Mittwoch, 13. Dezember 2017

Der Effekt der Globalisierung: Statt sieben sind nur noch drei deutsche Firmen...

... unter den Top 50 der Liste der Fortune 500. 1987 war Daimler-Benz noch das umsatzstärkste Unternehmen der alten Bundesrepublik und rangierte auf Platz 13. Heute steht der Konzern auf Platz 17. Stärkstes Unternehmen ist der Volkswagenkonzern auf Platz 6. vor 30 Jahren stand der Wolfsburger Konzern auf Platz 18. Siemens war 1987 auf Position 25, Bayer auf 28, BASF auf 29, Hoechst 32 und Thyssen hatte sich Platz 50 gesichert. Heute ist der dritte im Bunde der Versicherungskonzern Allianz. Damals war er als Finanzdienstleister gar nicht gezählt worden, so dass nach den Maßstäben von 1987 eigentlich nur zwei Giganten aus Deutschland übriggeblieben sind. Ein Beispiel für die Macht und die Herrlichkeit deutscher Manager, die uns doch so gerne von den Wachstums-Ansprüchen der Globalisierung die Ohren vollgehangen hatten. Das Ergebnis ist vor diesem Hintergrund erbärmlich. Um gut zu sein und Weltgeltung zu besitzen, muss man nicht unbedingt groß sein. Das weiß jeder Mittelständler - und nicht erst seit gestern.
Raimund Vollmer

Kommentare:

Besserwisser hat gesagt…

Groß und groß sind hier zweierlei Maß. Man könnte auch von Größe und Umsatzstärke der Firmen sprechen, oder von Mitarbeiterzahl, Profitabilität, Börsenwert, Anzahl der Aktien – name it.

Es wie beim Menschen - da unterscheidet man auch zwischen groß, lang oder dick!

Anonym hat gesagt…

Der Betrugskonzern VW sollte ersatzlos gestrichen werden.

Jetzt fordern dieses Nullkommanull-Manager die Streichung der Steuervorteile beim Diesel, weil keiner mehr den vermurksten Diesel-Müll aus Golfsburg will - und fordern frech eine Förderung des E-Autos, dass sie verpennt haben. Piech sei Dank...

Ohne Worte

Analüst hat gesagt…

Vielleicht liegt es auch daran, dass die Redaktion etwas mehr ins Ausland schaut?

2007 waren erst 2 chinesische Konzerne unter den Top50 - 2017 sind es elf

Anonym hat gesagt…

war mal interessant hier...