Samstag, 18. April 2026

Nachschlagzeile: 18. April 2000

 Das Kursbeben an der Wall Street
 erschüttert die Börsen in der Welt

FAZ, 18. April 2000, Seite 1 

Zum Tage: Lichtblicke

 „Ich sammle Lichtblicke.“

Robert Jungk (1913-1994), deutsch-österreichischer Zukunftsforscher

Zum Tage: Kunst oder Künstler?

 

1950: „Genaugenommen gibt es ‚die Kunst‘ gar nicht.  Es gibt nur Künstler. Einstmals waren das Leute, die farbigen Lehm nahmen und die Umrisse eines Büffels auf eine Höhlenwand malten. Heute kaufen sie ihre Farben und entwerfen Plakate für Fleischextrakt, dazwischen tat sie noch manches andere.“

Sir Ernst H. Gombrich  (1909-2001), österreichsich-britischer Kunsthistoriker, in seinem Buch „Geschichte der Kunst“

Freitag, 17. April 2026

Zum Tage: Nur für sich

 „Jeder wahre Künstler schafft nur für sich.“

Tadeusz Kantor (1915-1990), polnischer  Maler und Theatermacher

Zum Tage: Freiheit und Offenheit

 2006: „Ich denke, dass eine offene Gesellschaft sich selbst  schützt. Sie muss entscheiden, welchen Grad an Freiheit sie haben will. Aber es ist insgesamt kein glücklicher Trend.“

John Updike (1932-2009), amerikanischer Schriftsteller


Donnerstag, 16. April 2026

Nachschlagzeile: Virtualität 1992

 1992: „Eine Morgens wachst du auf, 
und alles ist virtuell“

FAZ, 16. März 1992

Zum Tage: Echt jetzt?

 1999: „Wer fälscht, braucht jemanden, der sich täuschen lässt. Die Fälschung, die oft den Tatbestand des Betruges erfüllt, erfordert die Verbindung zum Getäuschten, sie ist auf dessen ideelle Mitarbeit angewiesen.“

Alain Claude Sulzer (1953), Schweizer Schriftsteller

Mittwoch, 15. April 2026

Donnerstag, 9. April 2026

Zum Tage: Die Erde

 1789: „Die Erde gehört den Lebenden.“

Thomas Jefferson (1743-1826), von 1801 bis 1809 Präsident der USA

Mittwoch, 8. April 2026

Zum Tage: Er muss es ja wissen...

1997: "Deutsche Manager verstehen
im Gegensatz zu anderen 
viel von ihrem Geschäft."

Roland Berger, deutscher Unternehmensberater  

Montag, 6. April 2026

Zum Tage: Nobelpreise

„Computerleute kriegen keine Nobelpreise
– sollen doch die Sozialwissenschaftler die Probleme lösen.“

Marvin Minsky (???)

Gekritzel aus meinem undatierten Notizbuch um 1980/1981. Wenn ich mich richtig entsinne, hatte ich damals ein Gespräch mit Peter Sokolowsky, Professor in Frankfurt, der damals am MIT in Cambridge, Mass., weilte und mir von einem Gespräch mit Marvin Minsky, einer der Väter der Künstlichen Intelligenz, berichtet. Deshalb glaube ich, dass mir dieses Zitat aus dem Munde von Minsky überliefert wurde. Tatsächlich gibt es noch nicht einmal einen Nobelpreis für Mathematik, auf die sich die Informatik gerne bezieht, sondern nur für Physik. Dr. Edgar Codd (Relationenmodell) hätte ihn nach Meinung eines lieben Freundes (Werner Schmid) ebenso verdient wie Joseph Weizenbaum (Eliza, erster Chatbot, 1966).

R.V.