Montag, 26. Januar 2026

Zum Tage: Hölle, Himmel, Erde

„Gerechtigkeit ist nur in der Hölle,
im Himmel ist Gnade,
und auf Erden ist das Kreuz.“

Gertrud von Le Fort (1876-1971), deutsche Schriftstellerin

Sonntag, 25. Januar 2026

Zum Tage: Reichtum

 „Nichts Häßlicheres als Reichtum ohne Tugenden.“

Antoine de Rivarol (1753-1891), französischer Schriftsteller

 

Samstag, 24. Januar 2026

Zum Tage: Krass, Grass?

 1975: »Ich bezweifle, dass die Geschichte Aufgaben stellt.
Für mich ist die Geschichte zuallererst einmal ein absurder Vorgang,
in den Menschen mehr oder weniger geschickt
einige Perspektiven einzubringen versuchen.«

Günter Grass,   (1927-2014), deutscher Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger


Freitag, 23. Januar 2026

Zum Tage: Alleskönner

 „Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.“

Leonardo da Vinci (1452-1519), italienischer Alleskönner

Donnerstag, 22. Januar 2026

Kurz gedacht (3)

Fundamentalismus – ein Begriff, der bei uns immer irgendwie Schnappatmung auslöst. In den achtziger Jahren wurde er populär, bei den Grünen salonfähig durch Jutta Ditfurth, meinte 1991 der Philosoph Reinhard Löw, und andererseits bedrohlich durch „den islamischen Staat Khomeinis“. 35 Jahre später wissen wir aus vielen Beispielen, dass sich der islamische Fundamentalismus vor allem gegen die eigenen Menschen richtet.

Mittwoch, 21. Januar 2026

Kurz gedacht (2)

 „Geflüchtete“ – weil die Endung „ling“ eine negative Konnotation hat, wird in den journalistischen Besserwisserkreisen der Begriff „Flüchtling“ nicht mehr benutzt. Darf ich mich dann noch auf den kommenden Frühling freuen? Gut, die Google-KI sagt mir, dass der Begriff „Geflüchtete“ die Individualität betont und den Menschen nicht auf die Flucht reduziert. Das ist natürlich beim Frühling ebenso anders wie beim Säugling Aus dem Frühling wird der Sommer, und aus dem Säugling unweigerlich ein Kleinkind. Aber das eine ist jedes Jahr so und das andere kommt auch mit der Zeit. Was soll da schon etwas Individuelles dran sein.

Ich frage mich nun, was mein anonymer Freund, der Besserwisser, dazu sagt… 

R.V. 

Vollmer-Archiv 1986: Der Retter naht...


 16. Juni 1986

Dienstag, 20. Januar 2026

Vollmer-Archiv 1996: Computermafia 1996


 Stuttgarter Zeitung, 27. November 1996

Zum Tage: Optimierung

 1989: „Erst die Optimierung der Arbeitsabläufe sowie andere Umstrukturierungen der Arebitsprozesse zu ganzheitlicher Vorgehensweise erbringt Effizienzgewinne bis zu 30 Prozent.“

Wilfried von Eiff, Leiter Organisation und Organisations-Entwicklung bei der Audi AG

Montag, 19. Januar 2026

Vollmer-Archiv 1986: 880 Millionen Dollar wert...

 ... wäre heute die Beteiligung, die IBM vor 40 Jahren an Intel hielt und damals begann zurückzufahren. 

Aus meinem Archiv, aus dem ich jetzt - gleichsam per Zufallsgenerator - mal das ein oder andere heraussuchen werde. Damals war die Zeit, in der sich die Amerikaner aus der Produktion von Speicherchips zurückzogen und das Geschäft vor allem den Japanern überließ. R.V.

Kurz gedacht (1)

„Regelbasiert“ – kaum ein anderer Begriff hat momentan eine größere Chance, als ein neues Wieselwort in unsere Sprache einzugehen. Es legitimiert sich selbst, ohne wirklich noch etwas aussagen zu können. Frei nach Hegel ließe sich sagen: Was regelbasiert ist, das ist vernünftig, und was vernünftig ist, das ist regelbasiert. R.V.

 

Zum Tage: Begehr

 „Begehren heißt: sich verloren geben“

Friedrich Nietzsche (1844-1900), deutscher Philosoph

Sonntag, 18. Januar 2026

Zum Tage: Gefährlich!!!

 "Allen Statistiken zum Trotz ist 
das gefährlichste Küchengerät der Korkenzieher."

Robert Lembke (1913-1989), Journalist und Fernsehmoderator

(Schreipfehler wurde korrigiert) 

Samstag, 17. Januar 2026

Zum Tage: Freundschaft

 „In der Freundschaft muss es als heiles und unverbrüchliches Geasetz gelten, dass man weder etwas Unsittliches verlangt, noch es tut, wenn man darum gebeten wird.“

Marcus Tullius Cicero (106-43), römischer Politiker und Redner

Freitag, 16. Januar 2026

Kommentar: Münkler und die Machtfrage

 Anlass: Dieses Interview bei T-Online

Ja, ganz am Schluss seines Gesprächs mit dem T-Online-Journalisten Marc von Lüpke fällt dann doch das Wort, das in seinen geostrategischen Überlegungen so selten vorkommt, dass man schon den Eindruck hat, dass ihn das Thema dahinter wenig interessiert: Demokratie.

Der Politologe und Historiker Herfried Münkler (*1951) mag weltpolitische Szenarien, in denen es um Macht geht, und nur um Macht, um pure Macht, nicht um deren Legitimation. Kein Wunder: Münkler wurde mit dem Thema Machiavelli groß – und dem war es egal, ob eine Regierung auf einer Diktatur, einer Oligarchie oder einer Demokratie basiert. Hauptsache „Macht“.

Münkler sieht sich auf den Kommandohöhen der Zeit und schaut den großen Machthabern zu, wie sie unter sich die Welt aufteilen. Da ist dann viel Kluges dabei, was er so erzählt – wie in diesem Interview. Ja, es sind – für einen Historiker – spannende  Themen, voller Faszination, man kann beobachten und beschreiben, ohne selbst besonders betroffen zu sein oder sich engagieren zu müssen. Zum Beispiel für Demokratie und Menschenrechte. Sie spielen in dem Interview keine Rolle, nur das Völkerrecht – und das ist etwas ganz anderes.

Mich macht das immer wieder traurig, wenn ein so gescheiter Mann wie Herfried Münkler seine Leser und Zuhörer mit dem Thema Macht berauscht. „Alle Macht ist unheilbar“, hat der Schriftsteller Reinhold Schneider mal gesagt. Unter diesem Aspekt wird dann der eigentliche Wahnsinn sichtbar, der beim Thema Macht immer wieder durchscheint. Und die einzige Möglichkeit, diesen Wahnsinn unter Kontrolle zu bekommen, ist die Demokratie mit ihrer Gewaltentrennung.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb lohnt sich die Lektüre dieses Gesprächs.

Raimund Vollmer

Zum Tage: SED-Justiz

 1992: „Tatsächlich liest sich die Liste der jetzt als Rechtsanwälte in Berlin zugelassenen Ex-DDR-Juristen wie ein ‚Who is who‘ der ehemaligen SED-Justiz.“

Wolfgang Hartung und Joachim Sattler, Rechtsanwälte, in der Januar-Ausgabe 1992 des „Anwaltsblatts“

Donnerstag, 15. Januar 2026

Zum Tage: So einfach ist Opposition

 „Opposition ist die Kunst etwas zu versprechen, was die Regierung nicht halten kann.“

Harold Nicolson (1886-1962), britischer Autor und Diplomat

1861: Gedanken und Ratschläge… (15)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Es gibt auch leblose Freude, die gleichwohl gewaltigen Einfluß üben, – die Bücher.“  (Seite 234)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Mittwoch, 14. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (14)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, den die Menschen auf den Händen tragen, wem sie wohlwollen, wem sie schmeicheln, wem sie Gunst erweisen, denn also wandelt man angenehme Wege und verlebt ruhige Tage. Selig wenn euch die Menschen hochschätzen, wenn sie euch loben auszeichnen, mit Ehren überhäufen. Beneidenswerte, die ihr seid, ihr habt den Gipfel des Wünschenswerten erreicht, - frohlocket und genießet eures Glückes.“

