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Freitag, 19. Oktober 2012
Google - oder das andere Ende der IBM
Kommentar. Google bleibt eine Wachstumsstory - selbst in schwierigen Zeiten. Auch wenn der Erwerb von Motorola der Grund dafür war, dass der Umsatz um 45 Prozent stieg, selbst ohne dieses Segment stieg der Umsatz um 19 Prozent. Aber den verwöhnten Anlegern ist das nicht gut genug. Sie erwarten dann zumindest einen Anstieg des Gewinns, was zumeist auf Kosten der Zukunft geht. Wir sehen es ja an IBM, die von einem Quartal zum anderen ihre Zukunft verkauft - durch steigende Gewinne bei sinkenden oder zumindest schwankenden Umsätzen. Übrigens beide Unternehmen sind sich vielleicht ähnlicher als man auf den ersten Blick meinen könnte. IBM und Google setzen auf Big Data. IBM verkauft die Werkzeuge, der andere die Ergebnisse. Für den einen ist es ein Produkt, für den anderen ein Geschäftsmodell. Wenn man die Werkzeuge von IBM einsetzt, ist die Folge, dass der Profit rauf und der Umsatz runter geht. Wenn man Big Data als Geschäftsmodell versteht, dann ist es genau anders herum. Big Blue wäre möglicherweise heute jene beispielhafte Unternehmung, das Vorbild des 21. Jahrhunderts, wenn sie beides miteinander kombiniert hätte. In den siebziger Jahren haben Auguren genau dies in IBM mit Blick auf das Jahr 2000 gesehen. Doch IBM hat sich lange vor Akers, Gerstner, Palmisano und Romnetty entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Der Weg, der irgendwann im Namenlosen enden wird. Aber könnte ja heißen, dass zuvor der Konzern aufgespalten wird - zur Sicherung des Profits. Und Google könnte dann im Wettstreit mit Apple schauen, welche Teile man übernehmen wird.
Es kann indes auch sein, dass eines Tages ein Unternehmer, ein richtiger Unternehmer, an die Spitze des Unternehmens tritt und den Giganten endlich entfesselt. Angst muss man davor nicht haben. Denn mit Google und Apple hat IBM Mitbewerber, die sehr wohl eine weitere, mächtige Konkurrenz vertragen könnten.
Es ist bereits jetzt gut, dass Google einen Gegner wie Apple hat. Das hält beide Unternehmen in Atem. Und Wettbewerb ist immer noch besser als jede Kartellklage, sollte übrigens auch nicht durch irgendwelche blödsinnigen Patentklagen gestört werden. Aber die Justiz braucht ja auch ihre Bühne...
Raimund Vollmer
Mittwoch, 17. Oktober 2012
IBMs Qual-Tal: Hauptsache der Profit stimmt...
... möchte man meinen, wenn man sich das jüngste Quartalsergebnis dieses einstmals so stolzen Unternehmens anschaut. Mit insgesmt 24,7 Milliarden Dollar Umsatz lagen hier die Zahlen um fünf Prozent unter denen des Vergleichszeitraum des Vorjahres.Dabei kam Big Blue auf dem Heimatkontinent, den "Americas", mit einem Minus von vier Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar noch ganz gut davon. Im EMEA-Sektor (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) waren es indes neun Prozent die fehlten. Hier kamen nur 7,2 Milliraden Dollar rein. Selbst die doch so expansionsbestimmte Region Asia-Pacific musste sich mit einem Plus von einem einzigen, winzigen Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar begnügen. So weit die regionale Sicht. Geht man nach Produktgruppen, wird einem auch nicht wohler. Die Global Technology Services buchten 9,9 Milliarden Dollar und damit vier Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Global Business Services machten sogar mit einem Umsatz von 4,5 Milliarden Dollar ein Minus von sechs Prozent. Sogar die Software-Umsätze blieben mit 5,8 Milliarden Dollar ein Prozent unter den Zahlen des Vorjahres. Middleware-Produkte, gestern noch Star der Bilanz, hatten auch nicht gerade eine Erfolgssträhne. Mit WebSphere, Tivoli und Lotus machte IBM 3,6 Milliarden Dollar Umsatz, ein Prozent weniger als 2011 im 3. Quartal.
Arg erwischte es den Sektor Systems & Technology Division. Der stürzte um 13 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar ab.
Kommentar.
