In der IBM ist man mächtig stolz darauf, dass ihr Chairman Sam Palmisano zum Beraterkreis von US-Präsident Barack Obama zählt. Vor allem aber könnte der New New Deal wie sein Vorgänger in den dreißiger Jahren unter Präsident Franklin D. Roosevelt und IBM-Chef Tom Watson Sr. zum Big Business für den Computergiganten werden. Damals wurde die US-Regierung IBMs größter Kunde. Denn die Behörden brauchten bei der Abwicklung der neuen Sozialgesetze jede Menge Rechenpower. Die bekamen sie von IBM.
Wenn Sam Palmisano nun die Infrastruktur-Projekte der Roosevelt-Zeit hervorhebt, der Bau der Highways etc., dann weiß er, dass IBMs besonsere Leistung im New New Deal des 21. Jahrhunderts Leistung im Aufbau einer digitalen Infrastruktur liegt. Und irgendwie hört man aus einem Gespräch, das Martin Jetter als Geschäftsführer der IBM Deutschland mit der FAZ führte, heraus, dass er für sich und seine Firma eine ähnliche Rolle hierzulande wünscht.
Jetter: "Wir müssen die reale Welt mit der digitalen verbinden und eine sogenannte intelligente Infrastruktur schaffen." Kurzum: Die Aktion Smarter Planet läuft auf vollen Maketing-Touren.
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Freitag, 13. Februar 2009
Mittwoch, 5. November 2008
Initial Public Obama: Die Flaute bei den Börsengängen
Nun haben die Amerikaner ihren neuen Präsidenten gewählt, einen Präsidenten, wie es ihn bislang noch nie gegeben hat in der Geschichte der Vereinigten Staaten. Aber ansonsten sah es schlecht aus bei den Initial Public Offerings. Der Wahljahr-Oktober blieb 2008 in den USA ohne ein einziges Initial Public Offering. Mehr noch: Seit August gab es keinen Erstbörsengang eines US-Unternehmens. Und ob der Monat November da noch Besserung anzeigt, ist mehr als fraglich. Das Jahr ist praktisch gelaufen.
Dabei waren seit 1996 in den Jahren der jeweiliegn Präsidentschaftswahl der Monat vor dem Gang in die Kabinen immer ein erfolgreicher IPO-Monat gewesen, berichtet das Wall Street Journal. Vor zwölf Jahren, als die New Economy sich zur Erstürmung der Netze aufmachte, waren es allen 96 Börsengänge im Oktober gewesen, im November immerhin noch 86. Vier Jahre später, als sich der Hype allmählich legte, waren es lediglich 30 Oktober-IPOs gewesen, gefolgt von 21 Börsengängen im November. 2004 hatte sich das Klima noch weiter abgeschwächt: 28 IPOs im Oktober, 14 nur noch im November.
Und auch die Börse, die im Oktober mit einem Aufschwung stets die Freude über das Wahl-Ergebnis vorwegnahm, hatte in diesem Wahljahr nichts zu lachen. Es war sogar einer der schlimmsten Monate für den Dow Jones. Müssen wir ihn jetzt in der nächsten Zeit Low Jones nennen?
Quelle: Wall Street Journal, 4.11.2008
Die System-Leistung der Deutschen Börse...
Im übrigen war der Oktober zumindest für die Deutsche Börse ein Rekordmonat. Mit 225 Milliarden Euro legte die Börse bei den Orderumsätzen 25 Prozent mehr zu als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Transkationen stieg gar um 89 Prozent. Spitzenreiter bein den Umsätzen war mit 46 Milliarden Euro VW, Siemens kam mit 15 Milliarden auf Platz 2. An der Terminbörse Eurex gab es mit 227 Millionen Kontrakten ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorrjahreszeitraum. Schön, aber wer sagt etwas über die Systeme, ohne die diese Steigerungen kaum hätten abgewickelt werden können? Vor allem, wenn man bedenkt, dass Verfügbarkeit immer noch ein heißes Thema für IT-Manager ist.
Quelle: FAZ, 5.11.2008
... und der Vergleich mit 1987
Seit dem 19. Oktober 1987, dem Crash, der aus dem Computer kam, hat sich an der New Yorker Börse (NYSE) das durchschnittliche Tagesvolumen an Transaktionen verzehnfacht. Drei Milliarden Order sind jetzt normal, Ende Oktober 2008 erreichten sie sogar die doppelte Anzahl.
Quelle: Yahoo und Financial Times (UK). 19.10.2007
Dabei waren seit 1996 in den Jahren der jeweiliegn Präsidentschaftswahl der Monat vor dem Gang in die Kabinen immer ein erfolgreicher IPO-Monat gewesen, berichtet das Wall Street Journal. Vor zwölf Jahren, als die New Economy sich zur Erstürmung der Netze aufmachte, waren es allen 96 Börsengänge im Oktober gewesen, im November immerhin noch 86. Vier Jahre später, als sich der Hype allmählich legte, waren es lediglich 30 Oktober-IPOs gewesen, gefolgt von 21 Börsengängen im November. 2004 hatte sich das Klima noch weiter abgeschwächt: 28 IPOs im Oktober, 14 nur noch im November.
Und auch die Börse, die im Oktober mit einem Aufschwung stets die Freude über das Wahl-Ergebnis vorwegnahm, hatte in diesem Wahljahr nichts zu lachen. Es war sogar einer der schlimmsten Monate für den Dow Jones. Müssen wir ihn jetzt in der nächsten Zeit Low Jones nennen?
Quelle: Wall Street Journal, 4.11.2008
Die System-Leistung der Deutschen Börse...
Im übrigen war der Oktober zumindest für die Deutsche Börse ein Rekordmonat. Mit 225 Milliarden Euro legte die Börse bei den Orderumsätzen 25 Prozent mehr zu als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Transkationen stieg gar um 89 Prozent. Spitzenreiter bein den Umsätzen war mit 46 Milliarden Euro VW, Siemens kam mit 15 Milliarden auf Platz 2. An der Terminbörse Eurex gab es mit 227 Millionen Kontrakten ein Plus von 55 Prozent gegenüber dem Vorrjahreszeitraum. Schön, aber wer sagt etwas über die Systeme, ohne die diese Steigerungen kaum hätten abgewickelt werden können? Vor allem, wenn man bedenkt, dass Verfügbarkeit immer noch ein heißes Thema für IT-Manager ist.
Quelle: FAZ, 5.11.2008
... und der Vergleich mit 1987
Seit dem 19. Oktober 1987, dem Crash, der aus dem Computer kam, hat sich an der New Yorker Börse (NYSE) das durchschnittliche Tagesvolumen an Transaktionen verzehnfacht. Drei Milliarden Order sind jetzt normal, Ende Oktober 2008 erreichten sie sogar die doppelte Anzahl.
Quelle: Yahoo und Financial Times (UK). 19.10.2007
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