„Jesus: Selig, die Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen; denn ihrer ist das Himmelreich. Selig ihr, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und euch alles Böse fälschlich nachsagen meinetwegen; freuet euch, jubelt, denn reich ist euer Lohn im Himmel.“ Seite 148)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Dienstag, 13. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (13)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, die auf ihrem Rechte, und wäre es auch mit Gewalt, bestehen; denn davon ablassen bringt Schande  und Schaden und gewährt dem Nebenmenschen den Vorteil über uns.“ (Seite 148)

„Jesus: Selig, die Friedfertigen; denn sie werden Söhne Gottes heißen.“ Seite 148)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Zum Tage: Meiner Meinung

 Partei ist organisierte Meinung

Benjamin Disraeli (1804-1881), britischer Staatsmann

Montag, 12. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (12)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, die ihren Neigung in allem zu Willen sind. Genuß und Befriedigung, – und ginge dabei auch die Seele zugrunde.“

 „Jesus: Selig, die reinen Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ Seite 148

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Zum Tage: Mode

 Um die Moden zu überstehen, sind die Isolation und die Unbeirrbarkeit des Geistes die einzige Rettung.

Thomas Bernhard (1931-1989) österreichischer Schriftsteller

Sonntag, 11. Januar 2026

Zum Tage: Kriegs-Gesetze

 Im Krieg schweigen den Gesetze

Marcus Tullius Cicero (106-46 v. Christus), römischer Politiker und Autor

Zum Tage: Perföhnlich

1995: »Ein Haarföhn, der in China mit billiger Arbeit hergestellt wurde, verkauft sich in London besser als einer der in Durham mit teurer Arbeit produziert wurde. Aber niemand würde nach Peking reisen, um sich dort die Haare schneiden zu lassen. Persönliche Dienstleistungen haben keine Konkurrenz im Ausland.«

Brian Reading, (1936-2022), Journalist bei der Financial Times

1861: Gedanken und Ratschläge… (11)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, die für sich selber zu sorgen wissen; denn jeder ist sich selbst der Nächste und auf fremde Hilfe rechnen ist unsicher.“

„Jesus: Selig die Barmherzigen; denn auch sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Seite 147f)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Samstag, 10. Januar 2026

Nachschlagzeile: Krieg in Europa 1991

Stoltenberg: Krieg in Europa wieder möglich

Nato ist besorgt über die Krise in der Sowjetunion

Die Welt, 13. Dezember 1991

1861: Gedanken und Ratschläge… (10)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen Freude und Genuß in Fülle zuströmt; denn nie kann uns deren genug geboten werden; – und das Leben ist so kurz.“

 „Jesus: Selig, die da hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Zum Tage: Verrückt!

„Der Mann dessen Bewusstsein nicht mit der Mehrheit übereinstimmt, ist ein Verrückter.“

George Bernhard Shaw (1856-1950), britischer Schriftsteller

 

Freitag, 9. Januar 2026

Zum Tage: Antwort

Es gibt kein richtiges Leben im falschen.

1951: Theodor W. Adorno (1903-1969), deutscher Philosoph und Soziologe

Lieber Theodor W. Adorno!

Es gibt längst nur noch falsches Leben im richtigen. Und bald gibt es nur noch falsches Leben. Es gibt nur noch Social Media.

Und deren Ober-User spielen sich, wo immer sie sich kommentierend und illustrierend niederlassen, auf, als seien sie eine Anstalt öffentlich-rechtlicher Moral, die unser aller Denken bestimmt. Sie sagen uns, was wir zu denken haben. Sie sind die Hüter der Weltseele.

Es gibt erst recht kein richtiges Denken im falschen.

Wer hätte das gedacht?
R.V. 

1861: Gedanken und Ratschläge… (9)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, die von Not und Kummer, von Plage und Arbeit nichts wissen; denn das ist des Menschen Trost auf Erden: froh sein und gute Tage erleben.“

 „Jesus: Selig, die da trauern; denn sie werden getröstet werden.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Donnerstag, 8. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (8)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig, denen es vergönnt ist, ihre Rache zu befriedigen; denn sie haben ihre Ehre gerettet und ihrem eigenen Gefühle genügt.“

„Jesus: Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich beisitzen.“

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

1994: Weizenbaum und die Zeitung der Zukunft

 „Dass Datenbanken immer mehr das meist verlangte Futter der Journalisten werden, ist keine Frage mehr. Aber sie sind auch der Boden, in dem der Samen der Zerstörung gedeiht. Was in ihnen enthalten ist, ist, was geschah und wie es geschah. Alles andere existierte nie, besonders jetzt nicht mehr. Originale Dokumente, isofern es diese noch gibt, werden nicht gesucht oder erforscht. Warum denn auch? Was sie bestätigen würden, ist doch längst in den Datenbanken irgendwo eingetragen – na ja, wenn auch nur in Kurzfassungen. Augenzeugen brauchen nicht gefragt zu werden…

… Also der Journalist braucht ja seine Wohnung überhaupt nie zu verlassen.“

Joseph Weizenbaum (1923-2008), Erfinder des ersten Chatbots, im Oktober 1994 in der „Zeitung der Zukunft“

Mittwoch, 7. Januar 2026

Nachschlagzeile: Mainframes 1982

 "MOVING AWAY FROM MAINFRAMES"

Business Week, 15. Februar 1982 

- und ich, ich glaube damals noch langean diese fetten Dinger... (R.V.) 

1861: Gedanken und Ratschläge… (7)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Die Welt: Selig die Reichen; denn sie brauchen sich nichts zu versagen und können den Himmel schon hienieden auf Erden haben.“
„Jesus: Selig die Armen im Geiste; denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Seite 147)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Dienstag, 6. Januar 2026

Nachschlagzeile: Leere Kassen 1993

 "Der Deutsche Städteteag klagt 
'Die Kassen sind leer wie '"

FAZ, 19. Oktober 1993 

2016: Dreikönigstreffen in Stuttgart


 
... denn wir haben nur Männer...

Aber nicht deswegen reifte an diesem Tag mein Entschluss, aus dieser Partei auszutreten. Sie konnte nur Wirtschaft - und wie sich herausstellte, auch das nicht besonders gut.

Quelle: Raimund Vollmer 

1861: Gedanken und Ratschläge… (6)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Im geheimsten Winkelchen deines Herzens, da findest du Gott und dich, incessen du auf dem lärmenden Markte der Welt weder Gott noch dir selber begegnest.“ (Seite 75)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Montag, 5. Januar 2026

2016 - oder warum diese Branche mich fürchterlich langweilt...

  

Immer dieselben Sprüche... R.V. 

NACHSCHLAGZEILE: Viertes Reich

 "Lebed: Deutschland 
will 'Viertes Reich' aufbauen"

Die Welt, 25. September 1996

Aussage des russischen Sicherheitsberaters
Alexander Lebed zur Osterweiterung der NATO 

 

 

Zum Tage: Und heute????

 

„In 1977 kostete ein kleiner Mainframe etwa 800.000 Dollar, 18mal mehr als ein neues Einfamilienhaus für 48.000 Dollar. 1987 kostete ein vergleichbarer Mainframe dank der technologischen Innovation 80.000 Dollar, weniger als die 102.000 Dollar, die man für ein neues Heim bezahlen musste. Heute kostet ein vergleichbarer Computer 30.000 Dollar oder ein Viertel des Preises für ein neues Heim. Mit anderen Worten: Unter Verwendung der Preise von 1987 ist der Beitrag eines Computers zum Bruttoinlandsprodukt im Verhältnis zu dem Investment in Häuser und andere Kapitalgüter um einen Faktor vier überschätzt.“

