Nachdem die EU - laut Aussage des Wall Street Journals - mehr als zwei Milliarden Dollar an Strafgeldern aus Microsoft herausgeholt hat, hat sie nun neue Vorwürfe gegen den Softwareriesen aufgebracht. Erneut geht es darum, dass Microsoft den Browser Internet Explorer zu sehr mit dem Betriebssystem Windows verknüpft, so dass Mitbewerber ihre Browser nicht dagegen positionieren können. 2004 gingen ähnliche Vorwürfe an den Media Player, die schließlich zu immensen Strafzahlungen führten.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.1.2009, Charles Forelle, Nick Wingfield: "EU alleges Microsoft unfairly ties browser to Windows"
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Dienstag, 20. Januar 2009
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Zehn Jahre Euro: Beim Lebensstandard tat sich nichts
Auch wenn der Kurs des Dollars zum Euro in 2008 zeitweilig bei 1,60 stand, so hat sich in den zehn Jahren seit der Einführung der neuen Einheitswährung in einem Punkt nichts getan: Der Lebensstandard in der Alten Welt erreicht nach wie vor nur 70 Prozent der Vereinigten Staaten. Und noch in einem anderen Punkt enttäuschte der Euro in seiner Wirkung. Stieg die Produktivität vor der Euro-Einführung um 1,6 Prozent, so beträgt die Rate jetzt nur noch 0,8 Prozent. Dies ist aber auch das Ergebnis des Jobwachstums in den letzten Jahren. Neue Kollegen sind in der Regel weniger produktiv wie ältere. Das britische Wirtschaftsmagazin The Economist meint: Dass erst jetzt, in der Rezession, sich beweisen muss, wie gut der Euro tatsächlich ist.
Journalyse-Quelle: The Economist, 3.1.2009
Journalyse-Quelle: The Economist, 3.1.2009
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