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Freitag, 19. Oktober 2012
Google - oder das andere Ende der IBM
Kommentar. Google bleibt eine Wachstumsstory - selbst in schwierigen Zeiten. Auch wenn der Erwerb von Motorola der Grund dafür war, dass der Umsatz um 45 Prozent stieg, selbst ohne dieses Segment stieg der Umsatz um 19 Prozent. Aber den verwöhnten Anlegern ist das nicht gut genug. Sie erwarten dann zumindest einen Anstieg des Gewinns, was zumeist auf Kosten der Zukunft geht. Wir sehen es ja an IBM, die von einem Quartal zum anderen ihre Zukunft verkauft - durch steigende Gewinne bei sinkenden oder zumindest schwankenden Umsätzen. Übrigens beide Unternehmen sind sich vielleicht ähnlicher als man auf den ersten Blick meinen könnte. IBM und Google setzen auf Big Data. IBM verkauft die Werkzeuge, der andere die Ergebnisse. Für den einen ist es ein Produkt, für den anderen ein Geschäftsmodell. Wenn man die Werkzeuge von IBM einsetzt, ist die Folge, dass der Profit rauf und der Umsatz runter geht. Wenn man Big Data als Geschäftsmodell versteht, dann ist es genau anders herum. Big Blue wäre möglicherweise heute jene beispielhafte Unternehmung, das Vorbild des 21. Jahrhunderts, wenn sie beides miteinander kombiniert hätte. In den siebziger Jahren haben Auguren genau dies in IBM mit Blick auf das Jahr 2000 gesehen. Doch IBM hat sich lange vor Akers, Gerstner, Palmisano und Romnetty entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Der Weg, der irgendwann im Namenlosen enden wird. Aber könnte ja heißen, dass zuvor der Konzern aufgespalten wird - zur Sicherung des Profits. Und Google könnte dann im Wettstreit mit Apple schauen, welche Teile man übernehmen wird.
Es kann indes auch sein, dass eines Tages ein Unternehmer, ein richtiger Unternehmer, an die Spitze des Unternehmens tritt und den Giganten endlich entfesselt. Angst muss man davor nicht haben. Denn mit Google und Apple hat IBM Mitbewerber, die sehr wohl eine weitere, mächtige Konkurrenz vertragen könnten.
Es ist bereits jetzt gut, dass Google einen Gegner wie Apple hat. Das hält beide Unternehmen in Atem. Und Wettbewerb ist immer noch besser als jede Kartellklage, sollte übrigens auch nicht durch irgendwelche blödsinnigen Patentklagen gestört werden. Aber die Justiz braucht ja auch ihre Bühne...
Raimund Vollmer
Google: Umsatz rauf, Profit runter
Fast schon die Ausmaße eines Crashs hatte gestern die vorzeitige Verkündung der Quartalsergebnisse von Google. Der Druckdienstleister des Suchmaschinenimperiums hatte aus Versehen vorzeitig die Ergebnisse publiziert. Und weil darin zwar der Quartalsumsatz um 45 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar gestiegen war, aber der Gewinn von 2,73 Milliarden Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 2,18 Milliarden Dollar gesunken war, nahmen es die Anleger dem Unternehmen richtig übel und ließen den Kurs der Aktie um neun Prozent abstürzen. Er musste sogar angehalten werden und beendete schließlich den Tag mit einem Minus von acht Prozent.
Kein Mensch schien sich dafür zu interessieren, dass Google der Umstieg auf eine Multiscreen-Umgebung geschafft hat. Neben den Desktops mit ihren großen Bildschirmen hat sich Google voll und ganz auf die Mobilwelt eingestimmt, aus der bereits acht Milliarden Dollar Umsatz generiert werden. Höhere Kosten bei sinkenden Werbepreisen haben andererseits das Geschäftsergebnis verhagelt. Und der Erwerb von Motorola Mobility hat auch nicht gerade zu einer Verbesserung der Erlös-Situation geführt. 527 Millionen Dollar Verlust brachte Motorola in dem am 30. September beendeten Quartal ein.
Nichtsdestotrotz: Inzwischen bevölkern eine halbe Milliarde Android-Geräte die Erde. Und täglich kommen 1,3 Millionen dazu.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 18.10.2012: After Google disappoints, Page points at future growth chances
Kein Mensch schien sich dafür zu interessieren, dass Google der Umstieg auf eine Multiscreen-Umgebung geschafft hat. Neben den Desktops mit ihren großen Bildschirmen hat sich Google voll und ganz auf die Mobilwelt eingestimmt, aus der bereits acht Milliarden Dollar Umsatz generiert werden. Höhere Kosten bei sinkenden Werbepreisen haben andererseits das Geschäftsergebnis verhagelt. Und der Erwerb von Motorola Mobility hat auch nicht gerade zu einer Verbesserung der Erlös-Situation geführt. 527 Millionen Dollar Verlust brachte Motorola in dem am 30. September beendeten Quartal ein.
Nichtsdestotrotz: Inzwischen bevölkern eine halbe Milliarde Android-Geräte die Erde. Und täglich kommen 1,3 Millionen dazu.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 18.10.2012: After Google disappoints, Page points at future growth chances
Donnerstag, 18. Oktober 2012
Der Google-Click ins Data Center der Welt
So sieht also eine Cloud aus: Erstmals gewährt das Suchimperium Google der Welt einen Blick in seine gigantischen Datenzentralen.
CLICKEN SIE SICH DOCH MAL REIN: HIER.
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Dienstag, 16. Oktober 2012
Apple & Google: Flops & Maps
»Apple-Maps ist das am wenigsten akzeptierte Produkt aus Cupertino seit der Vorstellung des Newton im Jahre 1993. Maps ist das Kind einer schmutzigen Scheidung zwischen zwei der mächtigsten Firmen der Welt.«
Forbes magazine
Donnerstag, 29. Juli 2010
Datenschutz: Die dunkle Wolke über Clouds, Google & Co.
In Deutschland dürfen Kundendaten nur sechs Monate lang gespeichert werden, in Italien ist die Verweildauer auf 24 Monate hochgesetzt. Nun wollen Ambieter von Cloud-Computing, allen vorand Google und Microsoft, die EU dazu bringen, diesen Zeitraum für die 27 Staaten der Union zu vereinheitlichen. Die Kommission hat unter dem Namen Digital Agenda einen Plan für 31 Gesetzesinitiativen aufgesetzt, mit dem das Patchwork an nationalen Vorschriften homogenisiert werden soll. Doch erst seit Mai 2010 wird an dieser Agenda gearbeitet. Ende ungewiss, was den Clouds die Investitionsplanungen erschwert.
Gartner vermutet, dass Ende 2013 bereits 14 Milliarden Dollar weltweit mit Clouds erlöst werden. Merrill Lynch geht noch weit darüber hinaus und setzt den Umsatz auf nahezu 100 Milliarden Dollar.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 29.7.2010: Tech Firms Lobby EU on Privacy
Gartner vermutet, dass Ende 2013 bereits 14 Milliarden Dollar weltweit mit Clouds erlöst werden. Merrill Lynch geht noch weit darüber hinaus und setzt den Umsatz auf nahezu 100 Milliarden Dollar.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 29.7.2010: Tech Firms Lobby EU on Privacy
Dienstag, 29. Juni 2010
Google & China: Ab morgen ohne Lizenz zum Suchen
... und deshalb sucht der Weltmeister aller Suchmaschinen nach neuen Wegen, wie er im Reich der Mitte doch noch im Geschäft bleiben kann. Die automatische Weiterleitung auf die zensurfreie Hongkonger Website wird von der chinesischen Regierung verboten. Nun versucht Google die Umleitung durch ein spezielles Icon auf ihrer chinesischen Site namens Google.cn nach der Spezialseite Google.com.hk zu managen. Hier enstpricht Google den Zensurvorschriften, bietet zudem aber Übersetzungshilfen und andere Services an, wie sie in der Regel überall angeboten werden. Wer allerdings ohne Zensur aus dem chinesischen Netz heraus in Google recherchieren will, der muss Google.hk wählen...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 29.6.2010: Google Tries New Approach to China
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 29.6.2010: Google Tries New Approach to China
Dienstag, 22. September 2009
Wenn Sie nach uns suchen, verletzen Sie ein Markenzeichen...
... meinten die Google-Gegner, allen voran der ModeMedienMacher LVMH. Doch beim Europäischen Gerichtshof scheint sich die Meinung durchzusetzen, dass die Eingabe eines Markenzeichens in eine Suchmaschine noch lange kein Missbrauch sei, selbst wenn die Eingabe eines Namens von Wettbewerbern genutzt wird, um für sich im Google-Umfeld zu werben.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 22.9.2009: "EU court adviser backs Google on Net ads"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 22.9.2009: "EU court adviser backs Google on Net ads"
Montag, 7. September 2009
Googles digitale Bibliothek: Brief an Europas Verleger...
Dies berichtet heute die Financial Times: Um beim Aufbau ihrer Millionen Bücher umfassenden digitalen Bibliothek die Europäer freundlicher zu stimmen, hat der Suchmaschinen-Meister Google am Wochenende an 16 Verleger in der Alten Welt einen Brief geschickt mit dem Inhalt, dass für sie nun im Aufsichtsrat des digitalen Buchregisters (Books Right Registery) zwei der insgesamt acht Plätze für Europäer reserviert seien. Deutschland hatte zuvor gewarnt, dass dieses Register, vor allem vor dem Hintergrund, dass es Europäern verwehrt sein könnte, auf diese digitalen Werke zuzugreifen, unwiderruflich die Landschaft der internationalen Urheberrechte zu verändern.
Journalyse-Quelle: Financial Times. 7.9.2009:"Google gives ground to Europe in battle over US digital books deal"
1869
Alle Bücher, die vor diesem Datum erschienen sind, können ohne Nachfrage digitalisiert werden.
70 Jahre
nach dem Tod eines Autors verfällt dessen Urheberrecht.
Google digitalisiert momentan in Europa
pro Woche 1000 Werke vor der Zeit vor 1869
Journalyse-Quelle: Financial Times. 7.9.2009:"Google gives ground to Europe in battle over US digital books deal"
1869
Alle Bücher, die vor diesem Datum erschienen sind, können ohne Nachfrage digitalisiert werden.
70 Jahre
nach dem Tod eines Autors verfällt dessen Urheberrecht.
Google digitalisiert momentan in Europa
pro Woche 1000 Werke vor der Zeit vor 1869
Donnerstag, 6. August 2009
Google: Wege aus der Krise führen zu Videos...
... und deshlab hat sich der Suchmaschinenmeister entschlossen, für 106 Milionen Dollar die auf Videokompressionstechniken spezialisierte On2 Technologies Inc. zu kaufen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 6.6.2009: Google to Buy On2 as It Looks To Boost Video
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 6.6.2009: Google to Buy On2 as It Looks To Boost Video
Dienstag, 4. August 2009
YouTube: Jetzt auch mit Lokal-TV...
... in den USA. Die Google-Tochter will es mit News Near You ihrer Mutter gleichtun, die bereits mit Lokalnachrichten im Netz den Tageszeitung Konkurrenz macht. Nun geht es den Regional-Fernsehanstalten an den
Kragen. Die Zeit ist abzusehen, in der dieser Service auch in Europa implementiert wird. Insgesamt hat YouTube 25.000 Beitragende an Googles Lokalnachrichten eingeladen, auch bei YouTube mitzuwirken.
Journalyse-Quelle: New York Times, 2.8.2009: Now on YouTube, Local News
Kragen. Die Zeit ist abzusehen, in der dieser Service auch in Europa implementiert wird. Insgesamt hat YouTube 25.000 Beitragende an Googles Lokalnachrichten eingeladen, auch bei YouTube mitzuwirken.
Journalyse-Quelle: New York Times, 2.8.2009: Now on YouTube, Local News
Apple verliert Google: Eric Schmidt zieht sich aus Aufsichtsrat zurück...
und damit gibt der Google-Chef den Forderungen der amerikanischen Trust-Buster nach, die eine zu starke Verflechtung beider von den Kartellbehörden streng beobachteter Unternehmen befürchten.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 4,8.2009: "Google CEO Quits Apple Board"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 4,8.2009: "Google CEO Quits Apple Board"
More Bang for Bing: Marktanteil um ein Prozentpunkt gesteigert...
... und zwar von 8,23 auf 9,41 Prozent. Dies behauptet jedenfalls für die USA der Datensammler StatCounter. Gemeinsam mit Yahoo, dem neuen Partner gegen Google, eroberte Microsoft jetzt im Juli 20,36 Prozent. Googles Anzeil schrumpfte von 78,48 auf 77,54 Prozent.^Weltweit hält Google indes immer noch einen Marktanteil von rund 89 Prozent.
ÜBRIGENS: Rund 400 Mitarbeiter von Yahoo werden durch die Partnerschaft mit Microsoft ihren Job verlieren, heißt es in der amerikanischen Analystenszene
Donnerstag, 9. Juli 2009
Kommentar: Wird Windows nun ausgegoogelt?
Wahrscheinlich ist es die intelligenteste Firma der Welt. Wahrscheinlich ist es das Unternehmen, das ebenso still und heimlich längst die geistige Oberherrschaft über die IT-Szene übernommen hat wie zu Beginn der neunziger Jahre Microsoft. Wahrscheinlich wird sie aber auch - so wie zuvor IBM und danach Microsoft - nur echte zehn Jahre im Zenith der Macht stehen können. Macht ist etwas, das sich verbraucht - um so schneller, je größer man wird. Denn wenn man schon die intelligentesten und kreativsten Köpfe an Bord hat, dann wird es immer schwerer dieses Niveau zu halten. Meistens kann man sich umso länger an der Macht halten, je intensiver ein Feindbild gepflegt wird.
Vor 25 Jahren prügelte der damalige Computerhersteller Apple, heute ein komplett transformiertes Multimediahaus, auf "Big Brother", also auf IBM, ein. Und alle liebten Apple. Aber die Macht übernahm ein anderer, dem es gelang, Big Blue in seinem (auf Gegenseitigkeit beruhenden) Hass regelrecht vorzuführen. Das war Microsoft. Doch dann neutralisierte sich IBM in ein graues Etwas, in einen fast schon anonymen Servicegiganten, der Microsoft so gut wie keinen Widerstand mehr entgegenbrachte. Und damit verlor auch Gründer Bill Gates allmählich die Lust und konzentrierte sich auf seine Rolle als größter Wohltäter der Welt.
Aber da war einer, der sich zwar auch mit den Machthabern der Welt anlegte, mit IBM als Sun und mit Microsoft als Novell, doch der ganz große Triumpf gelang ihm nicht. Nun stößt er zu - mit Google. Gegen Microsoft. Sein Name ist Eric Schmidt, seit 2001 Chef von Google.
Wie dereinst Apple und Microsoft im Kampf gegen IBM so kommt auch Google mit dem gestern vorgestellten Desktop-Betriebssystem Google Chrome OS von unten. Mit einem Leichtgewicht. Nicht dass Chrome OS nun den Markt im Sturm nehmen wird, die neue Offensive ist nur eine Bestätigung dafür, dass Betriebssysteme - Vista hin, Windows 7 her - jetzt endgültig den Status der Belanglosigkeit erreicht haben. Die Faszination ist dahin. An den Staammtischen gehört die Bewunderung längst Google. Dass man nun auch anfängt, Google zu hassen ist nur eine Bestätigung, dass das Unternehmen die Spitze erklommen hat.
Willkommen im Jahr der Machtübernahme: Google - die nächsten zehn Jahre gehören Dir.
Siehe auch:
Wall Street Journal, 9.7.2009, Jessica Vascellaro, Don Clark: "Google Targets Microsoft's Turf"
New York Times, 8.7.2009, Miguel Helft, Ashlee Vance: Google Plans a PC Operating System
Googles offizieller Blog
Vor 25 Jahren prügelte der damalige Computerhersteller Apple, heute ein komplett transformiertes Multimediahaus, auf "Big Brother", also auf IBM, ein. Und alle liebten Apple. Aber die Macht übernahm ein anderer, dem es gelang, Big Blue in seinem (auf Gegenseitigkeit beruhenden) Hass regelrecht vorzuführen. Das war Microsoft. Doch dann neutralisierte sich IBM in ein graues Etwas, in einen fast schon anonymen Servicegiganten, der Microsoft so gut wie keinen Widerstand mehr entgegenbrachte. Und damit verlor auch Gründer Bill Gates allmählich die Lust und konzentrierte sich auf seine Rolle als größter Wohltäter der Welt.
Aber da war einer, der sich zwar auch mit den Machthabern der Welt anlegte, mit IBM als Sun und mit Microsoft als Novell, doch der ganz große Triumpf gelang ihm nicht. Nun stößt er zu - mit Google. Gegen Microsoft. Sein Name ist Eric Schmidt, seit 2001 Chef von Google.
Wie dereinst Apple und Microsoft im Kampf gegen IBM so kommt auch Google mit dem gestern vorgestellten Desktop-Betriebssystem Google Chrome OS von unten. Mit einem Leichtgewicht. Nicht dass Chrome OS nun den Markt im Sturm nehmen wird, die neue Offensive ist nur eine Bestätigung dafür, dass Betriebssysteme - Vista hin, Windows 7 her - jetzt endgültig den Status der Belanglosigkeit erreicht haben. Die Faszination ist dahin. An den Staammtischen gehört die Bewunderung längst Google. Dass man nun auch anfängt, Google zu hassen ist nur eine Bestätigung, dass das Unternehmen die Spitze erklommen hat.
Willkommen im Jahr der Machtübernahme: Google - die nächsten zehn Jahre gehören Dir.
Siehe auch:
Wall Street Journal, 9.7.2009, Jessica Vascellaro, Don Clark: "Google Targets Microsoft's Turf"
New York Times, 8.7.2009, Miguel Helft, Ashlee Vance: Google Plans a PC Operating System
Googles offizieller Blog
Sonntag, 3. Mai 2009
Klugheit siegt über Gier: Microsoft, Google, Apple...
.. gehören nicht nur zu den zehn am höchsten an der Börse bewerteten US-Unternehmen, sondern auch zu den mit dem höchsten Kassenbestand. Während nach einer Untersuchung der Marktforschung Smithers & Co. die börsenstärksten Firmen der USA im Vergleich zu ihren europäischen Pendants eine erheblich niedrigere Verschuldung haben, sind es Microsoft, Google und Apple, die sogar sehr starke Cash-Positionen besitzen. Der Grund: Hier stünden noch die Gründer voll und ganz hinter ihrem Unternehmen und würden strengstens darauf achten, dass niemand auf den Sirenengesang der Kreditmärkte hereinfällt.
Journalyse-Quelle: The Economist, 2.5.2009: "The sensible giants"
Journalyse-Quelle: The Economist, 2.5.2009: "The sensible giants"
Mittwoch, 22. April 2009
Buchmaschine: Sieben Millionen Bücher bereits vergoogelt...
... bestätigt heute einmal mehr die FAZ, dass sich die Suchmaschine Google mehr und mehr in eine Buchmaschine verwandelt, wobei sie nicht nur Bücher einscannt, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen, sondern sich auch zunehmend "verwaister Bücher" annimmt, also Werke, die vergriffen sind. Das Geschäftsmodell dahinter: 20 Prozent der Inhalte eine Buches sind im Netz frei zugänglich und werden mit Anzeigen garniert. Die restlichen 80 Prozent sind nr gegen Entgeld einsehbar, wobei das Honorar - soweit Urheberrechte noch vorliegen - geteilt wird. Insgesamt 45 Millionen Dollar hat Google dafür bereits an die Seite gelegt. Das sind, bezogen auf die sieben Millionen Bücher, etwas mehr als sechs Dollar pro Buch. Zieht man die Werke ab, die ohnehin keine Lizenzerlöse erwarten können, werden es auch nicht mehr als maximal 45 Dollar. Ein tolles Geschäft für die Autoren. Aber vielleicht haben diese die Schlacht schon viel früher verloren - noch in der Gutenberg-Galaxis...
Fortstezung folgt. Garantiert.
Journalyse-Quelle: FAZ, 22.4.2009: "Monopolgefahr"
ZEITZEICHEN: Vor 70 Jahren wurde die Arbeit an der Relais-Maschine Mark I des Howard Aiken aufgenommen und 1944 beendet. Sponsor: IBM
Fortstezung folgt. Garantiert.
