Mittwoch, 24. Oktober 2012
iPad, youPad - everybody wants iPad...
Übrigens: 100 Millionen iPads wurden den vergangenen 30 Monaten verkauft, wobei Apple vor allem in der Geschäftswelt den Markt abräumte.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 23.10.2012: iPad Mini will be a hit with workers, analysts predict
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Richterin: Apple soll mehr Zahlen veröffentlichen...
Dienstag, 16. Oktober 2012
Apple & Google: Flops & Maps
»Apple-Maps ist das am wenigsten akzeptierte Produkt aus Cupertino seit der Vorstellung des Newton im Jahre 1993. Maps ist das Kind einer schmutzigen Scheidung zwischen zwei der mächtigsten Firmen der Welt.«
Forbes magazine
Donnerstag, 27. September 2012
Tablets: 126 Millionen Pads in 2012
Montag, 27. August 2012
Tim Cook: Ein Jahr an der Spitze von Apple...
Dienstag, 29. Juni 2010
Apple (II): Die Hacker und 100.000 iPads...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 28.6.2010: Hacker Worries Persist
Dienstag, 4. August 2009
Apple verliert Google: Eric Schmidt zieht sich aus Aufsichtsrat zurück...
Journalyse-Quelle: Washington Post, 4,8.2009: "Google CEO Quits Apple Board"
Mittwoch, 22. Juli 2009
Apple: 5,2 iPhones und 2,6 Millionen Macs...
Nebenbei: Der Gewinn stieg um 15 Prozent, und Apple verkündete, dass die Firma außerstande sei, der Nachfrage nach Macs & iPhones nachzukommen.
Solche Probleme möchte man gerne haben, auch wenn die Mac-Umsätze trotz Absatzsteigerung schrumpften.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 22.7.2009: "Apple Net Up 15% on iPhone Surge"
Donnerstag, 9. Juli 2009
Kommentar: Wird Windows nun ausgegoogelt?
Vor 25 Jahren prügelte der damalige Computerhersteller Apple, heute ein komplett transformiertes Multimediahaus, auf "Big Brother", also auf IBM, ein. Und alle liebten Apple. Aber die Macht übernahm ein anderer, dem es gelang, Big Blue in seinem (auf Gegenseitigkeit beruhenden) Hass regelrecht vorzuführen. Das war Microsoft. Doch dann neutralisierte sich IBM in ein graues Etwas, in einen fast schon anonymen Servicegiganten, der Microsoft so gut wie keinen Widerstand mehr entgegenbrachte. Und damit verlor auch Gründer Bill Gates allmählich die Lust und konzentrierte sich auf seine Rolle als größter Wohltäter der Welt.
Aber da war einer, der sich zwar auch mit den Machthabern der Welt anlegte, mit IBM als Sun und mit Microsoft als Novell, doch der ganz große Triumpf gelang ihm nicht. Nun stößt er zu - mit Google. Gegen Microsoft. Sein Name ist Eric Schmidt, seit 2001 Chef von Google.
Wie dereinst Apple und Microsoft im Kampf gegen IBM so kommt auch Google mit dem gestern vorgestellten Desktop-Betriebssystem Google Chrome OS von unten. Mit einem Leichtgewicht. Nicht dass Chrome OS nun den Markt im Sturm nehmen wird, die neue Offensive ist nur eine Bestätigung dafür, dass Betriebssysteme - Vista hin, Windows 7 her - jetzt endgültig den Status der Belanglosigkeit erreicht haben. Die Faszination ist dahin. An den Staammtischen gehört die Bewunderung längst Google. Dass man nun auch anfängt, Google zu hassen ist nur eine Bestätigung, dass das Unternehmen die Spitze erklommen hat.
Willkommen im Jahr der Machtübernahme: Google - die nächsten zehn Jahre gehören Dir.
Siehe auch:
Wall Street Journal, 9.7.2009, Jessica Vascellaro, Don Clark: "Google Targets Microsoft's Turf"
New York Times, 8.7.2009, Miguel Helft, Ashlee Vance: Google Plans a PC Operating System
Googles offizieller Blog
Sonntag, 3. Mai 2009
Klugheit siegt über Gier: Microsoft, Google, Apple...
