Montag, 5. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (5)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Du möchtest glücklich sein, o Jüngling! – Und wer möchte es nicht! – Glücklich zu sein, das ist der unwiderstehliche Trieb eines jeden von uns. Und dieser Trieb stammt von Gott; er pflanzte ihn uns ins Herz.“ (Seite 19)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Sonntag, 4. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (4)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„O Ewigkeit, o Ewigkeit! O unerforschliches Geheimnis! O unergründliche Tiefe, unermeßliche Weite, unerreichbare Höhe! – Blick hinaus, o Freund, auf diesen Ocean ohne Ruhepunkt und Gestade; schau hinein in diesen Tag ohne Abend, in diese Nacht ohne Morgen; laß hinab dein Senkblei in diesen Abgrund ohne Boden!“ (Seite 39)

 

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Zitat des Tage: Chaos und Kunst

 „Aufgabe von Kunst ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“

Theodor W. Adorno (1903-1969), deutscher Philosoph und Soziologe, in doppelte Abwandlung eines Satzes von Aristoteles „Sapientis est ordinare“ (Weise ist es aufzuräumen)

Samstag, 3. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (3)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„In einer Zeit jedoch, die so am Irdischen haftet wie die unsere, in welcher groß und klein so auf Vermehrung des Besitzes bedacht ist und in der erhöhten Kunstfertigkeit, in den Schöpfungen sinnreicher Erfindung Mitteö in Menge findet, solch unordentlichem Hange zu genügen, fehlt es auch an jungen Herzen nicht, deren Götze das Geld zu werden anfängt.“ (Seite 165)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Zum Tage: Deutsche Sprache

 „Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

Karl Kraus (1874-1936), österreichischer Kritiker

Freitag, 2. Januar 2026

Zum Tage: Kette

 „Das schwächste Glied einer Kette ist ihr stärkstes. An ihm reißt die Kette.“

Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Lyriker und Aphoristiker

 

 

1861: Gedanken und Ratschläge… (2)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Ferner: die Leselust fehle dich nicht dergestalt, dass du deiner nicht mehr mächtig bist, aus der Wirklichkeit heraustrittst und für sie zeitweise verloren bist.“ (Seite 237)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Donnerstag, 1. Januar 2026

ZUM ALTPAPIER

 
 

 

 


 





Zum Tage: Glücklich

 

 „Wenn man glücklich ist, 
soll man nicht noch 
glücklicher sein wollen.“

Theodor Fontane (1819-1998), 
deutscher Schriftsteller

 

1861: Gedanken und Ratschläge… (1)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Scheide aus, was die Kirche zu lesen irgendwie verbietet. Sie meint es gut mit dir; sie hat Gewalt über dich und kann und muss von dir verlangen, dass du ihre Ehre und dein Heil auf das gewissenhafteste wahrest.“ (Seite 237)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung