Ein Tagebuch aus
vergangenen Zeiten
„Die Welt: Selig, den die
Menschen auf den Händen tragen, wem sie wohlwollen, wem sie schmeicheln, wem
sie Gunst erweisen, denn also wandelt man angenehme Wege und verlebt ruhige
Tage. Selig wenn euch die Menschen hochschätzen, wenn sie euch loben
auszeichnen, mit Ehren überhäufen. Beneidenswerte, die ihr seid, ihr habt den
Gipfel des Wünschenswerten erreicht, - frohlocket und genießet eures Glückes.“
„Jesus: Selig, die
Verfolgung leiden um der Gerechtigkeit willen; denn ihrer ist das Himmelreich.
Selig ihr, wenn sie euch beschimpfen und verfolgen und euch alles Böse
fälschlich nachsagen meinetwegen; freuet euch, jubelt, denn reich ist euer Lohn
im Himmel.“ Seite 148)
Pater Adolph von Doß
(1825-1886), Jesuit,
gebildeten Jünglingen zur Beherzigung