„Überstolzer
Europäer des 19. Jahrhunderts, du rasest!
Dein Wissen vollendet nicht die
Natur, sondern tödtet nur deine eigene.“
Sonntag, 3. Mai 2026
Zum Tage: Unsere Natur...
Dienstag, 28. April 2026
Montag, 27. April 2026
Samstag, 25. April 2026
Zum Tage: Keine Kraft für Veränderung
1972: "Die scheinbar widerspruchslose oder teilnahmslose Hinnahme der Tatsache, dass unser parlamentarisches System im akademischen Bereich als verfault und korrupt, als ein reiner Verschleierungsmechanismus , als bloßer Zustimmungsapparat zu den Beschlüssen eines anonymen Großkapitals dargestellt und gelehrt wurde und wird, mag erklären , warum viele junge Menschen einfach nicht mehr für möglich halten, dass unsere Demokratie aus sich selbst heraus die notwendigen Prozesse der Veränderung einleiten und beenden kann.“
Hans Dietrich Genscher (2027-2016), als Bundesinnenminister vor dem Bundestag
Freitag, 24. April 2026
Zum Tage: Herausgesächselt
1974: „Hinter Mauern und roten Fahnen versucht ein bürokratischer Staat, sich aus Deutschland herauszusächseln.“
Peter Boenisch (1927-2005), Chefredakteur in „Bild am Sonntag“
Kommentar: Der bürokratische Staat - das sind wir ohne Mauern, rote Fahnen und ohne Sächseln nun alle, oder?
Dienstag, 21. April 2026
Dachzeile: 15. Oktober 1993
"Bundeswehr in Not:
370.000 Mann und nichts zu tun"
Die Zeit, 13. Oktober 1993: "Jetzt wird's ernst"
Samstag, 18. April 2026
Nachschlagzeile: 18. April 2000
Das Kursbeben an der Wall Street
erschüttert die Börsen in der Welt
FAZ, 18. April 2000, Seite 1
Zum Tage: Lichtblicke
„Ich sammle Lichtblicke.“
Robert Jungk (1913-1994), deutsch-österreichischer ZukunftsforscherZum Tage: Kunst oder Künstler?
1950: „Genaugenommen gibt es ‚die Kunst‘ gar nicht. Es gibt nur Künstler. Einstmals waren das Leute, die farbigen Lehm nahmen und die Umrisse eines Büffels auf eine Höhlenwand malten. Heute kaufen sie ihre Farben und entwerfen Plakate für Fleischextrakt, dazwischen tat sie noch manches andere.“
Sir Ernst H. Gombrich (1909-2001), österreichsich-britischer Kunsthistoriker, in seinem Buch „Geschichte der Kunst“
Freitag, 17. April 2026
Zum Tage: Nur für sich
„Jeder wahre Künstler schafft nur für sich.“
Tadeusz Kantor (1915-1990), polnischer Maler und TheatermacherZum Tage: Freiheit und Offenheit
2006: „Ich denke, dass eine offene Gesellschaft sich selbst schützt. Sie muss entscheiden, welchen Grad an Freiheit sie haben will. Aber es ist insgesamt kein glücklicher Trend.“
John Updike (1932-2009), amerikanischer Schriftsteller
