...meldet der Chipweltmeister einen Rückgang des Profits um 14 Prozent. 500 Millionen Dollar kostet nun der Abbau der Produktionskapazitäten, mit dem Intel auf diese Entwicklung im PC-Geschäft reagiert. Denn auch das laufende vierte Quartal verheißt keine Linderung. Auch nicht die Auslieferung von Windows 8 werde die Aussichten im Weihnachtsquartal sonderlich verbessern heißt es. Selbst die Ultrabooks, die 1000 Dollar und mehr kosten, können gegen den Ansturm der Tablettcomputer nichts ausrichten. 2,97 Milliarden Dollar machte Intel im dritten Quartal, im Vergleichszeitrum des Vorjahres waren es 3,47 Milliarden Dollar gewesen. Der Umsatz fiel um 5,5 Prozent auf 13,5 Milliarden Dollar. Die Kapitalinvestitionen in 2012 werden von den ursprünglich geplanten 12,5 Milliarden Dollar um 1,2 Milliarden auf 11,3 Milliarden Dollar gesenkt - als Folge der veränderten Nachfrage.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 16.10.2012: Intel's Profit Drops 14% as PC Demand Falls
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Rück-Click 1992: Alles "kurz & klein"
Der Reengineering‑Papst Michael Hammer, Präsident der Beratungsfirma Hammer & Co. in Cambridge (Massachusetts), forderte lauthals, dass Unternehmen ihre Systeme »kurz und klein schlagen« oder gar »in die Luft jagen« sollten.
Dienstag, 16. Oktober 2012
Typisch IBM: Mehr Proft, weniger Umsatz
IBMs Gewinn stieg im dritten Quartal
im Jahresvergleich um 5,9 Prozent auf 3,88 Milliarden Dollar. Die Umsätze sanken derweil um 3,3 Prozent auf 25,78 Milliarden Dollar
zurück. In der Sparte Computersparte Systems and Technology purzelten die Einnahmen gar um 9 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar
IT-Asset Management: Nur 55 Prozent der Daten sind korrekt...
... meint in einer Studie die Marktforschung Nucleus Research. Dies gilt zumindest für Unternehmen, die kein ausgesprochenes IT-Asset-Management-System einsetzen, sondern auf traditionelle Weise versuchen, den Überblick über die IT-Bestände zu gewinnen. Wer allerdings entsprechende Software installiert, kann mit einer Steigerung auf im Schnitt 88 Prozent rechnen. Und wer dann auch noch seine Prozesse darauf abstimmt, erhält eine Genauigkeit der Daten zwischen 95 und 100 Prozent.
Journalyse-Quelle: alfabet/nucleus research
Journalyse-Quelle: alfabet/nucleus research
IPO-System: Nasdaq folgt IBM-Ratschlägen...
... meldet das Wall Street Journal. Nach der 500 Millionen Dollar teuren Pleite beim Börsengang von Facebook im Mai 2012 hat die amerikanische Börse Nasdaq bei IBM eine Untersuchung des Systems in Auftrag gegeben mit dem Ziel, Empfehlungen zu formulieren, die helfen, eine ähnliche Katastrophe künftig zu vermeiden. IBM hat diese Ratschläge jetzt vorgelegt. Woraus sie allerdings bestehen, ist unbekannt. Es sei ein "top-to-bottom"-Ansatz heißt es lediglich.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 16.10.2012: Nasdaq: Systems Review 'Essentially' Complete
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 16.10.2012: Nasdaq: Systems Review 'Essentially' Complete
Watson: Einen "Computer der dritten Generation"...
... nennt der IBMer Manoj Saxena, General Manager für Watson Solution, diesen Urtyp eines kognitiven Systems, das 2011 die Quizshow Jeopardy gewann. Computer der dritten Generation waren allerdings bereits die Rechner der /360 und der /370. Ein Computer der vierten Generation, das sogenannte Future System, wurde nie angekündigt - aus Angst, die Kompatilbilität zu den bestehenden Mainframes zu verlieren. Allenfalls die 1978 vorgestellte /38, später - 1988 - in AS/400 umgetauft, galt als ein Derivat dieses Future Systems. Das Projekt wurde - so ist's wohl überliefert - 1973 eingestellt, also bald 40 Jahre her. Wenn IBM damals dieser Spur mit aller Konsequenz gefolgt wäre, wer weiß, was dann aus diesem Unternehmen geworden wäre...
Apple & Google: Flops & Maps
»Apple-Maps ist das am wenigsten akzeptierte Produkt aus Cupertino seit der Vorstellung des Newton im Jahre 1993. Maps ist das Kind einer schmutzigen Scheidung zwischen zwei der mächtigsten Firmen der Welt.«
Forbes magazine
Rück-Click 1991: Wort zum Dienstag
1991: »In 200 Jahren werden wir alle
gleich reich sein. Das Wachstum in den unterschiedlichsten Teilen der Welt wird
sich nach und nach angleichen.«
Merton Miller, Nobelpreisträger von
1990[1]
[1] Die Welt, 18.2.1991, Renate Merklein, Peter
Pfister: »Merton Miller: Dreht nicht an der Steuerschraube«
Montag, 15. Oktober 2012
Acht Millionen Livestreams bei Felix Baumgartners Sprung...
... und damit eine neue Rekordmarke in dieser Disziplin. Damit rückt YouTube erstmals den Fernsehsendern in der Zahl der Zuschauer, die gleichzeitig dasselbe sehen, ganz nah auf die Pelle.
Softbank: 20 Milliarden Dollar für Sprint...
... und eine Beteiligung in Höhe von 70 Prozent des Japaners an dem amerikanischen Netzbetreiber. Dies wurde heute gemeldet. Dabei steht das Mobilgeschäft im Vordergrund, wobei beide Unternehmen auf der Endgeräteseite das iPhone pushen und im Netzbetrieb auf Ericsson setzen. Im Preis inbegriffen sind acht Milliarden Dollar an frischem Kapital, das zur Erweiterung und Verbesserung des Netzes in den USA eingesetzt werden soll.
Rück-Click 1955: Angst vor Robotern
1955: »Auch die kleinste wirtschaftliche Existenz wird bald
nicht mehr vor der Konkurrenz der Roboter sicher sein – nicht einmal die
Toilettenfrau, die sich ebenso ersetzen lässt wie der Portier oder
Werkspolizist.«
Robert Oppenheimer, Atomforscher (1904-1967)[1]
Sonntag, 14. Oktober 2012
Rück-Click 1994: Stephen Hawking & Computer-Viren
1994: »Computerviren entsprechen den gängigen Definitionen von Lebensformen, auch wenn sie keinen eigenen Stoffwechsel haben. Sie nutzen den Metabolismus des Wirtcomputers, den sie infizieren und werden so zu Parasiten.«
Stephen Hawking, Astrophysiker, auf einer Computermesse in Boston
Journalyse-Quelle: Vollmer-Archiv
Stephen Hawking, Astrophysiker, auf einer Computermesse in Boston
Journalyse-Quelle: Vollmer-Archiv
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