„Lebensklugheit bedeutet: Alle Dinge möglichst wichtig, aber keines völlig ernst zu nehmen.“
Arthur Schnitzler (1862-1931), österreichischer
Schriftsteller
7 Kommentare:
Theodor Fontane
hat gesagt…
Jedes Land, jede Gesellschaft, jedes Lebensalter, jedes Verhältnis, jedes Portemonnaie fordert ein ganz bestimmtes Benehmen, und die entsprechende Haltung zu treffen, ist die recht eigentliche Lebensklugheit.
Frank Wedekind (1864 - 1918), deutscher Journalist und Dramatiker
hat gesagt…
Marasmus
Nicht einmal ein Gedicht gelingt mir mehr, Geschweige denn ein Mensch. Mein Hirn ist leer, Und meine Eingeweide sind so trocken, Daß meine Dünste keine Kuh mehr locken.
's ist leichter, einen Menschen machen als Ein Klappenhorn; der Mensch braucht jedenfalls Weit wen'ger Zeit, damit er richtig sitze; Jedoch erheischt ein Klapphornvers mehr Grütze.
Ein Seitenblick, des Bettes Planke kracht, Das Weib seufzt auf, dann ist ein Mensch gemacht. Um ein Gedicht auch kindlich nur zu stammeln, Muß man oft stundenlang mit Muse rammeln.
Was besser ist? – Die Antwort wird mir schwer. Ich mache weder Kind noch Klapphorn mehr. Verzweifelt schlepp ich meines Lebens Bürde - Es fehlte nur noch, daß ich schwanger würde.
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Jedes Land, jede Gesellschaft, jedes Lebensalter, jedes Verhältnis, jedes Portemonnaie fordert ein ganz bestimmtes Benehmen, und die entsprechende Haltung zu treffen, ist die recht eigentliche Lebensklugheit.
Alte Leute, alte Ränke,
Junge Füchse, neue Schwänke.
Sprichwort
Quelle: Castelli, Lebensklugheit in Haselnüssen. Eine Sammlung von 1000 Sprichwörtern in ein neues Gewand gehüllt, 1825
Die Koalitionsverhandlungen zeigen wieder einmal:
Denken ist eine Fähigkeit, die man nicht mit administrativen Mitteln befördern kann.
Zu ernsthaft
Hats angefangen, um in nichts zu enden.
Hab es denn seinen Lauf!
S. J. LEC:
Am leichtestem entkommt man durch die Lücke im Gedächtnis. --
Scholz hat's vorgemacht,
Merz macht es nach
Halte dich stets an Konkretes; daraus lässt sich viel leichter eine Fiktion ableiten als umgekehrt.
Stanislaw Jerzy Lec
Marasmus
Nicht einmal ein Gedicht gelingt mir mehr,
Geschweige denn ein Mensch. Mein Hirn ist leer,
Und meine Eingeweide sind so trocken,
Daß meine Dünste keine Kuh mehr locken.
's ist leichter, einen Menschen machen als
Ein Klappenhorn; der Mensch braucht jedenfalls
Weit wen'ger Zeit, damit er richtig sitze;
Jedoch erheischt ein Klapphornvers mehr Grütze.
Ein Seitenblick, des Bettes Planke kracht,
Das Weib seufzt auf, dann ist ein Mensch gemacht.
Um ein Gedicht auch kindlich nur zu stammeln,
Muß man oft stundenlang mit Muse rammeln.
Was besser ist? – Die Antwort wird mir schwer.
Ich mache weder Kind noch Klapphorn mehr.
Verzweifelt schlepp ich meines Lebens Bürde -
Es fehlte nur noch, daß ich schwanger würde.
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