Beim Rätselraten um die Ursachen dieses sicherlich auch weltkonjunkturell bestimmten Ergebnisses meinen die Analysten, dass die großen Kunden zunehmend davon abrücken, große Projekte nur noch großen Lieferanten anzuvertrauen, sondern diese klugerweise auf kleinere zu verteilen. Das lässt hoffen, dass diese elende Großmannssucht, die inzwischen die gesamte Wirtschaftswelt erfasst hat, endlich ein Ende findet. Bei dem vor 25 Jahren mit dem Reengineering der Geschäftsprozesse gestarteten Versuch, auf der Lieferantenseite die Zahl der Betriebe zu verkleinern, haben die Einkaufsabteilungen gänzlich den Überblick über den Markt und seine Wettbewerbsschancen verloren - an eine Management-Bürokratie, die sich in erster Linie mit der Verteilung der Jobs selbst vollfraß. Die Anwender müssen ihre Projekte wieder selbst in die Hand nehmen, wissen, was sie wollen und es auch durchhalten können. Dieser Wandel wird sich fortsetzen.
Wehe dem, der sein Prestige, nur mit den Big Playern zusammenzuarbeiten, also mit den angeblichen Profis, über die Chance erhebt, mit Partnern zusammenzuarbeiten, die in erster Linie daran interessiert sind, das Projekt zu stemmen! Er wird sein blaues Wunder erleben. Eine Umkehr ist dringend geboten. Hoffentlich unterstützen die Vorstände dies. In der Arroganz der großen, weiten Welt haben sie sich nun lange genug gebadet. Jetzt wartet auf die Anwender-Kunden die große Herausforderung. Dass Insourcing da wieder ein Thema wird, sollte man - trotz Wolken-Schieberei - nicht übersehen.
Raimund Vollmer
Dienstag, 27. Juli 2010
IBM, EU und Antitrust: Quotes & Notes
Die Verschwörungstheorie
oder warum Microsoft angeblich hinter der Klage steht
Our Master's Voice: »Let there be no confusion whatsoever: There is no merit to the claims being made by Microsoft and its satellite proxies. Certain IBM competitors, which have been unable to win in the marketplace through investments in fundamental innovations, now want regulators to create for them a market position that they have not earned.’«
Statement der IBM Corp.
Background Noise: »Microsoft competes with IBM, and IBM accused Microsoft of orchestrating the complaints to promote sales of its Wintel servers.«
Boston Globe
Die Preis-Sicht: »The two investigations into I.B.M.’s practices have the potential to redefine the market for mainframes. .... the decline in mainframe prices has slowed since the makers of I.B.M.-compatible servers exited the market. From 1995 to 2001, I.B.M. reduced the price of computing tasks handled by mainframes by 31 percent a year. Those price declines averaged 13 percent after the makers of compatible mainframes exited the market, said A. M. Sacconaghi Jr., an analyst at Sanford C. Bernstein in New York. «
The New York Times
Ohne Eigene Maschine (OEM): »The two companies that complained to the European authorities, T3T Inc. of Tampa, Fla., and TurboHercules SAS of Paris, don't make any of their own equipment. They provide so-called emulator software that allows mainframe applications to run on cheap, off-the-shelf computers. Their chief complaint is that IBM won't allow their customers to buy or license the IBM mainframe operating system, called zOS, to use with their emulators.«
Wall Street JournaL
Auch im NEON-Licht? »There's even the possibility of a third case based on a complaint filed very recently by NEON, and the DoJ is also looking into this matter. «
Slashdot
Kontroll-Instanz: »Doch was immer die Prüfung ergibt, sie kommt zur rechten Zeit: Denn IBM hat eine Art von Monopol auf einen Markt, der plötzlich attraktiver wird. Da schadet Kontrolle nie.«
FAZ
Die Rolle der Mainframes
und die Freiheit der Kunden
Das Datenmonopol: »Mainframes are powerful computers used by large corporations and governments to store and process critical business information. It is estimated the vast majority of corporate data worldwide resides on mainframes.«
The San Diego Union-Tribune
Sales of a Machine: »The European Commission estimated worldwide sales of mainframe computers and operating systems in 2009 at euro 8.5 billion. It put sales in Europe at about euro 3 billion that year.«
ABC News
»Sales of mainframe computers account for less than 10 percent of the worldwide market for data center computers, estimated to be $49 billion this year, according to the International Data Corporation, a research firm in Framingham, Mass.«
The New York Times
Run-Time: »Mainframe customers should be permitted to run the applications and data that they own, and in many cases developed, on the computer hardware of their choice.«
Roger Bowler, Mitgründer von Mitkläger TurboHercules.
Die Hercules-Aufgabe: »In 1999, the Hercules open source project team created the Hercules “emulator.” This technology takes the IBM instructions set, translates and interprets them so that IBM customers’ programmes and applications can be run on non-IBM mainframe platforms, such as a Microsoft server built on Intel processing technology, according to Ted Henneberry, US attorney for TurboHercules SAS, the France-based commercial entity trying to market Hercules, and author of the antitrust claim.«
Intellectual Property Watch
IBMs Warnung: »Your product emulates significant portions of IBM's proprietary instruction set architecture and IBM has many patents that would, therefore, be infringed.«
Mark Anzani, CTO der IBM, am 11. März 2010 an Roger Bowler
oder warum Microsoft angeblich hinter der Klage steht
Our Master's Voice: »Let there be no confusion whatsoever: There is no merit to the claims being made by Microsoft and its satellite proxies. Certain IBM competitors, which have been unable to win in the marketplace through investments in fundamental innovations, now want regulators to create for them a market position that they have not earned.’«
Statement der IBM Corp.
