Donnerstag, 20. November 2008

Jobmotor IT - Höhere Wertschöpfung als Maschinenbau oder Autoindustrie

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat auf dem Dritten Nationalen IT-Gipfel in Darmstadt herausgestellt, dass eine prosperierende IT-Branche für die deutsche Wirtschaft von großer Bedeutung ist - sie biete derzeit 800.000 Menschen direkt Beschäftigung, dazu kämen 650.000 weitere in den Anwenderbereichen. Mit einer Wertschöpfung von 150 Milliarden Euro pro Jahr trage die IT-Branche in Deutschland laut Merkel mehr zur Wertschöpfung bei als die Autoindustrie oder der Maschinenbau.
Journalyse-Quelle: Focus Online, 20.11.2008
IT-Branche trotzt der Rezession
Während Branchen wie Banken, Versicherungen oder Automobile mit zunehmenden Problemen kämpfen müssen, stemmen sich die deutschen IT-Unternehmen gegen den wirtschaftlichen Abschwung und schauen statt dessen optimistisch in die Zukunft. In dem kürzlich veröffentlichten 24. BITKOM-Branchenbarometer (Q3/2008) rechneten über 70% der IT-Services- und Software-Unternehmen mit steigenden Umsatzerlösen. Dieser Wert lag deutlich über dem des Vorquartals von 60%.
Entsprechend rechnet BITKOM für 2009 mit einer Zuwachsrate der IT-Umsätze in Deutschland von 3,7%. Nach jüngsten Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO) wird der europäische IT-Markt einen Anstieg des Marktvolumens von 4,1% in 2009 verzeichnen. Weltweit sollen die Umsätze mit IT nach EITO-Aussagen um 5,6% zulegen.

Ärger durch Merger? Welle der Aufkäufe in der IT-Branche vorerst gestoppt

Bis November 2007 stieg im IT-Markt das Volumen an Deals im Bereich Mergers & Acquisitions 449 Milliarden Dollar, einer Summe, die auch im Jahr zuvor erreicht worden war. So zitiert die Financial Times (UK) jetzt die 451 Group, einer Vereinigung von Marktforschern. In den Jahren 2005, 2006 und 2007 wurden jeweils 70 Deals mit Werten oberhalb von einer Milliarde Dollar gezählt. Auch wenn es in 2008 noch einige beachtliche Unternehmensaufkäufe gegeben hat, das Akquisitions-Geschäft wurde doch merklich heruntergefahren. Bezahlt wird in der Regel bar und nicht mit Aktien. Für die Anwenderwelt sind solche Aufkäufe zumeist keine so gute Nachrichten, weil die IT-Chefs dann nicht wissen, ob die Softwareprodukte der aufgekauften Firmen, in die sie als Anwender zumeist sehr viele Geld in Anpassung und Schulung investiert haben, weitergeführt wird.
Journalyse-Quelle: Financial Times (UK), 19.11.2008

Mittwoch, 19. November 2008

Supercomputer: Hohes Wachstum, schnelles Tempo

Der Markt für Supercomputer in der Preisklasse oberhalb einer halben Million Dollar wuchs 2007 um 16 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. Kleinere Maschinen, die sich rund um den Bereich von 250.000 Dollar bewegen, legten sogar um 26 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zu. Dies behauptet jedenfalls die Marktforschung IDC.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008

Personal Supercomputer für unter 10.000 Dollar

Der vor allem durch seine Grafikkarten berühmte Hersteller Nvidia aus Santa Clara in Kalifornien hat eine gute Nachricht für alle, die aufwendige Computerspiele entwickeln und gar nicht soviel Kaffeepause machen können, wie das Rendern dauert. Ausgestattet mit vier Grafikchips, die jeweils von 240 Spezialchips betrieben werden, zielt das Gerät auf einen Markt, in dem Geräte normalerweise erst ab 30.000 Dollar zu haben sind.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 19.11.2008

