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Dienstag, 28. August 2012

IBMs Mainframe-Coup: Die Zet, die mit 5,5 Gigahert"Z" taktet

IBM kündigt eine neue Großrechner-Generation an, die für die Unternehmens-IT zahlreiche neue Impulse im Bereich Sicherheit und Skalierbarkeit bringt.IBM hat über eine Milliarde US-Dollar in die neue Mainframe-Produkte investiert.Bedeutenden Anteil hat dabei auch das deutsche IBM Entwicklungslabor in Böblingen. Highlight ist u.a. der derzeit schnellste kommerziell verfügbare Prozessor der Welt mit 5,5 GHz Taktung

Mehr lesen Sie im Extrablog

Freitag, 10. April 2009

Vor 15 Jahren: IBMs radikaler Wechsel zu CMOS-Mainframes...

... rettete nicht nur den Großrechner, sondern auch die IBM. Journalyse-Autor Raimund Vollmer analysierte 1994 diesen Umschwung, mit dem Big Blue den Mainframes eine neue Zukunft gab.
Siehe Story: extrablog


Damals kannte Vollmer noch nicht den Mann aus dem Labor Böblingen, der Big Blue rettete:
Dr. Karl-Heinz-Strassemeyer.


Wer Strassemeyer ausfragen möchte, wie das damals war, als IBM mit dem Rüclen zur Wand stand und nur eine radikaler Wechsel sie retten konnte, der sollte im Mai zur GSE-Tagung (18. bis 20.5) nach Hamburg kommen. Dort wird Strassemeyer als Keynote-Speaker auftreten.

Informationen und Anmeldung zum GSE-Kongress

Freitag, 6. März 2009

Prognose 1983: Das Ende der Mainframes

1983: »Die Szene, die ich gerne portraitieren möchte, ist die eines relativ sanften Verschwindens der Mainframes, deren Aufgaben nach und nach von Micros übernommen werden. Die Zeitspanne, in der dies geschieht, ist nur schwer zu überblicken, aber ich erwarte, dass wir in den kommenden fünf Jahren ernsthafte Veränderungen feststellen werden. Das komplette Verschwinden der Mainframes erwarte ich in den nächsten zehn Jahren. Ich wage nicht zu sagen, was danach kommen wird.«
Martin Healey, Professor am Cardiff College in Wales

Journalyse-Quelle: Datamation, August 1983, Martin Healey: "Junking the mainframe"

Mittwoch, 11. Februar 2009

Von Arburg bis Z-Book: Am Mainframe sparen

2009: »Seit Oktober haben wir IBMs Z-Series. Tolle Maschine. Echt zufrieden. Vor allem mit dem Zusatznutzen durch den auf DB2 ausgelegten, äußerst preisgünstigen Spezialprozessor ZIP. Der wird bei uns logischerweise stark von SAP-Anwendungen genutzt. Damit wandert wichtiger Workload von den teuren Zentralprozessoren zum preiswerteren Spezialprozessor.«
Andreas Dümmler, IT-Chef von Arburg, einem Maschinenbauuntermehmen in Loßburg (Schwarzwald)
Journalyse-Quelle: Telefonat, am 11.2.2009

Freitag, 12. Dezember 2008

1983: »Verschrottet die Mainframes«

Vor 25 Jahren titelte die einst sehr renommierte Fachzeitschrift "Datamation": Junking the mainframe". Was verschrottet wurde, ist inzwischen Datamation, die es nicht schaffte, ihr dereinst sehr hohes journalistisches Niveau zu halten und zu einer Produktbroschüre depravierte. 1983 war übrigens das Jahr, in dem IBM ihren PC endlich in Europa ankündigte, 16 Monate nach der Erstvorstellung in den USA. Der PC, vernetzt mit sich selbst bis zum Gehtnicht mehr, sollte den Mainframe auf Dauer ersetzen. "Ich erwarte, das vollständige Verschwinden des Mainframes in den nächsten zehn Jahren", behauptete 1983 Martin Healey, Informatik-Professor am University Collge in Cardiff (Wales)
Journalyse-Quelle: Datamation, August 1983

Montag, 10. November 2008

Mainframes: Täglich 30 Milliarden Transaktionen

Nach wie vor steigt die Installatoonsbasis der wegen ihrer Robustheit berühmten Mainframes um jährlich fünf Prozent, auch wenn 2008 in dieser Beziehung eine Enttäuschung werden könnte. Täglich verarbeiten Mainframes 30 Milliarden Transaktionen. So eine Analyse aus 2007.
Nach wie vor scheint auch die Zahl der COBOL-Programme zu steigen. Drei Fünftel der IT-Manager, so ergab eine Umfrage, würden neue Anwendungen auf der Basis dieser 2009 dann 50 Jahre alten Programmiersprache entwickeln lassen. Älter als COBOL sind in der Regel allerdings die Programmierer, die diese Sprache beherrschen. Was geschieht, wenn die einstigen Babyboomers nun in Rente gehen? Darüber muss sich eine Firma ganz besonders viele Gedanken machen - eine Firma, die 2010 übrigens in Deutschland 100 Jahre alt wird: IBM.
Quelle: Financial Times, 21.11.2007

Donnerstag, 6. November 2008

IT-Splitter: Mainframes und die nächsten 50 Jahre COBOL

80 Prozent aller Daten sind in Mainframe-Strukturen gespeichert. Nach wie vor. Und die Sprache COBOL, die 1959 für Mainframes geboren wurde, wird 2009 50 Jahre alt. In Zusammenarbeit mit 400 Universitäten weltweit versucht IBM, das vergessene und verdrängte Wissen um die Großrechnerei wieder zu beleben. Und wer sich einmal - wie die 24jährige Elizabeth Bell aus Toronto - entschieden hat, dieses alte Wissen neu zu lernen, der kommt zu der Ansicht: "Ich bin sicher, in 50 Jahren wird es dies immer noch geben." Gemeint ist COBOL.
Zitiert aus: Financial Times, 5.11.2008