Background Noise: »Microsoft competes with IBM, and IBM accused Microsoft of orchestrating the complaints to promote sales of its Wintel servers.«
Boston Globe
Die Preis-Sicht: »The two investigations into I.B.M.’s practices have the potential to redefine the market for mainframes. .... the decline in mainframe prices has slowed since the makers of I.B.M.-compatible servers exited the market. From 1995 to 2001, I.B.M. reduced the price of computing tasks handled by mainframes by 31 percent a year. Those price declines averaged 13 percent after the makers of compatible mainframes exited the market, said A. M. Sacconaghi Jr., an analyst at Sanford C. Bernstein in New York. «
The New York Times
Ohne Eigene Maschine (OEM): »The two companies that complained to the European authorities, T3T Inc. of Tampa, Fla., and TurboHercules SAS of Paris, don't make any of their own equipment. They provide so-called emulator software that allows mainframe applications to run on cheap, off-the-shelf computers. Their chief complaint is that IBM won't allow their customers to buy or license the IBM mainframe operating system, called zOS, to use with their emulators.«
Wall Street JournaL
Auch im NEON-Licht? »There's even the possibility of a third case based on a complaint filed very recently by NEON, and the DoJ is also looking into this matter. «
Slashdot
Kontroll-Instanz: »Doch was immer die Prüfung ergibt, sie kommt zur rechten Zeit: Denn IBM hat eine Art von Monopol auf einen Markt, der plötzlich attraktiver wird. Da schadet Kontrolle nie.«
FAZ
Die Rolle der Mainframes
und die Freiheit der Kunden
Das Datenmonopol: »Mainframes are powerful computers used by large corporations and governments to store and process critical business information. It is estimated the vast majority of corporate data worldwide resides on mainframes.«
The San Diego Union-Tribune
Sales of a Machine: »The European Commission estimated worldwide sales of mainframe computers and operating systems in 2009 at euro 8.5 billion. It put sales in Europe at about euro 3 billion that year.«
ABC News
»Sales of mainframe computers account for less than 10 percent of the worldwide market for data center computers, estimated to be $49 billion this year, according to the International Data Corporation, a research firm in Framingham, Mass.«
The New York Times
Run-Time: »Mainframe customers should be permitted to run the applications and data that they own, and in many cases developed, on the computer hardware of their choice.«
Roger Bowler, Mitgründer von Mitkläger TurboHercules.
Die Hercules-Aufgabe: »In 1999, the Hercules open source project team created the Hercules “emulator.” This technology takes the IBM instructions set, translates and interprets them so that IBM customers’ programmes and applications can be run on non-IBM mainframe platforms, such as a Microsoft server built on Intel processing technology, according to Ted Henneberry, US attorney for TurboHercules SAS, the France-based commercial entity trying to market Hercules, and author of the antitrust claim.«
Intellectual Property Watch
IBMs Warnung: »Your product emulates significant portions of IBM's proprietary instruction set architecture and IBM has many patents that would, therefore, be infringed.«
Mark Anzani, CTO der IBM, am 11. März 2010 an Roger Bowler
Montag, 26. Juli 2010
IBM: EU eröffnet Antitrust-Klage gegen Big Iron
Auf der Basis der Beschwerden zweier Softwarehäsuser, T3 aus Florida und TurboHercules aus Paris, hat nun die EU formal ein Antitrust-Verfahren gegen IBM wegen Monopolisierung des Mainframe-Marktes eröffnet. IBM, die sich kooperativ zeigen will, hat die Klage als "grundlos" abgewiesen. Beide Firmen "waren nicht in der Lagedurch Investments in fundamentale Innovationen" eine Marktposition aufzubauen und würden nun auf dem Rechtsweg versuchen, das nachzuholen, was ihnen der Markt verwehrte, heißt es in der Erwiderung. Die Firmen würden "piratisieren" und Patente der IBM verletzen.
Journalyse-Quelle: WSJ, 26.7.2010: EU Launches Formal Antitrust Probe Against IBM
SIEHE AUCH HIER
Journalyse-Quelle: WSJ, 26.7.2010: EU Launches Formal Antitrust Probe Against IBM
SIEHE AUCH HIER
Montag, 21. Juni 2010
US-Justizministerium: Oracle stellte zu hohe Rechnungen...
