Samstag, 26. Januar 2013

Rück.Click 1998: Prognose 2018

1998: »In den nächsten 20 Jahren wird alles, was jemals niedergeschrieben, komponiert, aufgeführt, gemalt, gefilmt oder aufgezeichnet wurde, digitalisiert werden und über das Internet verfügbar gemacht.«
John Taylor, Präsident von IEEE
Journalyse-Quelle: Archiv Raimund Vollmer

Exxon ist wieder mehr wert als Apple

Die Old Economy holte sich gestern den Titel zurück: Exxon ist mit 417 Milliarden Dollar wieder mehr wert als Apple (413 Milliarden Dollar).

Twitter ist 9 Milliarden Dollar wert...

... berichtet die Financial Times heute auf Seite 1 als Topmeldung. Die Investmentgesellschaft BlackRock gab mit ihrem 80 Millionen Dollar schweren Angebot an Twitter-Mitarbeiter, die ihre Anteile veräußern wollen, eine Kalkulationsgrundlage für eine Neubewertung dieses Social Media-Unternehmens.Sie liegt zehn Prozent höher als bei der letzten Runde in 2011.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 26.1.2013: #Web-winner Twitter value hits $9bn

Freitag, 25. Januar 2013

Apple: Ford wurde vernichtet

Mit dem völligen Wertverlust von Ford an der Börse vergleichbar sei der Sturz der Apple-Aktie nach dem Verkünden der letzten Quartalsergebnisse, meint das Wirtschaftsmagazin The Economist und berichtet zugleich, dass der Kampf um das nächste Gerät nicht die Wand (Fernseher) oder die Küche (Kühlschrank), sondern der Arm ist: dort, wo wir jetzt noch unsere Uhr tragen.
Schönes Wochenende. Es ist Zeit, nach hause zufahren. Sollten Sie Ford-Besitzer sein: Keine Angst, ihr Auto ist noch da.

Apple: Wichtiger als dereinst IBM und AT&T

In den Pensionsfonds und anderen Anlagetöpfen spielt Apple als das wertvollste Unternehmen der Welt und Weltgeschichte eine so große Rolle, dass die Manager ein Absinken des Aktienkurses um ein Drittel, wie es seit September 2012 zu besichtigen war (und ist), kaum akzeptieren können. "Wri haben nie zuvor erlebt, dass eine Firma einen derart großen Eindruck (auf die Anlagestrategien) hinterlassen hat", meint Howard Silverblatt, Analyst bei S&P Dow Jones. Selbst IBM und AT&T hätten in den achtziger Jahren nicht diesen Einfluss gehabt wie Apple. Deren Gewichtung am S&P-Index beträgt fünf Prozent und schulterte mit seinem Aktienkurs allein einen ganzen Prozentpunkt des Anstiegs vom 13,8 Prozent, den dieser Indes in 2012 schaffte. Das bedeutet aber auch, dass der Index in den ersten Wochen von 2013 5,7 Prozent zugelegt hätte, wenn es Apple nicht gegeben hätte - so aber wurden es nur 4,8 Prozent.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 24.1.2013: How Apple ate Wall Street

Samsung: Die Kurve flacht ab...

... ist nach Meinung des Wall Street Journals auch der Koreaner nicht frei davon, dass sich die Nachfrage nach Smartphones nun einpendelt. Zwar steigerte Samsung seinen Quartalsgewinn gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 76 Prozent auf 6,6 Milliarden Dollar, doch der Umsatz szieg "nur" noch um 18 Prozent auf 56,1 Billionen Won. Diue Gewinnmargen bei Smartphones, die immerhoin 62 Prozent des Gewinns ausmachen, fielen von 18,8 Prozent im vorherigen Quartal auf jetzt 17,4 Prozent.

Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 15.1.2013: Samsung Electronics Posts Record Fourth-Quarter Profit

Innovationen: Zu teuer, um wahr zu werden

Der Kostenfaktor: »Keine Idee schien zu weit hergeholt. Doch eines Tages kaufte uns ein großer Automobilzulieferer und schlagartig veränderten sich die Diskussionen in den internen Meetings. Statt von Innovation war jetzt nur noch von Kosteneinsparungen die Rede. Es war so, als sei ein Vorhang gefallen.«
Die Bloggerin Mary Shacklett erinnert sich an ein Gespräch, das sie jüngst mit einem IT-Mitarbeiter eines aufgekauften Automobilzulieferers hatte.

Big Data: Zu hype, um wahr zu sein?

»Entsprechend dem Gartner-Hype-Zyklus ist der nächste große Haltepunkt für das Thema Big Data eine negative Presse.«
Svetlana Sicular, in ihrem Gartner-Blog

Management: Zu feige für Innovationen?

Dreamliner: »Ich frage mich oftmals, ob unsere Gesellschaft all die Fortschritte, wie wir sie in der Vergangenheit geschafft haben, je gemeistert hätte mit all jenen Medien, Politikern, Juristen und Managern, wie wir sie heute haben und die nichts anderes im Sinn haben, als darauf zu gucken, ob im Quartal die Gewinnerwartungen auf zwei Cent genau getroffen wurden oder nicht.«
Bob Bogash,  ehemaliger Boeing-Mitarbeiterin Business Week

Donnerstag, 24. Januar 2013

Microsoft schwächelt auch

Windows 8 kann den Gewinn nicht retten. Er schrumpft, auch wg. Investitionen ins Marketing. Doch auch das hilft nix. Enttäuschendes Apple macht im Weihnachtsquartal immer noch doppelt soviel Gewinn wie der abgehalfterte Dominator von einst. Bleibt die Hoffnung auf Surface. Wenn die nur nicht trügt. Hier die Details...

Apples Sturz: Börsenwert fast auf Exxon-Niveau

Vor einem Jahr, am 25. Januar 2012, war Apple erstmals mehr wert als Exxon, dem bis dahin wertvollsten Unternehmen der Welt. Nach dem Absturz kam Apple erstmals wieder gefährlich in die Nähe von Exxon. Zeitweilig nur noch sechs Milliarden Dollar trennten die beiden Spitzenreiter. Am Ende des Nörsentags war Apple 431 Milliarden Dollar wert, Exxon lag bei 417 Milliarden Dollar.

Microsoft Late Night

Heute veröffentlicht Microsoft die Bilanz für das 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Die normalerweise gut informierte Lokalpresse aus Seattle erhofft sich Klarheit darüber, ob Windows 8 bisher floppt (wie die Analysten vermuten) oder erfolgreich auf den Spuren von Windows 7 wandelt, wie die Gates-Company behauptet.
Um 23:30 Uhr deutscher Zeit (2:30 PM PT) haben Sie die Möglichkeit, per Live-Stream am Webcast mit dem Microsoft CFO Peter Klein teilzunehmen.