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Donnerstag, 6. November 2008

Wieviel Power braucht ein Zeichentrickfilm?

Bei DreamWorks sind 2.200 Blade-Server im Einsatz, wenn es darum geht, einen neuen 90minütigen Zeichentrickfilm zu erstellen. In der Endphase werden diesem Film 90 Prozent der Kapazität zugewiesen. Aus 125.000 Frames besteht so ein elektronisch entwickeltes Kinospektakel. In der Endversion werden daraus 2,5 bis drei Terabytes. Doch dieser Film, der dann entweder auf 35 Millimeter-Filme umkopiert oder für digitale Kinos aufbereitet wird, hat in seiner Rohversion mitsamt allen Szenen einen Umfang von 45 Terabyte. Brauchte in den Tagen von Pixars Toy-Story ein Film fünf Millionen Computerstunden, so sind es heute 25 Millionen. Der Grund: Alles ist in Bewegung, nicht nur die Figuren, sondern auch der Hintergrund. Und mit all den Schatten im Spiel nimmt die Komplexität zu und zu. Mal sehen, was in fünf Jahren ein Animationsfilm alles kann...

Sonntag, 2. November 2008

Wie lange braucht ein Pixar-Film?

Vier Jahre sind es genau, bis ein komplett computeranimierter Film von Spielfilmlänge die elektronischen Speicher verlassen kann. Versuche, diesen Zyklus zu verkürzen, scheinen nicht wirklich aufzugehen. Inzwischen übernimmt Disney, die Steven Jobs' Pixar 2005 kauften, mehr und mehr die Kultur des 1985 von dem Apple-Gründer aufgebauten Studio. Aber auch umgekehrt wird ein Film daraus: Denn Pixar hat Disney gebeten, die guten, alten Trickfilmzeichner wieder zurück zu holen. Phantasie ist nunmal unabhängig von der Technologie. Und das wird bei allem Fortschritt so bleiben.
Quelle: Wall Street Journal, 28.10.2008