... und muss sich nun darauf gefasst machen, dass Rechtsmittel gegen sie eingelegt werden. Demnach seien Behörden in der Rabattierung gegenüber Privatunternehmen benachteiligt worden. Dieses "Overcharging" sei in anderen Fällen wie IBM oder EMC sehr schnell zugunsten der Behörden geregelt worden. Wie die Angelegenheit im Fall Oracle angegangen wird, ist noch offen.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 21.6.2010: DOJ involvement in whistleblower case turns up heat on Oracle
Journalyse-Quelle: Computerworld, 21.6.2010: DOJ involvement in whistleblower case turns up heat on Oracle
Mittwoch, 9. September 2009
Linux: Mitbewerber wollen frühere Microsoft-Patente kaufen...
... um zu verhindern, dass der Herrscher aller Desktops jene Händler verklagt, die Linux vertreiben. Das Open Invention Network ist eine Non-Profit-Gesellschaft, zu deren Mitgliedern IBM und Red Hat gehören, aber auch Sony, NEC, Novell und Philips. Die 22 Patente, um die es hier geht, wurden vom Allied Security Trust (AST) erworben - einem Unternehmen, das allein dem Zweck dient, mit erworbenen Patenten Geld zu verdienen, indem man Firmen wegen Verletzung von Copyrights verklagt. Hinter AST stehen Firmen wie Hewlett-Packard, Verizon - und auch IBM. "Patent Trolls" werden diese Firmen genannt: Patentfischer.
Microsoft selbst behauptet, dass die
Linux-Bewegung 235 ihret Patente verletzt.
Journalyse-Quelle: New York Times, 8.9.2009: Microsoft Rivals to Purchase 22 Patents to Defend Linux
Microsoft selbst behauptet, dass die
Linux-Bewegung 235 ihret Patente verletzt.
Journalyse-Quelle: New York Times, 8.9.2009: Microsoft Rivals to Purchase 22 Patents to Defend Linux
Mittwoch, 19. August 2009
Second Life: Wenn IBMer sich im Cyberspace treffen....
... um über die Zukunft nachzudenken, dann wird dies bald für alle Alltag sein, wie das Wall Street Journal heute berichtet. Aber nicht etwa, weil IBM dahinter steht, sondern ein neues Angebot des sozialen Netzwerks Second Life. Ihre dreidimensionale, virtuelle Welt, bislang die Lebensdomäne von Avatars, öffnet die Firma (eine Million Teilnehmer pro Monat) der Geschäftswelt für Meting oder Trainings. Aber auch ganze Kongresse lassen sie hier veranstalten - wie bei IBM. Sie hatte im Oktober - angesichts einer rigorosen "Haushaltssperre" - jegliche Reiseaktivität verboten, so dass auch ein Zukunftskongress eingestampft werden sollte. Doch dann kam die Idee mit Second Life - und das Treffen der Denker & Lenker fand doch statt. 250 waren in Spitzenzeiten gleichzeitig online, um die Sessions zu besuchen.
Ein Meeting mit 75 Teilnehmern, die in der wirklichen Wirklichkeit 150.000 Dollar kosten kann, bekommt man bei Second Life für 7.000 Dollar.
Der Rüstungs. und Raumfahrthersteller Northrop Grumman hat sogar ein eigenes SpaceCap im Netz eingerichtet.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 18.8.2009: "A Second Chance for Second Life"
Ein Meeting mit 75 Teilnehmern, die in der wirklichen Wirklichkeit 150.000 Dollar kosten kann, bekommt man bei Second Life für 7.000 Dollar.
Der Rüstungs. und Raumfahrthersteller Northrop Grumman hat sogar ein eigenes SpaceCap im Netz eingerichtet.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 18.8.2009: "A Second Chance for Second Life"
Donnerstag, 9. Juli 2009
Kommentar: Wird Windows nun ausgegoogelt?
Wahrscheinlich ist es die intelligenteste Firma der Welt. Wahrscheinlich ist es das Unternehmen, das ebenso still und heimlich längst die geistige Oberherrschaft über die IT-Szene übernommen hat wie zu Beginn der neunziger Jahre Microsoft. Wahrscheinlich wird sie aber auch - so wie zuvor IBM und danach Microsoft - nur echte zehn Jahre im Zenith der Macht stehen können. Macht ist etwas, das sich verbraucht - um so schneller, je größer man wird. Denn wenn man schon die intelligentesten und kreativsten Köpfe an Bord hat, dann wird es immer schwerer dieses Niveau zu halten. Meistens kann man sich umso länger an der Macht halten, je intensiver ein Feindbild gepflegt wird.
Vor 25 Jahren prügelte der damalige Computerhersteller Apple, heute ein komplett transformiertes Multimediahaus, auf "Big Brother", also auf IBM, ein. Und alle liebten Apple. Aber die Macht übernahm ein anderer, dem es gelang, Big Blue in seinem (auf Gegenseitigkeit beruhenden) Hass regelrecht vorzuführen. Das war Microsoft. Doch dann neutralisierte sich IBM in ein graues Etwas, in einen fast schon anonymen Servicegiganten, der Microsoft so gut wie keinen Widerstand mehr entgegenbrachte. Und damit verlor auch Gründer Bill Gates allmählich die Lust und konzentrierte sich auf seine Rolle als größter Wohltäter der Welt.
