... und das Handy noch kein iPhone war... Jetzt muss Microsoft Dell retten.
Vor 30 Jahren war es übrigens IBM, die damals Intel aus dem Schlamassel holte. Aber das weiß ja heute keiner mehr...
Montag, 4. Februar 2013
Clouds: Einen "Kampf der Titanen" sieht das Wall Street Journal...
... aufdämmern, bei dem Google und Microsoft gegen Amazon aufrüsten. Dabei geht es nicht nur um das Big Business, sondern vor allem um die Millionen von Klein- und Mittlbetriebe. Das Wall Street Journal machte daraus jetzt eine große Geschichte und zitiert die Edelberatung McKinsey, die ausgerechnet hat, dass Miete und Wartung eines im Betrieb installierten, kleinen Servers ein Unternehmen rund 31,55 Dollar pro Monat kosten würde, in einer Cloud aber nur 16,06 Dollar. IDC schätzt, dass der Markt für Clouds in 2012 ein Volumen vob 40 Milliarden Dollar erreicht hat. An dem Teil, der der Public Cloud zuzurechnen sei, habe Amazon einen Anteil von 70 Prozent. Forrester vermutet, dass hier Amazon zwei Milliarden Doller umsetzt.
Amazon ist seit 2006 in diesem Markt, hat ihn praktisch begründet. Google und Micosoft seien 2012 mit aggressiven Preisstrategien vorgestoßen, die Amazon prompt gekontert hat. Seit 2006 hat Amazon nach eigenen Angaben 25 Preisrunden bereits hinter sich gebracht. Der Kampf wird inzwischen auch vor Gericht ausgetragen. So habe Amazon verhindert, dass ein von Google abgeworbener Manager sofort seine neue Arbeitsstelle antreten konnte. Er muss bis nächsten Monat warten. Um den Cloud-Markt von Anfang an in den Griff zu bekommen, konzentrieren sich die Kontrahenten vor allem auf Start-Ups im Softwaresektor, die sie als Kunde und als Partner gewinnen wollen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 3.2.2013: Tech Titans Clash in 'Cloud'
Amazon ist seit 2006 in diesem Markt, hat ihn praktisch begründet. Google und Micosoft seien 2012 mit aggressiven Preisstrategien vorgestoßen, die Amazon prompt gekontert hat. Seit 2006 hat Amazon nach eigenen Angaben 25 Preisrunden bereits hinter sich gebracht. Der Kampf wird inzwischen auch vor Gericht ausgetragen. So habe Amazon verhindert, dass ein von Google abgeworbener Manager sofort seine neue Arbeitsstelle antreten konnte. Er muss bis nächsten Monat warten. Um den Cloud-Markt von Anfang an in den Griff zu bekommen, konzentrieren sich die Kontrahenten vor allem auf Start-Ups im Softwaresektor, die sie als Kunde und als Partner gewinnen wollen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 3.2.2013: Tech Titans Clash in 'Cloud'
HP: 850 Jobs in Rüsselsheim verschwinden...
... und damit 8,5 Prozent der Belegschaft in Deutschland, die etwa 10.000 Arbeitsplätze zählt. Und wer Rüsselsheim hört denkt an Opel, denkt an General Motors, denkt an EDS, denkt an Outsourcing, denkt an - einen Koloss, der wankt und schwankt.
Und das in einem Jahr, in dem Hewlett-Packard den 75. Geburtstag feiert... (Und wir hatten am Freitag vergessen diese Meldung in unsere Journalyse aufzunehmen...)
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 1.2.2013: H-P to Cut 850 Employees, Close Ruesselsheim, Germany Site
Und das in einem Jahr, in dem Hewlett-Packard den 75. Geburtstag feiert... (Und wir hatten am Freitag vergessen diese Meldung in unsere Journalyse aufzunehmen...)
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 1.2.2013: H-P to Cut 850 Employees, Close Ruesselsheim, Germany Site
Dell-Deal: Für 23,5 Milliarden Dollar bald wieder privat...
.... so lautet jedenfalls die Meldung des Wall Street Journals, das den PC-Hersteller kurz vor dem Abschluss dieses Deals sieht. Demnach bringt Gründer Michael Dell seine auf 3,7 Milliarden Dollar bezifferte16 Prozent an Beteiligung ein, der weitere 700 Millionen Dollar aus einem von ihm kontrollierten Fonds zugeteilt werden. Microsoft will zwei Milliarden Dollar aufbringen, während die Privat-Equity-Gesellschaft Silver Lake Partners mehr als eine Milliarde beisteuern will. Vier Banken übernehmen dann die Finanzierung des Rests in Höhe von etwa 15 Milliarden Dollar. Das Angebot liegt 25 Prozent über dem Kurs der Aktie bevor die Absicht der Reprivatisierung bekannt wurde.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.2.2013: Dell Nears $23 Billion Deal to Go Private
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.2.2013: Dell Nears $23 Billion Deal to Go Private
Oracle kauft für 1,98 Milliarden Dollar Acme Packet
Der Hersteller von Netzwerkgeräten für das IP-Umfeld soll das eigene Produktangebot von Oracle in diesem Markt arrondieren. Mit seinen Angeboten hilft ACME den Telekom-Anbietern die Qualität von Sprache, Bewegtbild und von Unified Communication zu verbessern und deren Dienste damit wertvoller zu machen - ein wichtiges Kriterium für die Telekoms der Welt, die Sorge haben, auf die Rolle des reinen Leitungsanbieters zurückgedrängt zu werden. Acme Packet beliefert 89 der 100 größten Telekom-Anbieter der Welt.
