Montag, 30. September 2013

15.000 Arbeitsplätze weniger bei Siemens: Ein Entlassener hat dafür volles Verständnis...

... jedenfalls in einem Leser-Kommentar des Wall Street Journal. Der junge Mann, der den deutsch-französischen Namen Dilbert trägt und in Wahrheit Amerikaner ist meinte bei seinem Entlassungsgespräch:

Management: Tut mir leid, Dilbert, aber im Rahmen unserer Bemühungen, den Profit zu steigern, müssen wir Sie entlassen.

Dilbert: Das verstehe ich. Dies ist das Ergebnis unserer Anstrengungen, ein Produkt herzustellen, das besser ist als das, was der Markt erwartet. Und wir haben uns sehr angestrengt, um diesen Wert zu erreichen.

Management: Ja, Dilbert, genau so ist es. Ich habe es dem Vorstand berichtet, dass du das verstanden hast, aber der hat dies wiederum nicht verstanden. Das tut mit sehr leid.

Dilbert: Das macht nichts. Produkt-Management, Vertrieb und Marketing  sollten zusammenarbeiten, um dieses Problem zu lösen.

Management: Ja, Dilbert! Ich wusste, dass du auch das verstehen würdest, aber die anderen können es nicht. Ich hoffe, du verstehst.

Dilbert. Natürlich verstehe ich auch das. Und in meiner neuen Rolle für die Firma als Arbeitsloser, der das Management und die Firma versteht, werde ich diese Botschaft auch verbreiten.

Kommentare:

HamptiDampti hat gesagt…

Ist das wahr? War Dilbert ein langjähriger Mitarbeiter? Er hatte noch keinen neuen Job bei dem Gespräch? Schafft Siemens es nicht, einen derart loyalen und integeren Mitarbeiter an anderer Stelle einzusetzen? Wenn es sich so zugetragen hat und Dilbert wirklich so denkt, ist er für Siemens unbezahlbar.

Raimund Vollmer hat gesagt…

Genau deshaöb hat sie ihn ja entlassen. Weil er unbezahlbar ist!!!
Und so etwas wie unbezahlbare Mitarbeiter gibt es bei Siemens nicht!
:-)

Anonym hat gesagt…

Shareholder Value über alles!