Journalyse-Quelle: FAZ, 22.4.2009: "Monopolgefahr"
ZEITZEICHEN: Vor 70 Jahren wurde die Arbeit an der Relais-Maschine Mark I des Howard Aiken aufgenommen und 1944 beendet. Sponsor: IBM
Montag, 13. April 2009
Yahoo und Microsoft reden wieder miteinander...
... nach dem gescheiterten Übernahmeversuch. Steve Ballmer. CEO von Microsoft, und Carol Bartz, CEO von Yahoo, haben sich in der Osterwoche offensichtlich mehrmals miteinander gesprochen, weil die Financial Times zu berichten. Für beide Firmen geht es darum, eine Gegenposition zum allmächtigen Google-Imperium aufzubauen.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 11.4.2009, Richard Waters: "Microsoft and Yahoo reopen web talks"
Journalyse-Quelle: Financial Times, 11.4.2009, Richard Waters: "Microsoft and Yahoo reopen web talks"
Montag, 6. April 2009
Zitat des Tages: Googelei
2009: »Es gibt da ein Muster bei Google. Erst einmal vorpreschen und dann Fragen stellen.«
James Grimmelmann. New York Law School, über die Art und Weise, wie die Suchmaschine Google mit Autorenmaterial umgeht.
Journalyse-Quelle: FAZ, 6.4.2009, Roland Lindner: "Verleger werfren Google Wildwestmethoden vor"
James Grimmelmann. New York Law School, über die Art und Weise, wie die Suchmaschine Google mit Autorenmaterial umgeht.
Journalyse-Quelle: FAZ, 6.4.2009, Roland Lindner: "Verleger werfren Google Wildwestmethoden vor"
Mittwoch, 1. April 2009
Risikokapital 2009: 100 Millionen Dollar von Google...
... für die Bereiche Internet, Umwelttechnik und Life Sciences. Wer hier mit frischen Ideen und Konzepten reussieren will, kann sich nun bei Google Ventures melden. Die neue Risikokapitalgesellschaft will in den komenden zwölf Monaten 100 Millionen Dollar in Start-ups investieren.
Journalyse-Quelle: Herald Tribune, 1.4.2009: "Google to invest $100 million in start-ups through new venture unit"
Journalyse-Quelle: Herald Tribune, 1.4.2009: "Google to invest $100 million in start-ups through new venture unit"
Dienstag, 24. März 2009
»Freiheit oder Google«...
...titelt heute die FAZ in ihrem Feuilleton in einer Rand-Notiz. Verleger und Autoren wehren sich gegen den rechtsfreien Raum des Internets, in den nun Google mit seinen Ambitionen, möglichst alle Autorenwerke elektronisch zu publizieren, die Urheberrechte und Copyrights der Autoren und Verlage zu unterminieren scheint.
Journalye-Quelle: FAZ, 24.3.2009: "Google oder Freiheit"
Journalye-Quelle: FAZ, 24.3.2009: "Google oder Freiheit"
Dienstag, 3. Februar 2009
Zitat des Tages: Denken wie Google, nicht wie Yahoo
2009: »Verleger müssen wie Google denken. Sie denken meist noch wie Yahoo, der letzte Vertreter der alten Medienunternehmen im Netz. Yahoo will die Inhalte besitzen und die Menschen dazu bewegen, auf die Yahoo-Seite zu kommen. Diesen Menschen soll dann soviel Werbung wie möglich gezeigt werden. Das ist das alte Modell. Google dagegen verteilt seine Produkte über das Internet, seine Landkarten, seine Videos und seine Werbung. Das ist das neue Modell. Ich wünschte, mehr Medien würden diesen Weg gehen. Denn Google versteht das Netz besser als jeder andere.«
Jeff Jarvis, amerikanischer Medienforscher, in der FAZ
Journalyse-Quelle: FAZ, 3.2.2009, Holger Schmidt (Interview): "Verleger müssen wie Google denken"
Jeff Jarvis, amerikanischer Medienforscher, in der FAZ
Journalyse-Quelle: FAZ, 3.2.2009, Holger Schmidt (Interview): "Verleger müssen wie Google denken"
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