... und plözlich waren 20.000.000.000 Dollar Börsenwert verschwunden.
Damit hatte dann doch keiner gerechnet. Während Ihr Journalyse-Autor zwei Tage damit beschäftigt war, eine Platte (erfolgreich) zu retten, auf die für Backup-Zwecke Daten aus den diversesten USB-Platten konzentriert waren, meldete Microsoft zum ersten Mal in ihrer Börsengeschichte einen Umsatzrückgang: Eine Milliarde weniger Umsatz als von den Analysten angenommen, brachte 20 Milliarden Dollar Wertverlust.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 25.7.2009, Richard Waters: "Profit engine misfires as problems converge"
Samstag, 25. Juli 2009
Freitag, 24. Juli 2009
Zitat des Tages: Porsche
»Für Porsche ist es ein trauriges Ende
nach 78 Jahren stolzer Unabhänigkeit.«
The Economist, 23.7.2009
nach 78 Jahren stolzer Unabhänigkeit.«
The Economist, 23.7.2009
Donnerstag, 23. Juli 2009
Windows7: Bereit zur Auslieferung...
... an die Hersteller, berichtet jetzt die Washington Post. Die Auslieferung von neuen Maschinen mit Windows7 beginnt am 22. Oktober. Dann können auch Upgrades oder Einzelversionen gekauft werden.
Wiedeking verlässt Porsche und soll dafür 250 Millionen Euro
an Abfindung bekommen, melden die Ticker zugleich Spekulationen über eine Rekordablösesumme. Mit Wendelin Wiedeking verlässt auch sein Finanzchef Holger P. Härter das Unternehmen. SIEHE AUCH HIER.
Nachsatz: In Wirklichkeit verzichtet Wiedeking auf einen Großteil seiner ihm zustehenden Abfindungen und begnügt sich mit 50 Millionen Euro. Aber ob er damit in Rente geht, darf bezweifelt werden
Nachsatz: In Wirklichkeit verzichtet Wiedeking auf einen Großteil seiner ihm zustehenden Abfindungen und begnügt sich mit 50 Millionen Euro. Aber ob er damit in Rente geht, darf bezweifelt werden
Antitrust: Intel pocht gegenüber EU auf Menschenrechte...
... heißt es heute im Wall Street Journal. Es geht um eine Strafe von einer Milliarde Euro, die die EU-Kommusarin Neelie Kroes aus den Niederlanden verhängt hat. Selbst in diesen Zeiten, wo der Staat nur so mit Billionen um sich worft, ist eine Milliarde eine Summe, bei der man anfängt nachzudenken, ob eine Behörde - die Staatsanwaltschaft und Gericht zugleich spielen darf - wirklich so weit vorpreschen darf. Da kann man sich schon einmal fragen, ob das wirklich mit den Menschenrechten vereinbar ist. Hätte ein Vergehen, das eine solche Strafe verlangt, nicht vor ein ordentliches Gericht gehört, bei dem die Gewalten getrennt und nicht in einer Hand sind?
Intel, aber auch andere Antitrust-Angeklagten wie Saint-Gobain oder Schindler pochen auf ihren "Menschenrechten". Man ist soch in Juristenklreisen durchaus darüber einig, dass in bestimmten Kontexten tatsächlich ein Unternehmen sich unter den Schutz der Menschenrechte stellen kann. So das Wall Street Journal, das zu dem Experten zitiert, die sagen, dass man bei diesen Strafgeldern nicht mehr davon ausgehen kann, dass dies ein Kavaliersdelikt sei, sondern dass diese Beträge im Prinzip kriminelles Verhalten unterstellen. In diesem Fall gehört das Verfahren aber nicht mehr in die Hände der Exekutive, sondern der Jurisdiktionn.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Charles Forelle: "Intel Cites Human Rights In EU Fight On Antitrust"
Intel, aber auch andere Antitrust-Angeklagten wie Saint-Gobain oder Schindler pochen auf ihren "Menschenrechten". Man ist soch in Juristenklreisen durchaus darüber einig, dass in bestimmten Kontexten tatsächlich ein Unternehmen sich unter den Schutz der Menschenrechte stellen kann. So das Wall Street Journal, das zu dem Experten zitiert, die sagen, dass man bei diesen Strafgeldern nicht mehr davon ausgehen kann, dass dies ein Kavaliersdelikt sei, sondern dass diese Beträge im Prinzip kriminelles Verhalten unterstellen. In diesem Fall gehört das Verfahren aber nicht mehr in die Hände der Exekutive, sondern der Jurisdiktionn.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Charles Forelle: "Intel Cites Human Rights In EU Fight On Antitrust"
Smart Homes: Ein Markt für fünf Milliarden Dollar pro Jahr in 2011 ...
.... meinen Marktforscher. Und das sei auch der Grund, warum Firmen wir Cisco Systems Inc., Comcast Corp., General Electric Co. und ADT Security sich an einer 23 Millionen Dollar schweren Finanzierung bei iControl Networks Inc beteiligen. Dieses Startup entwickelt Software, die es ermöglicht über das Web den Strom- und Heizungsverbrauch eines Hauses zu steuern.