Aber da war einer, der sich zwar auch mit den Machthabern der Welt anlegte, mit IBM als Sun und mit Microsoft als Novell, doch der ganz große Triumpf gelang ihm nicht. Nun stößt er zu - mit Google. Gegen Microsoft. Sein Name ist Eric Schmidt, seit 2001 Chef von Google.
Wie dereinst Apple und Microsoft im Kampf gegen IBM so kommt auch Google mit dem gestern vorgestellten Desktop-Betriebssystem Google Chrome OS von unten. Mit einem Leichtgewicht. Nicht dass Chrome OS nun den Markt im Sturm nehmen wird, die neue Offensive ist nur eine Bestätigung dafür, dass Betriebssysteme - Vista hin, Windows 7 her - jetzt endgültig den Status der Belanglosigkeit erreicht haben. Die Faszination ist dahin. An den Staammtischen gehört die Bewunderung längst Google. Dass man nun auch anfängt, Google zu hassen ist nur eine Bestätigung, dass das Unternehmen die Spitze erklommen hat.
Willkommen im Jahr der Machtübernahme: Google - die nächsten zehn Jahre gehören Dir.
Siehe auch:
Wall Street Journal, 9.7.2009, Jessica Vascellaro, Don Clark: "Google Targets Microsoft's Turf"
New York Times, 8.7.2009, Miguel Helft, Ashlee Vance: Google Plans a PC Operating System
Googles offizieller Blog
Vor 25 Jahren prügelte der damalige Computerhersteller Apple, heute ein komplett transformiertes Multimediahaus, auf "Big Brother", also auf IBM, ein. Und alle liebten Apple. Aber die Macht übernahm ein anderer, dem es gelang, Big Blue in seinem (auf Gegenseitigkeit beruhenden) Hass regelrecht vorzuführen. Das war Microsoft. Doch dann neutralisierte sich IBM in ein graues Etwas, in einen fast schon anonymen Servicegiganten, der Microsoft so gut wie keinen Widerstand mehr entgegenbrachte. Und damit verlor auch Gründer Bill Gates allmählich die Lust und konzentrierte sich auf seine Rolle als größter Wohltäter der Welt.
Aber da war einer, der sich zwar auch mit den Machthabern der Welt anlegte, mit IBM als Sun und mit Microsoft als Novell, doch der ganz große Triumpf gelang ihm nicht. Nun stößt er zu - mit Google. Gegen Microsoft. Sein Name ist Eric Schmidt, seit 2001 Chef von Google.
Wie dereinst Apple und Microsoft im Kampf gegen IBM so kommt auch Google mit dem gestern vorgestellten Desktop-Betriebssystem Google Chrome OS von unten. Mit einem Leichtgewicht. Nicht dass Chrome OS nun den Markt im Sturm nehmen wird, die neue Offensive ist nur eine Bestätigung dafür, dass Betriebssysteme - Vista hin, Windows 7 her - jetzt endgültig den Status der Belanglosigkeit erreicht haben. Die Faszination ist dahin. An den Staammtischen gehört die Bewunderung längst Google. Dass man nun auch anfängt, Google zu hassen ist nur eine Bestätigung, dass das Unternehmen die Spitze erklommen hat.
Willkommen im Jahr der Machtübernahme: Google - die nächsten zehn Jahre gehören Dir.
Siehe auch:
Wall Street Journal, 9.7.2009, Jessica Vascellaro, Don Clark: "Google Targets Microsoft's Turf"
New York Times, 8.7.2009, Miguel Helft, Ashlee Vance: Google Plans a PC Operating System
Googles offizieller Blog
Freitag, 5. Juni 2009
Servermarkt: Minus 24 Prozent im ersten Quartal...
... berichtet die Gartner Group. Dabei schrumpfte das Geschäft mit Unix-Servern gar um ein Drittel. Bei X86-Maschinen gab es einen Einbruch um 23 Prozent. Demnach scheint das Geschäft mit klassischen Mainframes noch ganz gut gelaufen zu sein. IBM vergrößerte ihren Marktanteil auf 30,7 Prozent und bleibt damit Klassenbester. Platz 2 belegt HP mit 28,8 Prozent. Dell bleibt Dritter im Rechnerbunde und hält hier 12,2, gefolgt von Sun mit 9,6 Prozent. Fujitsu, als einziger Nichtamerikaner bei den Big Five, musste sich mit 5,9 Prozent Marktanteilen begnügen. Insgesamt wurden Server im Wert von zehn Milliarden Dollar im ersten Quartal verkauft. SetzteBig Blue noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres vier Milliarden Dollar mit Servern um, so waren es im ersten Quartal 2009 nur noch drei Milliarden.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2009: "Rückgang auf dem Server-Markt"
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2009: "Rückgang auf dem Server-Markt"
Mittwoch, 13. Mai 2009
Versuch Version 2.0: Will Microsoft nun SAP kaufen?
