„Wir dürfen nie fürchten zu weit zu gehen, denn die Wahrheit liegt jenseits dessen.“
Marcel Proust (1871-1922), französischer Schriftsteller
„Wir dürfen nie fürchten zu weit zu gehen, denn die Wahrheit liegt jenseits dessen.“
Marcel Proust (1871-1922), französischer Schriftsteller
1994: „Die Bedrohung des freien Menschen geht immer noch vom Staat aus. Er will alles hören, alles sehen, alles wissen. Deswegen muss er stets gebändigt werden, sonst wird er allmächtig.
Burkhard Hirsch (1930-2020), deutscher Politiker (FDP)
»Jede Umkehrung ist ein schwieriger Prozess. Der Grund: wir kennen kaum die Dynamik institutionellen Wandels, besonders aber haben wir kaum Ahnung von dem Zusammenspiel zwischen wirtschaftlichen und politischen Märkten.«
1993: Douglass North, Wirtschaftsnobelpreisträger"KI: Deutschland hinkt Amerika hinterher"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Juni 2019
Jeder dritte Forschungseuro geht in die Automobilindustrie, hieß es 2019, wird wohl auch stimmen. Und so haben wir, was „die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Fahrzeugtechnik und in Erkennungssystemen eine führende Rolle“, meinte damals die FAZ und wohl auch das Deutsche Patent- und Markenamt (DPMA), das seine Bestände zählte und festellte, dass aus Amerika doppelt so viele Patentanmeldungen kamen zum Thema KI wie aus unseren Landen. 1022 deutsche KI-Patente standen 2148 Anmeldungen aus den USA gegenüber. Und nun ist man natürlich unzufrieden. Es müsse mehr in KI investiert werden.[1]
Vielleicht sollten wir mehr in NI investieren, in natürliche Intelligenz. Sie ist nämlich die Voraussetzung für KI.
Foto: R.V.
Eine unzeitgemäße Betrachtung von Raimund Vollmer im Nachgang zur Landtagswahl in Baden-Württemberg
Blau war mein Leben lang meine Lieblingsfarbe. Sie wurde mir gestohlen. Von der AfD. Sie ist der größte Trickdieb unter den Parteien.
Ihre Parolen sind verführerisch - wie Hitlers Buch „Mein Kampf“, das zu lesen Du Dich überwunden hast. Du bist jederzeit bereit, 30 Prozent dessen, was er schrieb, zu unterschreiben. Es sind Allgemeinplätze. Du gehst sogar so weit, dass Du weitere 40 Prozent für erwägenswert erachtest. Bleiben 30 Prozent, die Du zutiefst verachtest. Das machte das Buch so gefährlich. Die AfD bleibt einfach bei 70 Prozent stehen. Sie verschweigt den Rest. Und schon hat sie Deine Stimme zu 100 Prozent.
Meine Stimme bekam sie nicht. Trotzdem tat sie mir Gewalt an. Denn ich habe nicht gewählt, was ich wollte, sondern das, was ich musste. Mehr noch: Seit die AfD alle Felder der Kritik an unserem Staat zu besetzen sucht, kann ich gar keine Kritik mehr äußern, ohne vorher zu sagen, dass ich nicht ihr Wähler bin.
Alle Kritik dient den Falschen. Die AfD ist ein Kritikdieb.
Das ist fast schon zwanghaft, wie wir, für die Kritik zur Demokratie gehört wie das Amen in der Kirche, den Hintergrund unserer Kritik mittlerweile rechtfertigen müssen, bevor wir sie äußern. Unsere Kritik gehört nicht mehr uns.
Als vor 145 Jahren Immanuel Kant in seiner „Kritik der reinen Vernunft“ das „Zeitalter der Kritik“ ausrief, tat er dies verschüchtert in einer Fußnote seiner Vorrede. Der Dichter Heinrich Heine fragte sich nach der Lektüre dieses Werkes, warum der Philosoph, der doch sonst so klar formulierte, dieses Mal so unverständlich geschrieben habe. Hatte Kant Angst, verstanden zu werden? Hatte er Angst vor den Behörden?
Aber das Zeitalter der Kritik kam. Triumphal. Und es sollte bleiben. Auf unserer Seite. Euer Raimund Vollmer
In der Hölle wird keiner krank, und keiner wird müde.
Die Hölle ist unveränderlich. Die Hölle ist ewig.
Edith Södergran (1892-1923), finnlandschwedische Dichterin
„Ministerien zahlten 1 Milliarde Euro an Berater“
FAZ, 11. September 2013
Oh Wunder, jetzt seien es nur noch 240 Millionen Euro, heißt es.
„Überstolzer
Europäer des 19. Jahrhunderts, du rasest!
Dein Wissen vollendet nicht die
Natur, sondern tödtet nur deine eigene.“