Schlachtfeld Videokonferenez: Cisco schaltet HP aus...
... jedenfalls bei der Hotelkette Marriott, in dem einige Häuser nicht die ihrer Meinung nach horrenden Beträge bezahlen wollen, die Hewlett-Packard letztes Jahr für einen Rahmenbertrag ausgehandelt hat. 120.000 Dollar kostet die Einrichtung eines Videokonferenzraum. Hinzu kommen monatich 9.900 Dollar an Service.Gebühren. Zu teuer sagen die Hotelchefs und bringen damit Cisco ins Spiel.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Justin Scheck, Ben Worten: "Cisco, H-P Square Off in Hunt for Revenue"
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Justin Scheck, Ben Worten: "Cisco, H-P Square Off in Hunt for Revenue"
Nortel: Unter dem Hammer, aber nur unter Protest...
... durch den BlackBerry-Bauer Research in Motion (RIM), der meint, dass er bei dieser Auktion, in der das Restvermögen des kanadischen Telekom-Herstellers Nortel verhökert wird, von einem letzten Angebot ausgesperrt wurde. RIM will nun die kanadische Regierung um Intervention bitten. MatlinPatterson Global Opportunities Partners III LP, einer der Gläubiger von Nortel, hat 725 Millionen Dollar für die Nortel-Reste geboten, über deren Schicksal am Freitag entschieden wird.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Sarah Silver, Stuart Weinberg: "Nortel Auction Gets Testy; RIM Cries Foul"
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009, Sarah Silver, Stuart Weinberg: "Nortel Auction Gets Testy; RIM Cries Foul"
Mittwoch, 22. Juli 2009
Yahoo: 570.000.000 Besucher im Mai und nun präsentiert...
... sich das Portal, das vor 15 Jahren als Suchmaschine begann, mit einem neuen Outfit. Gestern in den USA vorgestellt, soll das Makeover noch in diesem Jahr die Homepage in Großbritannien, Indien und Frankreich zieren. Der Rest der Welt wird dann 2010 beglückt. Insgesamt 65 Anwendungen (wie zum Beispiel Email) können über diese Homepage genutzt werden. Eine Twitter-Funktion ist allerdings momentan noch nicht darunter, soll aber noch integriert werden. Doe Homepage ist auch über Mobilgeräte (Handys) erreichbar.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 21.7.2009, "Yahoo jazzes up home page with major makeover"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 21.7.2009, "Yahoo jazzes up home page with major makeover"
Barnes & Nobles: Ebook-Konkurrenz für Amazon...
... heißt es ab 2010, wenn die amerikanische Buchhandelskette in Zusammenarbeit mit Plastic Logic ihr Ebook auf den Markt bringen will und zugleich 700.000 Titel elektronisch zum Runterladen vorhält. Amazon hat bislang nur 300.000 Titel vorrätig. Sony, der Dritte im Bunde hat 200.000 Titel anzubieten, offeriert aber ihren Kunden zudem den Zugriff auf 500.000 Werke aus der Google-Kiste , in der Bücher gesammelt werden, bei denen die Copyrights verfallen sind.
Zwischen 75 und 100 Millionen Dollar wird momentan in diesem Markt umgesetzt, behauptet das Wall Street Journal, sagt aber nichts darüber, ob es sich dabei um die Hardware oder den Content oder um beides zusammen handelt.
Journalye-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009,"Barnes & Noble Challenges Amazon's Kindle"
Zwischen 75 und 100 Millionen Dollar wird momentan in diesem Markt umgesetzt, behauptet das Wall Street Journal, sagt aber nichts darüber, ob es sich dabei um die Hardware oder den Content oder um beides zusammen handelt.
Journalye-Quelle: Wall Street Journal, 23.7.2009,"Barnes & Noble Challenges Amazon's Kindle"
Apple: 5,2 iPhones und 2,6 Millionen Macs...
... sind die wichtigsten Zahlen des Quartalsberichts: Bei den iPhones versiebenfachte sich die Zahl der Verkäufe gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, während vom Mac - ganz im Gegentrend zum übrigen PC-Markt - die Auslieferungen immerhin noch um vier Prozent steigerten.
Nebenbei: Der Gewinn stieg um 15 Prozent, und Apple verkündete, dass die Firma außerstande sei, der Nachfrage nach Macs & iPhones nachzukommen.
Solche Probleme möchte man gerne haben, auch wenn die Mac-Umsätze trotz Absatzsteigerung schrumpften.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 22.7.2009: "Apple Net Up 15% on iPhone Surge"
Nebenbei: Der Gewinn stieg um 15 Prozent, und Apple verkündete, dass die Firma außerstande sei, der Nachfrage nach Macs & iPhones nachzukommen.
Solche Probleme möchte man gerne haben, auch wenn die Mac-Umsätze trotz Absatzsteigerung schrumpften.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 22.7.2009: "Apple Net Up 15% on iPhone Surge"
Abonnieren
Posts (Atom)