Mittwoch, 2. April 2025

Zum Tage: Ernsthaft?

„Lebensklugheit bedeutet:
Alle Dinge möglichst wichtig,
aber keines völlig ernst zu nehmen.“

Arthur Schnitzler (1862-1931), österreichischer Schriftsteller


7 Kommentare:

Theodor Fontane hat gesagt…

Jedes Land, jede Gesellschaft, jedes Lebensalter, jedes Verhältnis, jedes Portemonnaie fordert ein ganz bestimmtes Benehmen, und die entsprechende Haltung zu treffen, ist die recht eigentliche Lebensklugheit.

Anonym hat gesagt…

Alte Leute, alte Ränke,
Junge Füchse, neue Schwänke.

Sprichwort

Quelle: Castelli, Lebensklugheit in Haselnüssen. Eine Sammlung von 1000 Sprichwörtern in ein neues Gewand gehüllt, 1825

Anonym hat gesagt…

Die Koalitionsverhandlungen zeigen wieder einmal:
Denken ist eine Fähigkeit, die man nicht mit administrativen Mitteln befördern kann.

Friedrich von Schiller hat gesagt…

Zu ernsthaft
Hats angefangen, um in nichts zu enden.
Hab es denn seinen Lauf!

Anonym hat gesagt…

S. J. LEC:
Am leichtestem entkommt man durch die Lücke im Gedächtnis. --
Scholz hat's vorgemacht,
Merz macht es nach

Anonym hat gesagt…

Halte dich stets an Konkretes; daraus lässt sich viel leichter eine Fiktion ableiten als umgekehrt.
Stanislaw Jerzy Lec

Frank Wedekind (1864 - 1918), deutscher Journalist und Dramatiker hat gesagt…

Marasmus

Nicht einmal ein Gedicht gelingt mir mehr,
Geschweige denn ein Mensch. Mein Hirn ist leer,
Und meine Eingeweide sind so trocken,
Daß meine Dünste keine Kuh mehr locken.

's ist leichter, einen Menschen machen als
Ein Klappenhorn; der Mensch braucht jedenfalls
Weit wen'ger Zeit, damit er richtig sitze;
Jedoch erheischt ein Klapphornvers mehr Grütze.

Ein Seitenblick, des Bettes Planke kracht,
Das Weib seufzt auf, dann ist ein Mensch gemacht.
Um ein Gedicht auch kindlich nur zu stammeln,
Muß man oft stundenlang mit Muse rammeln.

Was besser ist? – Die Antwort wird mir schwer.
Ich mache weder Kind noch Klapphorn mehr.
Verzweifelt schlepp ich meines Lebens Bürde -
Es fehlte nur noch, daß ich schwanger würde.