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Montag, 17. August 2009

Europa: M&A sank um 1.000.000.000 000 Dollar...

... auf läppische 333 Millarden Dollar, berichtet das Wall Street Journal, in seiner Kurzgeschichte über die Übernahme von Porsche durch VW. Diese Zahlen beziehen sich auf den bisherigen Geschäfztsverlauf im Vergleich zum Vorjahr. Ermittelt wurden sie von Thomson Reuters.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 17.8.2009: "Porsche-VW deal is one sweet ride"

Montag, 23. März 2009

Merger-Welle 2008: 3.400.000.000.000 Dollar weltweit...

... wurden im vergangenen Jahr für Unternehmensakquisitionen ausgegeben. Ein Minus von 28 Prozent gegenüber 2007, als die Summe noch 4,8 Billionen betrug.
Zahl der gescheiterten Merger: 1.362 Übernahmen.
Derweil berichtet die Unternehmensberatung McKinsey, dass bei 40 Prozent der Mergers die Kostenentwicklung aus den Synergien nicht den Erwartungen entsprach, in 70 Prozent der untersuchten Fälle kam es auch bei den Umsätzen nicht zu den erhofften Synergie-Effekten. 28 Prozent der Unternehmen erreichten gerade einmal die Hälfte der angepeilten Synergie-Ergebnisse. 36 Prozent toppten indes ihre eigenen Ziele.
Die Financial Times, die heute darüber berichtet, veröffentlichte diese Zahlen unter anderem vor dem Hintergrund der bevorstehenden Übernahme von Sun Microsystems durch IBM
Journalyse-Quelle: Fortune, 16.2.2009: "Deal Watch", Financial Times, 23.3.2009, Julie Macintosh: "Chase is on for deals to build scale and cut costs"

Montag, 16. Februar 2009

High-Tech: Bangemachen gilt nicht...

Nur 10 Prozent der Weltbörsenkapitalisierung geht auf das Konto von Technologie-Firmen. Vor neun Jahren, 2000, lag der Anteil noch bei 25 Prozent. Dies ergibt eine Studie der UBS. Im Bereich der Merger & Acquisitions fiel im Technologiesektor zwischen 2000 und 2007, als über alle Branchen hinweg weltweit neue Rekordmarken gesetzt wurden, der Wert der Deals weltweit von 488,2 Milliarden Dollar auf gerademal die Hälfte. Dennoch gelten High-Tech-Firmen als recht robust - weil sie noch sehr stark ihren Crash von 2000/2001 in Erinnerung haben, im Unterschied zu anderen Branchen, deren Management es gar nicht gewohnt ist, mit solchen Einbrüchen zu leben.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 16.2.2009

Samstag, 3. Januar 2009

Commerzbank & Dresdner Bank: The Merger of IT

»Die Integration der IT-Abteilungen könnte bis zum Jahr 2012 dauern.«

Direk Schierek, Professor an der Universität Darmstadt, über die Verschmelzung von Commerzbank und Dresdner Bank

Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 3.1.2008

Freitag, 2. Januar 2009

1200 Unternehmen werden jährlich in Deutschland verkauft...

... meint die DZ Bank. Reiche Inder könnten dabei in 2009 in die Lücke springen, die durch den Rückzug der Private Equity Firmen entstanden ist. 30 bis 50 Unternehmensverkäufe an Inder hält das Spitzeninstitur der Volks- und Raiffeisenbanken für realistisch. Dass dabei auch IT-Unternehmen höchst interessant sind für indische Aufkäufer liegt auf der Hand. Immerhin hat Indien der IT (Outsourcing) einen großen Teil seines Aufstiegs in den letzten 20 Jahren zu verdanken.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2.1.2009

Dienstag, 23. Dezember 2008

Merger & Acquisitions: Volumen sinkt um 29 Prozent gegenüber 2007

Mit einem Volumen von 3.280 Milliarden Dollar lagen 2008 die Umsätze bei Firmenübernahmen und Firmenkäufen um 29 Prozent unter dem Ergebnis von 2007. 1309 Transaktionen im Wert von 911 Milliarden Dollar kamen nicht zustande, berichtet die auf M&A spezialisierte Marktforschun Dealogic. 2007 hatte das Volumen der 870 abgebrochenen Deals 1.160 Milliarden Dollar betragen. Die Investmentbanken haben mit Mergers und Acquisitions weniger als 20 Milliarden Dollar an Gebühren eingenommen, 2007 waren es mit 28,1 Milliarden Dollar noch 30 Prozent mehr gewesen.
Die größten Deals, die 2008 nicht zustande kamen: BHP Billiton und Rio Tinto (147,8 Milliarden Dollar), Private Wuity und kanadische Telekom BCE (48,5 Milliarden Dollar), Microsoft und Yahoo (47,5 Milliarden Dollar)

Journalyse-Quelle: Financial Times (UK), 23.12.2008