Jetzt hat auch Microsoft seine Unschuld verloren: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte nimmt der Softwareriese festverzinsliche Anleihen in Höhe von 3,75 Milliarden Dollar auf. Laufzeit zwischen 10 und 30 Jahre. Nun wird spekuliert, was Microsoft mit dem vielen Geld, das ihre ohnehin schon mit 25 Milliarden Dollar reich gefüllte Kriegskasse weiter stärkt, anfangen will. Natürlich denkt jeder an die drei Gro0ßbuchstaben SAP, auf die ja auch IBM ein Auge geworfen haben soll. Vor fünf Jahren war die Version 1.0 des Versuchs, SAP zu kaufen, gescheitert.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.5.2009: "Microsoft emittiert erstmals Anleihen"
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.5.2009: "Microsoft emittiert erstmals Anleihen"
Freitag, 10. April 2009
Vor 15 Jahren: IBMs radikaler Wechsel zu CMOS-Mainframes...
... rettete nicht nur den Großrechner, sondern auch die IBM. Journalyse-Autor Raimund Vollmer analysierte 1994 diesen Umschwung, mit dem Big Blue den Mainframes eine neue Zukunft gab.
Siehe Story: extrablog
Damals kannte Vollmer noch nicht den Mann aus dem Labor Böblingen, der Big Blue rettete:
Dr. Karl-Heinz-Strassemeyer.
Wer Strassemeyer ausfragen möchte, wie das damals war, als IBM mit dem Rüclen zur Wand stand und nur eine radikaler Wechsel sie retten konnte, der sollte im Mai zur GSE-Tagung (18. bis 20.5) nach Hamburg kommen. Dort wird Strassemeyer als Keynote-Speaker auftreten.
Informationen und Anmeldung zum GSE-Kongress
Donnerstag, 26. März 2009
IBM: 80 Aufkäufe in der Regierungszeit von Sam Palmisano...
... und der größte Deal steht noch bevor: Der Kauf von Sun Microsystems. Inzwischen ist das Due-Diligence-Stadium erreicht, in dem die Anwälte in die Bücher und Verträge von Sun Microsystems hineinschauen. Sun hat etliche Cross-Licence-Arrangements mit anderen Unternehmen. Dieser Überprüfungs-Prozess wird mehrere Tage dauern. Mal schaun, was dabei rauskommt...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.3.2009: "IBM scours Sun's contract"
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.3.2009: "IBM scours Sun's contract"
Dienstag, 24. März 2009
Wenn Big Blue Sun schluckt...
... dann stellt sich laut FAZ-Kommentar von heute folgende Herausforderung:
»Auf lange Sicht wird die Übernahme nur dann ein Erfolg werden, wenn IBM mehr aus Sun herausholen kann, als Sun selbst geschafft hat.«
Journalyse-Quelle: FAZ, 24.3.2009, Roland Lindner: "Gewagtes Manöver"
»Auf lange Sicht wird die Übernahme nur dann ein Erfolg werden, wenn IBM mehr aus Sun herausholen kann, als Sun selbst geschafft hat.«
Journalyse-Quelle: FAZ, 24.3.2009, Roland Lindner: "Gewagtes Manöver"
Montag, 23. März 2009
Merger-Welle 2008: 3.400.000.000.000 Dollar weltweit...
... wurden im vergangenen Jahr für Unternehmensakquisitionen ausgegeben. Ein Minus von 28 Prozent gegenüber 2007, als die Summe noch 4,8 Billionen betrug.
Zahl der gescheiterten Merger: 1.362 Übernahmen.
Derweil berichtet die Unternehmensberatung McKinsey, dass bei 40 Prozent der Mergers die Kostenentwicklung aus den Synergien nicht den Erwartungen entsprach, in 70 Prozent der untersuchten Fälle kam es auch bei den Umsätzen nicht zu den erhofften Synergie-Effekten. 28 Prozent der Unternehmen erreichten gerade einmal die Hälfte der angepeilten Synergie-Ergebnisse. 36 Prozent toppten indes ihre eigenen Ziele.
Die Financial Times, die heute darüber berichtet, veröffentlichte diese Zahlen unter anderem vor dem Hintergrund der bevorstehenden Übernahme von Sun Microsystems durch IBM
Journalyse-Quelle: Fortune, 16.2.2009: "Deal Watch", Financial Times, 23.3.2009, Julie Macintosh: "Chase is on for deals to build scale and cut costs"
Zahl der gescheiterten Merger: 1.362 Übernahmen.
