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Donnerstag, 25. Oktober 2012

Microsoft: Antitrust nähert sich im Browser-Schritt...

... nachdem der Desktop-Herrscher es offenbar nicht geschafft hat, die EU zufrieden zu stellen. Diese erwartet, dass Microsoft die Wahl des Browsers allein den Benutzern überlässt und nicht der Internet Explorer im Betriebssystem Windows bereits voreingestellt ist. Eine formelle Beschwerde reichte jedenfalls die EU-Kommission (bei sich selbst) ein. Microsoft hat jetzt vier Wochen Zeit, darauf zu antworten und ein Hearing zu verlangen. Als Strafe drohen eine Zahlung in Höhe bis zu zehn Prozent des Umsatzes. Das könnten schlimmstenfalls dann 7,4 Milliarden Dollar sein...
Kommentar:... und Griechenland hätte das Geld, das es braucht, um sich über die nächsten Wochen zu retten. Das ist natürlich nicht ernst gemeint. Nachdenklich sollte uns allerdings stimmen, dass selbst eine so horrende Strafdrohung nicht ausreicht, um Microsoft zu disziplinieren. Scheint es also zu stimmen, wenn Experten behaupten, dass erst bei einer möglichen Strafe in Höhe von 60 Prozent des Umsatzes das Management anfängt, über die Grenzen seines Tuns nachzudenken?
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 24.10.2012: Microsoft Faces Large EU Fine

Dienstag, 20. Januar 2009

EU-Klage: Browserkrieg gegen Microsoft noch nicht zu Ende

Nachdem die EU - laut Aussage des Wall Street Journals - mehr als zwei Milliarden Dollar an Strafgeldern aus Microsoft herausgeholt hat, hat sie nun neue Vorwürfe gegen den Softwareriesen aufgebracht. Erneut geht es darum, dass Microsoft den Browser Internet Explorer zu sehr mit dem Betriebssystem Windows verknüpft, so dass Mitbewerber ihre Browser nicht dagegen positionieren können. 2004 gingen ähnliche Vorwürfe an den Media Player, die schließlich zu immensen Strafzahlungen führten.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.1.2009, Charles Forelle, Nick Wingfield: "EU alleges Microsoft unfairly ties browser to Windows"

Mittwoch, 7. Januar 2009

Browser-Looser: Microsoft

Seit Mai 2008 ist Microsofts Marktanteil bei Internet-Browsern von 74 auf 68 Prozent gefallen. Dies berichtet die Marktforschung Net Applications. Mozillas Firefox hat nun 21 Prozent statt 18 Prozent. Ein Prozent nutzen inzwischen Googles Chrome-Browser. Apples Safari-Tour geht ebenfalls wohl zu Lasten des Internet-Explorers. Denn Safari erhöhte seine Marktanteile von sechs auf acht Prozent.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 6.1.2009, John Letzing: "Microsoft browser users fall"