... berichtet das Wall Street Journal. 8,6 Millarden Dollar würden pro Jahr weltweit allein für die Hardware der Numbercruncher ausgegeben. Nun verwandeln sich diese Zahlenfresser, bei denen IBMs Rechner leistungsmäßig die Weltmeister sind, immer mehr in Grafik-Giganten. Dies ist eine Riesenchance für Grafikchip-Produzenten wie Nvidia. Doch die Parallelisierung der Grafik-Prozesse auf mehrere Cores verlangt ein Neuschreiben der Anwendungen - ein Thema, das die IT-Branche seit drei Jahrzehnten vor sich her schiebt. Ein Problem aber, das sich bei Intel nicht stellt. Von den 500 stärksten Supercomputern der Welt basieren übrigens 80 Prozent auf der Technologie der kalifornischen Chip-Schmiede.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 14.6.2010: Intel Sees New Use for Chip
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Montag, 14. Juni 2010
Montag, 23. Februar 2009
Vor 20 Jahren: ETA10 - Das Ende eines Supercomputers
Nur 34 Stück hatte die amerikanische Control Data Corp. (CDC) davon verkauft, statt satter Gewinne einen Verlust von 200 Millionen Dollar angehäuft, im Frühjahr 1989 war klar: Der nitrogengekühlte Supercomputer ETA-10 war ein Megaflop. Und am Montag der letzten Aprilwoche 1989 war es dann amtlich: CDC zog sich aus dem Geschäft zurück - und überließ den 1,2 Milliarden Dollar schweren Markt Cray und den Japanern. Seymour Cray, der Mann, der in den fünfziger und sechziger Jahren für CDC technisch-wissenschaftliche Rechner entwickelt hatte, hatte wie - Amdahl bei IBM - in den siebziger Jahren CDC verlassen und 1976 mit der Cray-1 das Supercomputergeschäft neu erfunden. 63 Prozent Marktanteile sprachen 1989 für ihn, gefolgt von den Japanern NEC, Fujitsu und Hitachi, die sich gemeinsam in 24 Prozent des Marktes teilten. CDC hatte 12 Prozent.
Am Horizont zeichnete sich derweil ab, dass bald IBM in das bislang von ihr vernachlässigte Rennen um die Riesenrechner einsteigen würde - das sie heute mit den schnellsten Supercomputern der Welt bestimmt.
Journalyse-Quelle: Time, 1.5. 1989, Michael Quinn: "And then there was one"
Am Horizont zeichnete sich derweil ab, dass bald IBM in das bislang von ihr vernachlässigte Rennen um die Riesenrechner einsteigen würde - das sie heute mit den schnellsten Supercomputern der Welt bestimmt.
Journalyse-Quelle: Time, 1.5. 1989, Michael Quinn: "And then there was one"
Freitag, 13. Februar 2009
Vor 20 Jahren: Der Supercomputer aus einer parallelen Welt
Jeder seiner beiden ersten Cluster leistete 320 Megaflops. Jeder dieser Nodes bestand aus 16 Prozessoren vom Typ Motorola MC 68020, insgesamt sollten in der Endausbaustufe 16 solcher Cluster über bis zu 320 Megabytes schnelle Busse miteinander verkoppelt werden und so eine Gesamtleistung von fünf Gigaflops bringen. Ein Vorstoß in die erste Liga. Ja, als Parallel-Rechner eine ganz seltene Species. Der Preis der Maschine in seiner voll ausgebauten, mit zwei Gigabytes Hauptspeicher ausgestatteten Version: 12 Millionen Dollar.
So war das System vor zwanzig Jahren auf der Industriemesse Hannover vorgestellt worden. Seine Name: Suprenum. Seine Besonderheit: Es war ein deutscher Rechner, der es da erstmals mit den Amerikanern und Japanern aufnehmen wollte. Etwa 108 Millionen Dollar hatte die Entwicklung dieses Supercomputers gekostet, der 1986 im Umfeld der staatlichen Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) in Sankt Augustin bei Bonn unter dem Dach der SUPRENUM GmbH als ein mit öffentlichen und privaten Mitteln finanziertes Projekt entstanden war. Auf der Architekturseite hatte der Berliner Wissenschaftler Wolfgang Giloi Pate gestanden. 150 Leute von vier deutschen Forschunbgsinstituten und fünf Firmen hatten in Berlin an Architektur, Hardware und Software gearbeitet.
So schön alles 1989 aussah, letztlich war die Maschine ein Flop. Irgendwie war das System mit zu jnappen Mitteln ausgestattet gewesen. Denn normalerweise kostete die Entwicklung eines Rechner in dieser Kategorie eine halbe Milliarde Dollar. Die GMD stieg aus und die Industrie sprang nicht an. Dabei sollte zwischen 1986 und 1991 der Weltmarkt für Supercomputer von 226 auf 760 Installationen steigen. Aber leider ohne die Europäer...