Kommentar. Einer der Gründe für die Akquisition könnte darin liegen, dass Oracle damit die All-IP-Bewegung unterstützen und für sichere Netze sorgen will, die für das Cloud-Business wesentlich sind - bei Oracle, deren Kunden und in Partnerschaft mit den Telekoms. Ein raffinierter Schachzug, der für Mark Hurd den Unterschied deutlich macht zwischen einen Unternehmen mit 171 Milliarden Dollar Börsenkapitalisierung und einer Hewlett-Packard mit 32 Milliarden Dollar.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 4.2.2013: Oracle to buy network equipment maker Acme Packet for $1.7 billion
Kommentar. Einer der Gründe für die Akquisition könnte darin liegen, dass Oracle damit die All-IP-Bewegung unterstützen und für sichere Netze sorgen will, die für das Cloud-Business wesentlich sind - bei Oracle, deren Kunden und in Partnerschaft mit den Telekoms. Ein raffinierter Schachzug, der für Mark Hurd den Unterschied deutlich macht zwischen einen Unternehmen mit 171 Milliarden Dollar Börsenkapitalisierung und einer Hewlett-Packard mit 32 Milliarden Dollar.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 4.2.2013: Oracle to buy network equipment maker Acme Packet for $1.7 billion
"Fake"-Book: 75.000 Konten sind "gefälscht"...
.... das heißt hinter ihnen stehen keine realen Personen.
Sonntag, 3. Februar 2013
Apple: IBM ist futsch
Seit September 2012 hat Apple 36 Prozent ihres Börsenwertes verloren - in Dollar sind es 236 Milliarden. Das entspricht dem Kapitalisierungswert der IBM Corp (Börsenwert 231 Milliarden Dollar). 60 Prozent der aktiv gemanagten Fonds haben ihr Geld in Apple-Aktien investiert, 90 Prozent von ihnen sogar mehr als zehn Prozent. Das erinnert stark an die Situation in den achtziger Jahren, als IBM ähnliche Bedeutung für die Töpfe der Fonds hatten.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 1.2.2013: Coping With the Pain of Souring Apple Shares
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 1.2.2013: Coping With the Pain of Souring Apple Shares
1962: Es war das Jahr der ersten Umsatzmilliarde...
... meint damals jedenfalls IEEE und nannte diese Zahl natürlich in Dollar und bezogen auf den Einsatz moderner Computer. Der Greenback war zu jener Zeit viermal mehr wert als die DM. Insgesamt gab es vor 50 Jahren 10.000 Rechner weltweit, davon 9337 in den USA.
1963: Als Cloud noch Timesharing hieß und Mac nichts mit Apple zu tun hatte...
Vor 50 Jahren startete die zum Pentagon gehörende Advanced Research Projects Agency (DAPRA) das Projekt MAC (Machine Aided Cognition/Multiple Access Computer). 60 Leute waren anfangs an dieser 18 Monate währenden Studie beteiligt, die sich sehr schnell zu einem Projekt auswuchs, in deren Zentrum ein IBM-Großsystem 7090 stand, auf die zuerst 20 und dann 100 Terminals zugreifen sollten.
Die Fachzeitschrift Datamation zitierte 1966 einen Regierungsmitarbeiter mit den Worten:
Die Fachzeitschrift Datamation zitierte 1966 einen Regierungsmitarbeiter mit den Worten:
1966: »Timesharing is like wife-sharing - you can't make it work unless you have abnormal tastes.«
Software AG: Aufkäufe im Bereich Big Data geplant...
.... denn was die SAP kann, kann die SAG schon lange. Beide Unternehmen sind etwa gleich alt. Beide kamen zu Welterfolg, nachdem sie die USA erobert hatten. Der SAG gelang dies bereits in den siebziger Jahren, die SAP musste da noch bis Ende der achtziger Jahre warten. Die SAG reussierte mit der Datenbank-Software Adabas, die immer noch 36 Prozent ihres Umsatzes von einer Milliarde Euro ausmacht, die SAP gewann mit ERP, wie wir alle wissen. Und was SAP mit HANA versucht, das will die SAG mit Terracotta erreichen: Die In-Memory-Verarbeitung großer Datenmengen. Nun hat sich die SAG ein neues Ziel gesetzt. Um die Technologie richtig ausbeuten zu können, fehlen ihr die Big-Data-Werkzeuge. Da kommt ihr die amerikanische Actuate Corp. aus Kalifornien gerade recht. Deren Marktwert liegt bei 272 Millionen Dollar. Und da die Software AG rund eine Milliarde Euro auf der hohen Kante hat, können sich die Darmstädter dies durchaus leisten, meint das Wall Street Journal, das am heutigen Sonntag von dem möglichen Kauf berichtet.
Hacker auf Twitter: 250.000 User müssen ihr Passwort erneuern...
... meldet Computerworld. Die betroffenen Benutzer seien inzwischen darüber informiert worden, dass ihr Passwort geknackt worden sei. Sie müssen entsprechende Änderungen vornehmen.
Siehe auch gestrige Meldung
Siehe auch gestrige Meldung
Rück-Click 1982: Der Schach-Computer
Schach dem Universum
1982: »Ein Schachprogramm, das 52 Züge voraussieht, müsste etwa 1080 Möglichkeiten analysieren. Das ist mehr als die Zahl aller Atome im Universum.«Fortune, 17. Mai 1982
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