Journalyse-Quelle: The Economist, 2.5.2009: "The sensible giants"
Montag, 16. März 2009
500 Millionen Downloads bei Apple iPhone App Store...
Journalyse-Quelle: Financial Times, 13.3.2009, Paul Taylor: "The pick of the free apps"
Montag, 26. Januar 2009
IT-Branche: Noch Geld in der Kasse

Journalyse-Quelle; Financial Times (UK) 26.1.2009, Richard Waters: "Tech group hold on to cash cushions in uncertain times"
Sonntag, 25. Januar 2009
Sonntagsblog - Extrablog: MACs Big Bang
Aus: Die Geschichte des PCs - Von Raimund Vollmer
Es war in der Halbzeit des Superbowls, als plötzlich die Mattscheibe in das Schwarz-Weiß-Zeitalter zurückfiel und eine riesige Halle einblendete. Zu Zombies erstarrte Menschen stieren mit leeren Augen auf einen gewaltigen Bildschirm, von dem ein übermächtiger Big Brother herabblickt. Inmitten dieser gespenstischen Szene taucht auf einmal ein junges, athletisches Mädchen in apfelroten Shorts auf der nun wieder farbigen Mattscheibe auf, rennt zu dem Bildschirm, wirbelt herum und zerschmettert ihn mit einem Vorschlaghammer. Während das Bild des Big Brothers in tausend Scherben zerfällt, erwachen die Seelen der grauen Menschen zu neuem Leben.
Dann erscheint ein Text: »Am 24. Januar wird Apple den MacIntosh vorstellen. Und Sie werden sehen, daß 1984 wird nicht so sein wird wie `1984’. Apple Computers.«[1]
Der heilige Krieg. »Für jeden, der irgendetwas über IBM und Apple wußte, waren die Implikationen unmissverständlich klar. Apple war der kühne Held, der mit unkonventionellen Methoden arbeitete. IBM hingegen stand für die Tyrannei der großen Firmen, die mit ihrem Konformitätszwang jedermann quälte«, kommentierte das Fachblatt Electronics die Werbe-Show.[2] Für Newsweek hatte der nun offen zu Tage tretende Konflikt zwischen den beiden Anbietern bereits den Charakter eines »heiligen Krieges«:[3]
Auf der einen Seite stand der alte Goliath IBM (Umsatz 1983: 40,2 Milliarden Dollar), auf der anderen Seite der David Apple (Umsatz 1983: 982,8 Millionen Dollar). Welch ein Mißverhältnis! Big Blue war 40mal größer als der Herausforderer. IBM schien der strahlende Sieger zu sein: Während Apple 1981 noch 41,2 Prozent des amerikanischen Desktop-Marktes beherrschte, war ihr Anteil 1983 auf etwa 24 Prozent gesunken. Wertmäßig - so ermittelte die Gartner Group - waren es am Jahresanfang sogar keine zehn Prozent mehr gewesen.[4] War sie 1981 noch die Nummer 1, so rangierte sie jetzt auf Position 2 - und das, obwohl ihr Umsatz 1983 um 69 Prozent gestiegen war.
DER CLICK ZUM CLIP:
http://www.macprime.ch/cinema/movie/steve-jobs-praesentiert-1984/
Die Pleite des PCjr. Rund 1,4 Millionen Exemplare hatten die Kalifornier laut Dataquest bis Ende 1983 von ihrem Starprodukt Apple II verkauft. Allein im Dezember sollen 90.000 bis 100.000 Exemplare über die Händler-Tische gegangen sein. » Apple sollte sich eigentlich in Rabbit [Kaninchen] umtaufen lassen, denn deren Rechner vermehren sich so schnell«, scherzte Thomas M. Lodahl, damals Chefanalyst für Bürokommunikation bei der Diebold Group.[5] Noch einmal hatte die legendäre Maschine, die 1977 auf den Markt gekommen war, abgeräumt und Apple stolze Bruttomargen von 48 Prozent beschert.[6] Sie konnte dies ungehindert tun, weil der PCjr. – IBMs Gegenofferte – das Weihnachtsgeschäft verpasst hatte. Der Apple II leistete sogar noch mehr: er kompensierte den Mißerfolg, den der Ende 1980 angekündigte Apple III den Kaliforniern beschert hatte. Das Produkt war nicht ausgereift gewesen. So mussten rund 14.000 Maschinen zurück ins Werk gerufen werden. Damals war die Firma gerade mit einem Kurs von 22 Dollar an die Börse gegangen und konnte sich solche Image-Verluste kaum leisten. Nachdem der Kurs auf 10 Dollar gesunken war, rettete der Apple II das Ansehen.
Doch nun, im Januar 1984, war allen klar, daß die Tage des lütten 8-Bitlers aus Kalifornien gezählt waren. Die nächste Runde war eröffnet. Die durfte auf keinen Fall an IBMs PCjr. gehen. Mehr noch: ein Frontalangriff gegen den Meister aller Klassen, gegen IBM, musste inszeniert werden.[7] Einen besseren Zeitpunkt für ihre öffentliche Kriegserklärung hätte Apple gar nicht wählen können. Wir schrieben immerhin das Orwell -Jahr »1984».