Journalyse-Quelle: Electronics, 06/1989, John Gosch: "Here's a supercomputer built for a song"
Der schnellste PC 1989: 33 Megahertz getaktet. Processor: Intel: 80386. Preis: mindestens 10.000 Dollar. Hersteller: Compaq (heute HP)
So war das System vor zwanzig Jahren auf der Industriemesse Hannover vorgestellt worden. Seine Name: Suprenum. Seine Besonderheit: Es war ein deutscher Rechner, der es da erstmals mit den Amerikanern und Japanern aufnehmen wollte. Etwa 108 Millionen Dollar hatte die Entwicklung dieses Supercomputers gekostet, der 1986 im Umfeld der staatlichen Gesellschaft für Mathematik und Datenverarbeitung (GMD) in Sankt Augustin bei Bonn unter dem Dach der SUPRENUM GmbH als ein mit öffentlichen und privaten Mitteln finanziertes Projekt entstanden war. Auf der Architekturseite hatte der Berliner Wissenschaftler Wolfgang Giloi Pate gestanden. 150 Leute von vier deutschen Forschunbgsinstituten und fünf Firmen hatten in Berlin an Architektur, Hardware und Software gearbeitet.
So schön alles 1989 aussah, letztlich war die Maschine ein Flop. Irgendwie war das System mit zu jnappen Mitteln ausgestattet gewesen. Denn normalerweise kostete die Entwicklung eines Rechner in dieser Kategorie eine halbe Milliarde Dollar. Die GMD stieg aus und die Industrie sprang nicht an. Dabei sollte zwischen 1986 und 1991 der Weltmarkt für Supercomputer von 226 auf 760 Installationen steigen. Aber leider ohne die Europäer...
Journalyse-Quelle: Electronics, 06/1989, John Gosch: "Here's a supercomputer built for a song"
Der schnellste PC 1989: 33 Megahertz getaktet. Processor: Intel: 80386. Preis: mindestens 10.000 Dollar. Hersteller: Compaq (heute HP)
Dienstag, 10. Februar 2009
Das Peta-Prinzip: Supercomputer für Jülich
Er leistet so viel wie 50.000 PCs - der neue Peta-Computer für das Gauß-Zentrum für Supercomputing in Jülich, den jetzt Bund und Land NRW bei IBM bestellt haben. Der Rechner vom Typ Blue Gene besteht aus 295.000 Prozessoren, die in 72 Racks verstaut werden. Die Prozessoren sind Power-Chips. Der Hauptspeicher ist 144 Terabyte groß.
Siehe auch:
http://www.fz-juelich.de/portal/forschung/highlights/supercomputer
Aber vielleicht ist dieser Link noch interessanter für Sie. Vor vierzig Jahren startete der damalige Supercomputerhersteller CDC eine Initiative gegen IBM - und wurde damit das einzige Unternehmen, das gegen IBM einen Antitrustverfahren gewann, ohne je vor Gericht gestanden zu haben. Lesen Sie und staunen Sie!
http://rv-ibm.blogspot.com/2009/02/kapitel-ii-80-schall-und-rauch.html
Siehe auch:
http://www.fz-juelich.de/portal/forschung/highlights/supercomputer
Aber vielleicht ist dieser Link noch interessanter für Sie. Vor vierzig Jahren startete der damalige Supercomputerhersteller CDC eine Initiative gegen IBM - und wurde damit das einzige Unternehmen, das gegen IBM einen Antitrustverfahren gewann, ohne je vor Gericht gestanden zu haben. Lesen Sie und staunen Sie!
http://rv-ibm.blogspot.com/2009/02/kapitel-ii-80-schall-und-rauch.html
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Supercomputer: Alle zehn Jahre 1000 mal schneller
Nachdem 2008 sowohl IBMs Roadrunner als auch Crays Jaguar erstmals die Leistungsgrenze von einem Petaflop überschritten haben, könnte man sich fragen, wozu brauchen wir eigentlich diese kontinuierliche Steigerung um den Faktor 1000 alle zehn Jahre. IBM Vizepräsident für Deep Computing, Dave Turek, gibt datauf eine Antwort: "Wir sind jetzt an dem Punkt, wo es nicht mehr darum geht, das Verhalten einzelner Teile einer Flugzeugturbine zu modellieren, sondern das komplette Zusammenspiel der Komponenten in einem integrierten System zu simulieren."
Das erfordert immer mehr Computerleistung, die nur durch Parallelverarbeitung erreicht werden kannn. Rund 3,2 Milliarden Dollar schwer ist nach Berechnungen der Marktforschung IDC inzwischen dieser Markt, der mit Systemen ab 500.000 Dollar beginnt.
Journalyse-Quelle: Financial Times (UK). 3.12.2008
Das erfordert immer mehr Computerleistung, die nur durch Parallelverarbeitung erreicht werden kannn. Rund 3,2 Milliarden Dollar schwer ist nach Berechnungen der Marktforschung IDC inzwischen dieser Markt, der mit Systemen ab 500.000 Dollar beginnt.
Journalyse-Quelle: Financial Times (UK). 3.12.2008
Mittwoch, 19. November 2008
Supercomputer: Hohes Wachstum, schnelles Tempo
Der Markt für Supercomputer in der Preisklasse oberhalb einer halben Million Dollar wuchs 2007 um 16 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Kleinere Maschinen, die sich rund um den Bereich von 250.000 Dollar bewegen, legten sogar um 26 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zu. Dies behauptet jedenfalls die Marktforschung IDC.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008
Personal Supercomputer für unter 10.000 Dollar
Der vor allem durch seine Grafikkarten berühmte Hersteller Nvidia aus Santa Clara in Kalifornien hat eine gute Nachricht für alle, die aufwendige Computerspiele entwickeln und gar nicht soviel Kaffeepause machen können, wie das Rendern dauert. Ausgestattet mit vier Grafikchips, die jeweils von 240 Spezialchips betrieben werden, zielt das Gerät auf einen Markt, in dem Geräte normalerweise erst ab 30.000 Dollar zu haben sind.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008
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