Derweil berichtet die Unternehmensberatung McKinsey, dass bei 40 Prozent der Mergers die Kostenentwicklung aus den Synergien nicht den Erwartungen entsprach, in 70 Prozent der untersuchten Fälle kam es auch bei den Umsätzen nicht zu den erhofften Synergie-Effekten. 28 Prozent der Unternehmen erreichten gerade einmal die Hälfte der angepeilten Synergie-Ergebnisse. 36 Prozent toppten indes ihre eigenen Ziele.
Die Financial Times, die heute darüber berichtet, veröffentlichte diese Zahlen unter anderem vor dem Hintergrund der bevorstehenden Übernahme von Sun Microsystems durch IBM
Journalyse-Quelle: Fortune, 16.2.2009: "Deal Watch", Financial Times, 23.3.2009, Julie Macintosh: "Chase is on for deals to build scale and cut costs"
Donnerstag, 19. März 2009
IBM will Sun für 6,5 Mrd. Dollar übernehmen...
... berichtet die Financial Times. Das wäre die größte Unternehmensaquisition in der Geschichte von Big Blue. Die beiden Firmen, die über zwei Jahrzehnte hinweg heftige Rivalen waren, würden dann das High-End-Server-Geschäft (Weltmarkt: 25,5 Milliarden Dollar) dominieren. Ob der Deal bei den Antitrust-Behörden durchgeht, ist eine zweite Frage. Allerdings wurde gemunkelt, dass auch der Japaner Fujitsu an dem amerikanischen Kleinod interessiert sei. Nachdem die Meldung überf IBMs Ambitionen raus war, stieg der Aktienkurs von Sun um 79 Prozent. Sun habe einen Kasenbestand von 1,5 Milliarden Dollar, was den Deal auf insgesamt acht Milliarden Dollar erhöht. Am gesamten Server-Markt hat Sun einen Marktanteil von 10,6 Prozent. Zusammen würden IBM und Sun auf 43 Prozent kommen - was immer noch weit entfernt ist von den 70 Prozent, die IBM in den sechziger und siebziger Jahren besaß.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 19.3.2009, Julie Macintosh, Richard Waters: "IBM in $6.5 move for Sun" - Wall Street Journal, 19.3.2009, Matthew Karnitschig, William M. Bulkeley, Sustin Scheck: IBM in talks to acquire Sun Microsystems to add Web heft"
Ursprünglicher Text
Die Meldungen von heute stehen hier erst morgen...
... weil das Journalyse-Team unterwegs war. Aber wir holen das morgen an dieser Stelle nach.
Ihre Blogger
Journalyse-Quelle: Financial Times, 19.3.2009, Julie Macintosh, Richard Waters: "IBM in $6.5 move for Sun" - Wall Street Journal, 19.3.2009, Matthew Karnitschig, William M. Bulkeley, Sustin Scheck: IBM in talks to acquire Sun Microsystems to add Web heft"
Ursprünglicher Text
Die Meldungen von heute stehen hier erst morgen...
... weil das Journalyse-Team unterwegs war. Aber wir holen das morgen an dieser Stelle nach.
Ihre Blogger
Montag, 16. März 2009
Nintendo spielt mit IBM: 50 Millionen Prozessoren ausgeliefert
Der fünfzigmillionste Power-Prozessor wurde jetzt an Nintendo für das Wii-Spielesystem ausgeliefert. Seit 2006 ist IBM Partner des japanischen Spieleherstellers. Die Chips werden in der IBM Chipfabrik in East Fishkill im Staat New York produziert. Der Wii-Chip ist ein kundenspezifisches Design und basiert auf der IBM Power-Architektur. Er nutzt dabei die IBM Silicon-on-Insulator-Technologie SOI. Die Power-Architektur ist eine Halbleiter-Designplattform, die Leistungsskalierbarkeit und individuellen Design-Zuschnitt möglich macht. SOI bietet dabei Verbesserungen in der Chipleistung und in der Energieeffizienz. Mikroprozessoren, die auf der Power-Architektur beruhen, finden sich in vielen Anwendungsgebieten, neben Gaming auch in Verbraucherelektronik, Netzwerktechnologie, Speichersystemen und Servern. Die Vereinbarung zwischen IBM und Nintendo zielte dabei auf die Entwicklung und Herstellung eines Hochleistungsprozessors in großen Stückzahlen. Das Ziel von Nintendo war dabei die Herstellung einer kompakten, energieeffizienten Spielekonsole.
Journalyse-Quelle: IBM Pressemitteilung, 16.3.2009
Journalyse-Quelle: IBM Pressemitteilung, 16.3.2009
Dienstag, 10. März 2009
Will IBM bei Satyam einsteigen?
Der indische Outsourcer Satyam, dessen Börsenwert nach der Aufdeckung von Bilanzmanipulationen von sieben Milliarden Dillar auf 500 Millionen zusammenbrach, ist offensichtlich momentan sehr begehrt. Bis Donnerstag müssen die Interessenten ihr Gebot abgeben. Dabei fiel jetzt auch der Name IBM. Wir werden sehen.