Ein Clip macht Karriere. Das Volk war für das totalitäre Thema sensibilisiert. Die Sympathie gehörte dem Kleinen und Schwachen. Eine Medienanalyse ergab, daß sich selbst am Tag nach der einminütigen Aufführung 79 Prozent der Zuschauer an den Werbe-Film erinnern konnten. In den Abendnachrichten war der rund eine Million Dollar teure Streifen sogar wiederholt worden. Diesmal kostenlos. Analysierte die Fachzeitschrift Electronics: »Die Tatsache, dass der Spot nur ein einziges Mal während der Spielübertragung ausgestrahlt wurde, erhöhte nur die Mystik.«[8] Dabei hatte die Werbeagentur Chiat/Day in San Francisco die Orwell-Orgie noch zweimal wiederholen wollen, aber dem zurückhaltenderen Aufsichtsrat von Apple war eigentlich schon einmal zuviel.
Doch der Sturm-und-Drang-Spot schlug ein wie eine Bombe. Ausgedrückt im Jargon des Apple-Gründers Steven Jobs war der Erfolg schlichtweg »insanely great«. Am Tag nach der Ankündigung verkaufte Apple innerhalb von sechs Stunden Computer im Wert von 3,5 Millionen Dollar. Schon in der Woche zuvor hatten 24 amerikanische Colleges signalisiert, daß sie insgesamt Rechner im Wert von 50 Millionen Dollar plazieren würden.[9] Der Macintosh war noch gar nicht offiziell angekündigt, da war er bereits ein Verkaufsschlager und eine Legende. Er war der » Computer for the rest of us « (Werbeslogan).[10]
Den Grundstock dafür hatte seine ältere Schwester gelegt. Ihr Name: Lisa. Sie hatte als Hochpreisprodukt das vorbereitet, was ihr kleiner Bruder vollenden sollte: absolute Benutzerfreundlichkeit. Das war ihr mit einem Aufwand von 50 Millionen Dollar entwickeltes Alleinstellungsmerkmal, das nun voll auf den erheblich preisgünstigeren kleinen Bruder übertragen wurde.
JOURNALSE-Quellen: Archiv Raimund Vollmer
[1] Wall Street Journal, 24.1.1984, Erik Larson, Carrie Dolan: » Apple courts the press as it prepares ton unveil Macintosh Model today«
[2] Electronics, 4/1989, John McLeod: »Giving it one big push: Apple and `1984'«
[3] Newsweek, 30.1.1984, Michael Rogers: »It's the Apple of his eye«
[4] Computerwoche, 16.6.1983: »IBM kann bestellte PCs nicht liefern«
[5] Fortune, 3.5.1992, Bro Uttal: »What`s detainung the office of the future«
[6] The Economist, 24.8.1991: »Apple: what price glory?«
[7] Business Week, 16.1.1984: »Apple computer's counterattack against IBM«
[8] Electronics, 4/89, ohn McLeod: »Giving it one big push: Apple and `1984'«
[9] Financial Times, 32.1.1984, Louise Kehoe: »Apple seeks to fend off IBM with launch of desktop range«
[10] The Economist, 24.8.1991: »Apple: what price glory?«
Freitag, 23. Januar 2009
Microsoft: 5000 Mitarbeiter verlieren Job
Rund fünf Prozent seiner Belegschaft von etwa 91.000 Mitarbeitern will Microsoft abbauen. Es ist die erste Entlassungswelle von Microsoft seit Bestehen. Der Aktienkurs sank prompt um acht Prozent auf 17,8 Dollar - er stieg also nicht wie früher, wenn Firmen Stellenabbau signalisierten. Durch die Entlassungen hofft Microsoft 1,5 Milliarden Dollar zu sparen.
Im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres setzte Microsoft 16,63 Milliarden statt der von den Analytene erwarteten 17,1 Milliarden Dollar um. Der Nettogewinn sank um 11 Prozent auf 4.2 Milliarden Dollar.
Schwachpunkt des Unternehmens ist Windows, das Betriebssystem erlebte einen Umsatzrückgang um acht Prozent auf vier Milliarden Dollar.
Intel und AMD
Zuvor hatte breits Intel gemeldet, dass sie 5.000 Arbeitsplätze abbauen würde, Rivale AMD spricht von 1100 Jobverlusten.
Apple
Nach wie vor gut im Rennen liegt Apple, die von guten Absätzen beim Mac, der jetzt 25 Jahre alt wird, und vom iPhone getragen wird und den Umsatz um 5,8 Prozent steigerte, den Gewinn um 1,5 Prozent.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.1.2009, Nick Wingfield: "Microsoft to eliminate 5,000 jobs"
Mittwoch, 7. Januar 2009
Steve Jobs: Hormonhaushalt bis zum Frühjahr wieder okay
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.1.2009: "Beruhigungspille von Steve Jobs"