... um über die Zukunft nachzudenken, dann wird dies bald für alle Alltag sein, wie das Wall Street Journal heute berichtet. Aber nicht etwa, weil IBM dahinter steht, sondern ein neues Angebot des sozialen Netzwerks Second Life. Ihre dreidimensionale, virtuelle Welt, bislang die Lebensdomäne von Avatars, öffnet die Firma (eine Million Teilnehmer pro Monat) der Geschäftswelt für Meting oder Trainings. Aber auch ganze Kongresse lassen sie hier veranstalten - wie bei IBM. Sie hatte im Oktober - angesichts einer rigorosen "Haushaltssperre" - jegliche Reiseaktivität verboten, so dass auch ein Zukunftskongress eingestampft werden sollte. Doch dann kam die Idee mit Second Life - und das Treffen der Denker & Lenker fand doch statt. 250 waren in Spitzenzeiten gleichzeitig online, um die Sessions zu besuchen.
Ein Meeting mit 75 Teilnehmern, die in der wirklichen Wirklichkeit 150.000 Dollar kosten kann, bekommt man bei Second Life für 7.000 Dollar.
Der Rüstungs. und Raumfahrthersteller Northrop Grumman hat sogar ein eigenes SpaceCap im Netz eingerichtet.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 18.8.2009: "A Second Chance for Second Life"
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Mittwoch, 19. August 2009
Dienstag, 25. November 2008
IT als Stromfresser: Second Life ist billiger als die Wirklichkeit
Philipe Rosedale ist der erste Mann hinter Second Life, gegründet vor fünf Jahren, 2003. Jeden Tag verdienen 55.000 Menschen rund eine Million Dollar in dieser virtuellen Parallelwelt. Was aber kostet es, eine solche Welt, in der es alles gibt, was wir auch in unserer wirklichen Wirklichkeit kennen, zu betreiben? Zum Beispiel Energielosten. Rosedale antwortet darauf: "Mit meinem Physikwissen als Hintergrund kann ich Ihnen sagen, dass im voll aufgedrehtem Zustand SecondLife nicht mehr Energie brauch als ein Megawatt je 60.000 Einwohner. Das ist recht wnig im Vergleich zu dem permanenten Stromverbrauch einer Stadt mit 60.000 Einwohnern." Und rechnet man hinein, wieviele Flugreisen durch die Wirklichkeit virtuelle Voyager sich ersparen könnten, dann müssten Second Life und andere Social Networks den Nobelpreis für Umweltschutz bekommen, wenn es diesen denn gäbe...
Journalyse-Quelle: Financial Times, 18.6.2008
Journalyse-Quelle: Financial Times, 18.6.2008
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