Financial Times, 20. Januar 1996

Blackout 1965: New York Lightning Desaster


 DIE KI gab dazu folgende Auskunft; 

Der Stromausfall von 1965 (
Northeast Blackout) war ein massiver Stromausfall am 9. November 1965, der NYC, acht US-Bundesstaaten und Teile Kanadas betraf, ausgelöst durch einen Fehler in Ontario, Kanada, der 30 Millionen Menschen in Dunkelheit tauchte, den Verkehr lahmlegte und Zivilisten zu Helden machte, da sie sich gegenseitig halfen, während die meisten ruhig blieben, trotz Staus in U-Bahnen und Gebäuden und einer kleinen Welle von Plünderungen in einigen Vierteln, was die Anfälligkeit des Stromnetzes aufzeigte

 

1861: Gedanken und Ratschläge… (5)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Du möchtest glücklich sein, o Jüngling! – Und wer möchte es nicht! – Glücklich zu sein, das ist der unwiderstehliche Trieb eines jeden von uns. Und dieser Trieb stammt von Gott; er pflanzte ihn uns ins Herz.“ (Seite 19)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Sonntag, 4. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (4)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„O Ewigkeit, o Ewigkeit! O unerforschliches Geheimnis! O unergründliche Tiefe, unermeßliche Weite, unerreichbare Höhe! – Blick hinaus, o Freund, auf diesen Ocean ohne Ruhepunkt und Gestade; schau hinein in diesen Tag ohne Abend, in diese Nacht ohne Morgen; laß hinab dein Senkblei in diesen Abgrund ohne Boden!“ (Seite 39)

 

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

 

Zitat des Tage: Chaos und Kunst

 „Aufgabe von Kunst ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“

Theodor W. Adorno (1903-1969), deutscher Philosoph und Soziologe, in doppelte Abwandlung eines Satzes von Aristoteles „Sapientis est ordinare“ (Weise ist es aufzuräumen)

Samstag, 3. Januar 2026

1861: Gedanken und Ratschläge… (3)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„In einer Zeit jedoch, die so am Irdischen haftet wie die unsere, in welcher groß und klein so auf Vermehrung des Besitzes bedacht ist und in der erhöhten Kunstfertigkeit, in den Schöpfungen sinnreicher Erfindung Mitteö in Menge findet, solch unordentlichem Hange zu genügen, fehlt es auch an jungen Herzen nicht, deren Götze das Geld zu werden anfängt.“ (Seite 165)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Zum Tage: Deutsche Sprache

 „Die deutsche Sprache ist die tiefste, die deutsche Rede die seichteste.“

Karl Kraus (1874-1936), österreichischer Kritiker

Freitag, 2. Januar 2026

Zum Tage: Kette

 „Das schwächste Glied einer Kette ist ihr stärkstes. An ihm reißt die Kette.“

Stanislaw Jerzy Lec (1909-1966), polnischer Lyriker und Aphoristiker

 

 

1861: Gedanken und Ratschläge… (2)

Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Ferner: die Leselust fehle dich nicht dergestalt, dass du deiner nicht mehr mächtig bist, aus der Wirklichkeit heraustrittst und für sie zeitweise verloren bist.“ (Seite 237)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung

Donnerstag, 1. Januar 2026

ZUM ALTPAPIER

 
 

 

 


 





Zum Tage: Glücklich

 

 „Wenn man glücklich ist, 
soll man nicht noch 
glücklicher sein wollen.“

Theodor Fontane (1819-1998), 
deutscher Schriftsteller

 

1861: Gedanken und Ratschläge… (1)

 Ein Tagebuch aus vergangenen Zeiten

„Scheide aus, was die Kirche zu lesen irgendwie verbietet. Sie meint es gut mit dir; sie hat Gewalt über dich und kann und muss von dir verlangen, dass du ihre Ehre und dein Heil auf das gewissenhafteste wahrest.“ (Seite 237)

Pater Adolph von Doß (1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung