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Mittwoch, 24. Oktober 2012

Top Ten Trends: Gartner schaut auf 2013

1. Mobilgeräte werden in 2013 in der Internet-Nutzung die stationären PCs überholen. Und 2015 werden 50 Prozent aller Laptops in Wirklichkeit Tablets sein. Nennen wir sie also Tabtops, meint deshalb Ihre Journalyse.
2. Der Wandel von native Apps zu Web und HTML5 basierenden Apps wird sich fortsetzen. Nennen wir sie also Wepps, meint deshalb Ihre Journalyse.
3. Die Personal Cloud wird in der Folge der beiden obigen Trends unweigerlich unser Verständnis von Personal Computing revolutionieren. (Irgendwie erinnert das Ganze an die Ankündigung der Virtual Machine, von VM, vor 40 Jahren.) Ist also künftig mit PC nicht mehr Personal Computer, sondern Personal Cloud gemeint, fragt sich deshalb Ihre Journalyse.
4. Das Internet der Dinge wird mehr und mehr seine Vielfalt ausbreiten. Kameras und Mikrophone, Sensoren und Roboter - alles, was Elektronik hat und durch das Strom fließt, kommt ans Netz und damit auch an die ERP-Systeme, fragt sich Computerworld, wie denn dann ein Roboter behandelt wird: Ist der Roboter dann ein "named user", welche Auswirkungen hat das auf die Lizenzen? "Licence to bill", denkt deshalb Ihre Journalyse, ist das Geschäftsmodell des Internets.
5. Ganz lapidar: 2013 wird das Jahr, in dem die Cloud alles ist und alles bestimmt - zum Beispiel wird sie den Mitarbeitern eines Unternehmens sagen, was sie benutzen dürfen und zu welchen Konditionen. Die Cloud ist die Basis für alle obigen Trends, mutmaßt Ihre Journalyse.
6. Dass Big Data ein Trend sei, der auch 2013 die Seiten der Gazetten und Websites füllt, dies vorherzusagen, ist keine große Kunst, dafür braucht man keine Big Data, befindet ohne irgendeine statistische Grundlage Ihre Journalyse.
7. Actionable Analysis hat Gartner als siebten Trend in Aktion gesetzt. Das soll heißen: Mit Big Data ließe sich nicht nur die Vergangenheit vorhersagen, sondern auch - zur Überraschung des gesamten Managements - auch die Zukunft. Glauben wir, dass die Zukunft größer ist als Big Data. Freuen Sie sich auf Überraschungen, wünscht Ihnen von ganzem Herzen und unter Einschaltung des siebten Sinnes Ihre Journalyse.
8. In-Memory-Computing - das wird Oracle ebenso freuen wie SAP. Diese Technik ist so etwas wie der achte Schöpfungstag des Computings, prophezeit Ihre Journalyse.
9. Was immer die Gartner-Leute damit meinen aber zur Vervollkommnung der IT-Welt sehen unsere Auguren den Einsatz von Virtual Appliances. Messgeräte und andere Zählvorrichtungen, die bisher noch in Hardware gegossen wurden, werden - wenn wir diesen neunten Trend richtig verstanden haben - durch virtuelle ersetzt. Da sind wir angesichts dieser bedeutsamen Trend-Forschung aber sehr gespannt, was nun als zehnter Trend auf uns zukommt, meint Ihre Journalyse.
10. Das ist in der Tat der Hammer: IT-Bereiche werden demnächst vor allem ein App-Store sein, befinden unsere Gartner-Partner. Hier können Sie dann alles kaufen, was Ihr Herz begehrt (und Sie da, der Sie in der IT arbeiten, müssen dafür sorgen, dass ich alles bekommen, was ich will, haben Sie mich verstanden!!!) Auf jeden Fall wird dieser Trend zu den Enterprise App Stores das Geschäftsmodell aller IT-Bereiche revolutionieren. Das ist ja mal ein Ding, meint Ihre Journalyse.

Dienstag, 21. April 2009

Die Krise macht die Wirtschaftsforscher ratlos

Am 23. April werden die Vertreter angesehener Wirtschaftsinstitute in Berlin ihr gemeinsames Frühjahrsgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung präsentieren. Und die vier werden die größte Fehleinschätzung in der Geschichte dieser Prognose eingestehen müssen. Wie daneben die Wirtschaftsexperten zuletzt lagen, zeigen die Korrekturen ihrer Prognosen: 2008 sagten die Fachleute noch 0,2 Prozent Wachstum voraus. Jetzt müssen die Ökonomen die peinliche Fehleinschätzung eingestehen.

Weitere Infos: WELT ONLINE

Freitag, 27. März 2009

IT-Szene Deutschland: "Wir gehen weiter...

... von einem Nullwachstum aus", meint August-Wilhelm Scheer, Präsident des Bitkom. Beim Outsourcing erwartet er sieben Prozent Wachstum, bei Hardware Einbußen, und bei Software und Services sieht er "positive Signale".
Journalyse-Quelle: FAT, 27.3.2009: "Keine Abwrachprämie für Computer"

Montag, 23. März 2009

Wer bietet weniger? Volkswirte unterbieten sich bei pessimistischen Prognosen

Mehrere Institute haben ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr deutlich gesenkt. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) rechnet für das laufende Jahr nun mit einem Rückgang des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 4,3 Prozent. Das Düsseldorfer Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) erwartet eine Schrumpfung des BIP um 5,0 Prozent. Die Commerzbank rechnet für das laufende Jahr sogar mit einem BIP-Rückgang um bis zu sieben Prozent. Das berichtet die «Welt» (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Analyse der Bank. Damit lege die Commerzbank die bislang pessimistischste Prognose für Deutschland vor. Bislang war das Finanzinstitut von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um drei bis vier Prozent ausgegangen.