Journalyse-Quelle: FAZ, 10.3.2009: "Bieterrennun um Satyam eröffnet"
Journalyse-Quelle: FAZ, 10.3.2009: "Bieterrennun um Satyam eröffnet"
Montag, 23. Februar 2009
Vor 20 Jahren: ETA10 - Das Ende eines Supercomputers
Nur 34 Stück hatte die amerikanische Control Data Corp. (CDC) davon verkauft, statt satter Gewinne einen Verlust von 200 Millionen Dollar angehäuft, im Frühjahr 1989 war klar: Der nitrogengekühlte Supercomputer ETA-10 war ein Megaflop. Und am Montag der letzten Aprilwoche 1989 war es dann amtlich: CDC zog sich aus dem Geschäft zurück - und überließ den 1,2 Milliarden Dollar schweren Markt Cray und den Japanern. Seymour Cray, der Mann, der in den fünfziger und sechziger Jahren für CDC technisch-wissenschaftliche Rechner entwickelt hatte, hatte wie - Amdahl bei IBM - in den siebziger Jahren CDC verlassen und 1976 mit der Cray-1 das Supercomputergeschäft neu erfunden. 63 Prozent Marktanteile sprachen 1989 für ihn, gefolgt von den Japanern NEC, Fujitsu und Hitachi, die sich gemeinsam in 24 Prozent des Marktes teilten. CDC hatte 12 Prozent.
Am Horizont zeichnete sich derweil ab, dass bald IBM in das bislang von ihr vernachlässigte Rennen um die Riesenrechner einsteigen würde - das sie heute mit den schnellsten Supercomputern der Welt bestimmt.
Journalyse-Quelle: Time, 1.5. 1989, Michael Quinn: "And then there was one"
Am Horizont zeichnete sich derweil ab, dass bald IBM in das bislang von ihr vernachlässigte Rennen um die Riesenrechner einsteigen würde - das sie heute mit den schnellsten Supercomputern der Welt bestimmt.
Journalyse-Quelle: Time, 1.5. 1989, Michael Quinn: "And then there was one"
Freitag, 13. Februar 2009
Palmisano: New Deal für Amerika, Big Deal für IBM
In der IBM ist man mächtig stolz darauf, dass ihr Chairman Sam Palmisano zum Beraterkreis von US-Präsident Barack Obama zählt. Vor allem aber könnte der New New Deal wie sein Vorgänger in den dreißiger Jahren unter Präsident Franklin D. Roosevelt und IBM-Chef Tom Watson Sr. zum Big Business für den Computergiganten werden. Damals wurde die US-Regierung IBMs größter Kunde. Denn die Behörden brauchten bei der Abwicklung der neuen Sozialgesetze jede Menge Rechenpower. Die bekamen sie von IBM.
Wenn Sam Palmisano nun die Infrastruktur-Projekte der Roosevelt-Zeit hervorhebt, der Bau der Highways etc., dann weiß er, dass IBMs besonsere Leistung im New New Deal des 21. Jahrhunderts Leistung im Aufbau einer digitalen Infrastruktur liegt. Und irgendwie hört man aus einem Gespräch, das Martin Jetter als Geschäftsführer der IBM Deutschland mit der FAZ führte, heraus, dass er für sich und seine Firma eine ähnliche Rolle hierzulande wünscht.
Jetter: "Wir müssen die reale Welt mit der digitalen verbinden und eine sogenannte intelligente Infrastruktur schaffen." Kurzum: Die Aktion Smarter Planet läuft auf vollen Maketing-Touren.
Wenn Sam Palmisano nun die Infrastruktur-Projekte der Roosevelt-Zeit hervorhebt, der Bau der Highways etc., dann weiß er, dass IBMs besonsere Leistung im New New Deal des 21. Jahrhunderts Leistung im Aufbau einer digitalen Infrastruktur liegt. Und irgendwie hört man aus einem Gespräch, das Martin Jetter als Geschäftsführer der IBM Deutschland mit der FAZ führte, heraus, dass er für sich und seine Firma eine ähnliche Rolle hierzulande wünscht.
Jetter: "Wir müssen die reale Welt mit der digitalen verbinden und eine sogenannte intelligente Infrastruktur schaffen." Kurzum: Die Aktion Smarter Planet läuft auf vollen Maketing-Touren.
Rechtsgeschichte: Als IBM gegen den Klett-Verlag verlor
Die siebziger Jahre waren für IBM Antitrust-Jahre. 1973 erlebte Big Blue beim Klett-Verlag ihr blaues Wunder. Es ging um eine Hauptspeichererweiterung von 32 Kilobyte (Monatsmiete 4.500 Mark) durch den Fremdlieferanten ITEL.
Aber lesen Sie selbst:
http://rv-ibm.blogspot.com/2009/02/der-schwaben-streich.html
Aber lesen Sie selbst:
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