Dienstag, 18. November 2008

40 Prozent der Großunternehmen in USA und Westeuropa haben IT-Budget gekürzt

Rund 830 000 Menschen gibt die IT- und Kommunikationsbranche (ITK) in Deutschland Brot, 145 Milliarden Euro werden hier umgesetzt. Das sind - gemessen in den Zahlen der Marktforschung Forrrester Research - knapp zehn Prozent des Weltmarktes von 1,5 Billionen Euro. Doch nun schlägt die weltweite Wachstumskrise auch auf die IT-Budgets um. Es wird gespart. 40 Prozent der Großunternehmen in USA und Westeuropa haben bereits für 2008 ihre IT-Budgets gekürzt. Allerdings berichteten 72 Prozent der im Verband Bitkom zusammengeschlossenen ITK-Anbieter, dass sie bislang keine Auswirkungen spüren.
Journalyse-Quelle: FAZ, 18.11.2008

PC-Verkäufe weltweit: 263 Milliarden Dollar in 2008

Nachdem in den wersten drei Quartalen des Jahres 2008 die PC-Ausliefrungen weltweit um jeweils zwölf Prozent stiegen, wird nun trotz Weihnachtsgeschäftes und enormer Preisnachlässe zumindest eine Stagnation erwartet. 263 Milliarden Dollar setzt der PC-Markt nach Angaben der Marktforschung IDC 2008 um. In den USA werden auf Laptops inzwischen Preisnachlässe zwischen 20 und 30 Prozent gewährt.
Quelle: Wall Street Journal, 17.11.2008

YouTube: 200 Millionen Dollar 2008, Hulu auf den Fersen

Analysten schätzen, dass YouTube, 2006 für 1,65 Milliarden Dollar von Google erworben, in diesem Jahr rund 200 Millionen Dollar weltweit umsetzen wird. Allein in den USA hatte YouTube, wo es 100 Millionen mit Werbung umsetzt, etwa 83 Millionen Zuschauer. Allerdings melden sich zunehmend Kritiker, die sagen, dass gemessen an ihrer Reichweite die Video-Website viel zu wenig an Werbung umsetzt. Ein Newcomer namens Hulu, der sich auf rein professionelle Videoinhalte konzentriert, hat bei rund sechs Millionen Zuschauern immerhin 70 Millionen Dollar umgesetzt. Hulu ist momentan rein amerikanisch und ein von News International und NBC Universal unterstützter Webkanal. Europäer, die gerne inbformiert werden möchten, wann Hulu auch in der Alten Welt empfangen werden kann, wenden sich an:
http://www.hulu.com/
Quelle; Financial Times (UK), 17.11.2008

Montag, 17. November 2008

Click zurück nach 1988: Prognosemodelle

»Wetterforscher stellen fest, dass die Prognosen immer treffsicherer werden, je komplexer die Computermodelle sind, die sie dafür verwenden. Das ist sicherlich nicht wahr für die Wirtschaftswissenschaften. Obwohl die Modelle größer und komplexer wurden, ist der Anstieg an Genauigkeit eher gering«
F. Gerard Adams, University of Pannsylvania
Quelle: Gigasteps, Juni 1996 und http://web.cba.neu.edu/~fgadams/background.html

Click zurück nach 1942: Die Schumpeter-Frage

»Kann der Kapitalismus überleben? Nein, meines Erachtens kann er es nicht.«
Joseph A. Schumpeter, Unternehmerforscher

DSL: Deutscher Markt wächst 2008 nur noch um 3,2 Millionen

Nach Aussagen des Branchenverbandes VATM sind in Deutschland die goldenen Zeiten der über das Telefonnetz verbundenen Breitband-Anschlüsse vorbei. Statt vier Millionen neuer DSL-Anschlüsse wie in den vergangenen beiden Jahren werden es 2008 nur noch 3,2 Millionen sein. Derweil holen die Kabelnetzbetreiber holen auf. Sie werden 2008 eine Million an neuen Anschlüssen verbuchen können. So berichtet die FAZ.
Quelle: Frankfurter Allgemeinde Zeitung, 17.11.2008

Freitag, 14. November 2008

Internet: Auf dem Weg in jedes Heim



Allmählich flacht sich die Kurve ab: Die Zeit des stürmischen Wachstums bei der Zahl der Haushalte, die Anschluss an das Internet haben, geht allmählich vorbei. Bis 2012 sollte der Markt dann diesbezüglich ausgereizt und ausgereift sein. Zugleich aber ist dieser Wirkungsgrad der Grund dafür, dass immer mehr Geschäfts- und Lebensmodelle mit dem Netz der Netze verknüpft sein werden.