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Freitag, 3. Juli 2009

ITK-Branche mit kurzer Verschnaufpause - Wachstum ab 2010

Die deutschen Anbieter von Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) müssen im laufenden Jahr als Folge der globalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise eine kleine Wachstumsdelle verkraften. Nach Informationen des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) wird der Umsatz mit Produkten und Diensten der ITK im Jahr 2009 um 2,5 Prozent auf 141 Milliarden Euro zurückgehen. Im kommenden Jahr werde der Markt dann wieder um 0,3 Prozent auf 141,4 Milliarden Euro anziehen. Damit entwickle sich die ITK-Industrie deutlich besser als die Gesamtwirtschaft.

http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jUTcSTg8cB59RU2LV9Ky1fgFEJyA

Dienstag, 17. März 2009

Telekom-Markt: 330 Milliarden Euro und das digitale Wachstum

Eine Studie von Arthur D. Little macht den ehemaligen Telekom-Monopolisten Hoffnung; Durch neue Dienste wie Video on Demand oder interaktives Fernsehen könnten sie ihr Geschäft deutlich beleben. Aber auch Cloud-Computing und Partnerschaften im Umfeld des Web 2.0 würden Umsatzbringer werden. Jährlich verlieren zwar die einstigen Alleinherrscher über das Fernmeldegeschäft im Schnitt 5,7 Prozent ihrer Festnetzanschlüsse an die Konkurrenz (seit 2005), aber wenn sie ihre Wachstumspotentiale nutzen und die Verlustrate halbieren, könnte sich dies auf ihren Unternehmenswert mit einem Anstieg um 27 Prozent bis 2015 auswirken. So berichtet heute die FAZ.
Journalyse-Quelle: FAZ, 17.3.2009: "Interaktive Dienste gegen dem Kundenschwund"

Freitag, 23. Januar 2009

Telekom will mehr Last für Last Mile

Für die rund acht Millionen Kunden, die in Deutschland ihre DSL- und Telefonanschlüsse nicht mehr direkt bei der Deutschen Telekom ordern, will das einstige Monopolunternehmen, das nach wie vor Inhaber der letzten Meile ist, ab April fast 13 statt bislang 10,50 Euro pro Teilnehmer von den Wettbewerbern. Nur so seien die Investitionen in neue Breitbandnetze möglich.

Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.1.2008: „Telekom fordert mehr Geld für die letzte Meile“

Mittwoch, 7. Januar 2009

Telekommunikation: Die Zukunft heißt IP

Wenn nun bis 2014 bundesweit das Fernmeldenetz bis in jeden Haushalt auf eine Übertragungsrate von 50 Megabit pro Sekunde ausgebaut wird, dann steht dahinter nicht nur eine technische und finanzielle Herausforderung für die Netzbetreiber, sondern auch ein "systemischer Wechsel", schreibt die FAZ am heutigen Dienstag. Denn das gesamte Netz wird auf das Infternet-Protocol (IP) umgestellt, der die Paketvermittlung zugrunde liegt. Die Investitionen bei der Umstellung auf ein letztlich "neues Telefonnetz" liegen bei 40 Milliarden Euro.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7.1.2009, Johannes Winkelhage: "Die Telekommunikation steht vor einem Systemwechsel"
Die theoretischen Grundlagen für dieses neue Netz wurden bereits in den sechziger Jahren geschaffen. Unabhängig voneinander hatten sich zwei Erfinder in den USA und Großbritannien die Paketvermittlung statt der Punkt-zu-Punkt-Verbindung ausgedacht. Doch ihre Ideen stießen bei den Telekombetreibern auf taube Ohren. Erst im Internet wurden sie Wirklichkeit. Hier entstand 1973 der TCP/IP-Standard, dem sich die Telekoms und viele IT-Anbieter nicht beugen wollten. Sie setzten auf Open System Interconnection. Doch trotz gigantischer PR in den achtziger Jahren setzte sich TCP/IP durch. Und nun gehört diesem Standard bald die ganze Telekomwelt.
Journalyse-Quelle: Archiv RV

Freitag, 12. Dezember 2008

BITKOM: Stagnation trotz Wachstum in der IT

Um 3000 auf inzwischen 829.000 Arbeitsplätze wuchs in 2008 die Branche der Telekom- und IT-Anbieter in Deutschland. Dies gab jetzt deren Verband Bitkom bekannt. Allerdings muss im kommenden Jahr nicht nur bei den Arbeitsplätzen, sondern auch beim Umsatz mit einem sogenannten Nullwachstum gerechnet werden. Zwar werde die IT-Branche auch im nächsten Jahr neue Jobs schaffen, doch dies wird kompensiert durch den Aderlass in der Telekomszene.
In der IT habe sich ein Investitionsstau von acht Milliarden Euro aufgebaut - vor allem im öffentlichen Sektor. 66 Milliarden Euro werden nach Angaben des Bitkom-Verbandes in 2009 mit IT in Deutschland umgesetzt. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent. Im Telekom-Segment, der 65,4 Milliarden Euro umsetzen wird, geht die Erlöse um 1,2 Prozent zurück.

Freitag, 17. Oktober 2008

Telekom-Markt in Deutschland: Nur noch 60,6 Milliarden Euro

Nach Analyse von Dialog Consult aus Duisburg sinkt 2008 der Markt für Telekomverkehr um 4,1 Prozent auf 60,3 Milliarden Euro. Dies umfasst Festnetz, Mobilfunk und DSL. 13,2 Milliarden dieses Volumens geht inzwischen auf das Konto der Wettbewerber der Deutschen Telekom, die auch weiterhin besonders zur Ader gelassen wird. Um 1,7 Millionen auf acht Millionen Anschlüsse steigt demnach 2008 die Zahl der Festnetz-Anschlüsse, die von den Wettbewerbern gehalten werden. An die Kabelnetzbetreiber habe die Deutsche Telekom inzwischen 1,2 Millionen Kunden verloren. Kunden, die das Netz auch für Intenet und Telefon nutzen.
Quelle: FAZ, 17.10.2008