Journalyse-Quelle: http://www.news-adhoc.com/weitere-institute-korrigieren-bip-prognose-idna2009032323400/

Dienstag, 17. März 2009

Telekom-Markt: 330 Milliarden Euro und das digitale Wachstum

Eine Studie von Arthur D. Little macht den ehemaligen Telekom-Monopolisten Hoffnung; Durch neue Dienste wie Video on Demand oder interaktives Fernsehen könnten sie ihr Geschäft deutlich beleben. Aber auch Cloud-Computing und Partnerschaften im Umfeld des Web 2.0 würden Umsatzbringer werden. Jährlich verlieren zwar die einstigen Alleinherrscher über das Fernmeldegeschäft im Schnitt 5,7 Prozent ihrer Festnetzanschlüsse an die Konkurrenz (seit 2005), aber wenn sie ihre Wachstumspotentiale nutzen und die Verlustrate halbieren, könnte sich dies auf ihren Unternehmenswert mit einem Anstieg um 27 Prozent bis 2015 auswirken. So berichtet heute die FAZ.
Journalyse-Quelle: FAZ, 17.3.2009: "Interaktive Dienste gegen dem Kundenschwund"

Mittwoch, 25. Februar 2009

Aschermittwoch für IBM: Erinnerung an eine Fehlprognose


Nicht einmal die Hälfte dessen, was sie sich 1981 an Umsatzwachstum vorgenommen hatte, schaffte IBM in den achtziger Jahren.

Und da wir schon dabei sind, uns mit Fehleinschätzungen zu beschäftigen. Im Archiv fanden wir folgende Zusammenstellung, in der vor 30 Jahren 131 französische Firmen angaben, wann sie glauben, dass folgende Neuerungen Teil des Alltags werden. (Die Prognose wurde an einem IBM Schreibsystem 6150 mit der Oratorschrift eines Typenraddruckers zusammengestellt)

Montag, 9. Februar 2009

2009: Zahl der PC-Verkäufe wird sinken...

... dies befürchten inzwischen jedenfalls die Marktforscher von IDC und Gartner, die Ende 2008 noch Wachstumsraten von mindestens vier Prozent erwartet hatten. Nun würde erstmals seit 2001 wieder ein negatives Territorium betreten.
Journalyse-Quelle: Fiancial Times (UK), 9.2.2009, Richard Waters: "Sales of personal computers head for first fall in eight years"

Mittwoch, 4. Februar 2009

SAP: Neue Strategie mit Business Suite 7

Auf die On-Demand-Welle springt SAP nun mit der neuen Business Suite 7, die es Kunden erlaubt, Nutzung, Upgrades und Release-Wechsel leichter und preisgünstiger zu managen. Web-basierende Software, wie sie von Salesforce angeboten wird, habe in den vergangenen Monaten "einen enormen Druck auf die Anbieter konventioneller Software wie SAP ausgeübt und sie gezwungen, beweglicher zu werden, innovativer und preisgünstiger", erfklärt R. Ray Wang, Analyst bei Forrester Research.
IT-Markt: 1,66 Billionen Dollar weltweit
Die Marktforscher bestätigten noch einmal ihre Prognose, dass der IT-Markt 2009 um drei Prozent auf 1,66 Billionen Dollar schrumpfen werde. Siehe auch Journalyse-Grafik:
http://rv-journalyse.blogspot.com/2009/01/it-ausgaben-weltweit-leichter-abschwung.html
Roche: Vier Upgrades in einem Jahr...
... hat nach Angaben des Wall Street Journals der Pharma-Riese Roche in 2008 mit SAP-Produkten durchgeführt. Dafür allein beschäftigt der Konzern 15 Experten.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 4.3.2009: "SAP pushes Web-based software"

Donnerstag, 29. Januar 2009

Prognose des Tages: Terabyte fürs Handy

2020: »Die Menge der Daten wird sich auch weiterhin jährlich verdoppeln. Wir werden nanoionische Speicher haben, Memories, die aus geladenen Atomen oder Ionen bestehen, um Daten in Nanosystemen zu speichern, die dann auf diese Weise es ermöglichen, ein Handy mit einem Terabyte Speicherkapazität auszustatten.«
Rob Gear, Manager des Bereichs IT Innovation bei PA Consulting, über Speicher im Jahr 2020
Journalyse-Quelle: Financial Times (UK), 28.1.2009: "Futurephile"

Freitag, 12. Dezember 2008

BITKOM: Stagnation trotz Wachstum in der IT

Um 3000 auf inzwischen 829.000 Arbeitsplätze wuchs in 2008 die Branche der Telekom- und IT-Anbieter in Deutschland. Dies gab jetzt deren Verband Bitkom bekannt. Allerdings muss im kommenden Jahr nicht nur bei den Arbeitsplätzen, sondern auch beim Umsatz mit einem sogenannten Nullwachstum gerechnet werden. Zwar werde die IT-Branche auch im nächsten Jahr neue Jobs schaffen, doch dies wird kompensiert durch den Aderlass in der Telekomszene.
In der IT habe sich ein Investitionsstau von acht Milliarden Euro aufgebaut - vor allem im öffentlichen Sektor. 66 Milliarden Euro werden nach Angaben des Bitkom-Verbandes in 2009 mit IT in Deutschland umgesetzt. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent. Im Telekom-Segment, der 65,4 Milliarden Euro umsetzen wird, geht die Erlöse um 1,2 Prozent zurück.