Donnerstag, 28. August 2014

Rück-Click 1972: Wie wir damals das Jahr 2000 sahen... Sehen Sie selbst!!!


Kommentare:

TR hat gesagt…

Ziemlich erheiternd, vor allem wenn man sich fragt, wer hier eigentlich mit "wir" gemeint ist. Leute die ausser Filme machen garnix können?
So ein Schwachsinn hätte ich 1972 gesagt.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Es ist schlichtweg ein Beispiel dafür, dass die "wir" von damals die Zukunft so gesehen haben wie die Gegenwart - das ist sienbziger Jahre-Style. Der Film sagt mehr über die siebziger Jahre als über die Zukunft. Und so wird man in 30, 40 Jahren auch unsere Versuche sehen, die Zukunft zu erraten.

TR hat gesagt…

Es ist schlichtweg ein Beispiel dafür, dass es bei Presse, Film und Fernsehen zu viele "wir" gibt, bei denen ein gewisses Allgemeinwissen darüber, wovon sie berichten, nicht vorhanden ist.
Es geht hier nicht um Fehleinschätzungen an sich, sondern darum, dass gegenwärtiger Unsinn auch dann Unsinn bleibt, wenn man ihn in die Zukunft projiziert.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Das ist mir zu hoch. Da bin ich mit meinem Allgemeinwissen am Ende.

Analüst hat gesagt…

Auch mir sind die Propheten, Orakel und Visionäre wie Lem und Verne lieber als diese komischen Zukunftsforscher :-)

Ich frage mich nur, wie es mit der Überprüfbarkeit der Thesen klappen soll – das kann ohne Zeitmaschine ja nur Abwarten und Tee trinken heißen. Oder 40 Jahre später Journalyse lesen...

Aus Wikipedia zur Auffrischung des Allgemeinwissens:
Einen Überblick mit Einschätzung der Zukunft der Zukunftsforschung gibt Rolf Kreibich. Er definiert Zukunftsforschung 2006 als „die wissenschaftliche Befassung mit möglichen, wünschbaren und wahrscheinlichen Zukunftsentwicklungen und Gestaltungsoptionen sowie deren Voraussetzungen in Vergangenheit und Gegenwart.“
Diese Definition wird in der wissenschaftlichen Zukunftsforschung weitgehend akzeptiert, wobei ihre Wissenschaftlichkeit „in Abgrenzung zu zahlreichen pseudowissenschaftlichen Tätigkeiten wie ‚Trendforschung‘, ‚Prophetie‘ oder ‚Science Fiction‘ grundsätzlich allen Qualitätskriterien [unterliegt], die in der Wissenschaft an gute Erkenntnisstrategien und leistungsfähige Modelle gestellt werden: Relevanz, logische Konsistenz, Einfachheit, Überprüfbarkeit, terminologische Klarheit, Angabe der Reichweite, Explikation der Prämissen und der Randbedingungen, Transparenz, praktische Handhabbarkeit u. a.“