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Montag, 27. Juli 2009

Zitat des Tages: Internet 2.0 und Produktivität

»Das Internet 2.0 wird in den nächsten Jahren
die Produktivität unserer Wirtschaft
um zwei bis drei Prozent steigern.«

John Chambers, CEO von Cisco

Dienstag, 21. April 2009

Die Krise macht die Wirtschaftsforscher ratlos

Am 23. April werden die Vertreter angesehener Wirtschaftsinstitute in Berlin ihr gemeinsames Frühjahrsgutachten zur wirtschaftlichen Entwicklung präsentieren. Und die vier werden die größte Fehleinschätzung in der Geschichte dieser Prognose eingestehen müssen. Wie daneben die Wirtschaftsexperten zuletzt lagen, zeigen die Korrekturen ihrer Prognosen: 2008 sagten die Fachleute noch 0,2 Prozent Wachstum voraus. Jetzt müssen die Ökonomen die peinliche Fehleinschätzung eingestehen.

Weitere Infos: WELT ONLINE

Donnerstag, 20. November 2008

Jobmotor IT - Höhere Wertschöpfung als Maschinenbau oder Autoindustrie

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Dritten Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt herausgestellt, dass eine prosperierende IT-Branche für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung ist - sie biete derzeit 800.000 Menschen direkt Beschäftigung, dazu kämen 650.000 weitere in den Anwenderbereichen. Mit einer Wertschöpfung von 150 Milliarden Euro pro Jahr trage die IT-Branche in Deutschland laut Merkel mehr zur Wertschöpfung bei als die Autoindustrie oder der Maschinenbau.
Journalyse-Quelle: Focus Online, 20.11.2008

Montag, 15. September 2008

OECD: Anstieg der Produktivität nur noch 1,4 Prozent

Amerikaner schneiden besser ab: Dank Internet
Das erste Gesetz des technologischen Fortschritts besagt, dass „wir mit jedem Fortschritt, der auf Seiten der Verbraucher erzielt wird, die Auswirkungen kurzfristig überschätzen und langfristig unterschätzen.“ Stimmt. Die Frage ist nur: Was für den individuellen Privateinsatz neuer Technologien gilt, hat das auch für den institutionellen Einsatz im Betrieb seine Richtigkeit? Zum Beispiel bei m Anstieg der Produktivität. Da ist möglicherweise der zeitliche Zusammenhang viel direkter – und der profitiert, der als erster und am stärksten investiert.
Zwischen 1999 und 2004 hätten die Amerikaner massiv in die High-Tech-Ausstattung ihres Dienstleistungssektors investiert, behauptet die OECD. Das Ergebnis: Anstieg der Produktivität um 2,25 Prozent, während die EU15-Staaten mit einem Produktivitätsgewinn von nur 1,3 Prozent sogar unter das Durchschnittsniveau der OECD-Staaten fielen. Im Schnitt sei dort eine Verbesserung um 1,5 Prozent erreicht worden. Acht Jahre ist es her, dass die EU15 einmal mit 2,7 Prozent die Zweier-Marke überschritten. Ein Grund für das miserable Abschneiden: Bei der Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt wären darunter zu viele Geringqualifizierte. Vielleicht sollten wir uns wieder auf unsere Stärke besinnen und vehement in High-Tech investieren. Immerhin exportiert der deutsche Maschinenbau mit seinen hochwertigen Anlagen massiv Produktivität - ausgerechnet in die Länder, die durch ihren Nachholbedarf einen Produktivitätsanstieg von jährlich vier und mehr Prozent haben. Möglicherweise haben wir auch noch einen Nachholbedarf im Service-Sektor.
Quelle: Wall Street Journal, 9. und 21. April 2008.