrollieren...

Kommentare:

besserwisser hat gesagt…

Irgendwann gibt es nur noch Häuptlinge und keine Indianer mehr. Dann hat es sich ausgemanaged...

Analüst hat gesagt…

Wenn Du nicht mehr weiter weißt, gründe einen Arbeitskreis – oder schieb den Job an irgendjemanden ab...
Früher hätte der Organisationsleiter eines Konzerns oder einer Behörde den CDO in Personalunion mit gegeben – und ein hemdsärmliger Mittelständler wird das auch weiterhin selbst machen.
Jobs, die keiner braucht
Der CIO als Technikdienstleister ist mit dem Job überfordert. Dafür wird Kommunikationsgeschick und Durchsetzungsvermögen gebraucht. Beides ist nur den wenigsten CIO ebensowenig in die Wiege gelegt wie der offensichtlich zur Job-Beschreibung gehörige Hang zur Selbstdarstellung

Anonym hat gesagt…

Wer managed eigentlich die ganzen Manager`