Samstag, 14. Februar 2026

Chronik: 14. Februar 1996

 "Deutsch französische 
Währungsunion reicht Tietmeyer"

Außer Luxemburg erfüllt zur Zeit kein anderes Land die Maastricht-Kriterien 

 Die Welt, 14. Februar 1996

Als wir alle noch wussten, wie der Präsident der Bundesbank hieß: Hans Tietmeyer... 

6 Kommentare:

Besserwisser hat gesagt…

Seit es die EZB gibt, hat die Bundesbank doch nur noch administrative Funktionen. Den Chef muss man noch nicht mehr kennen

Anonym hat gesagt…

Wenn nur Deutsch/Französisch hätte Tietmeyer mehr Macht behalten.
Aber dieses Zitat ist heute wirklich belanglos.

Analüst hat gesagt…

Seit der Finanzkrise 2008 liegen die Gesamtschulden vieler Mitgliedstaaten der Interner Link: Europäischen Union über dem Wert von 60 % des BIP. 2021 waren es 16, also mehr als die Hälfte der Mitgliedstaaten, die – einschließlich Deutschland – mit ihren Gesamtschulden über 60 % lagen. Im Durchschnitt lagen die Gesamtschulden der EU-Mitgliedstaaten bei 90,1 %, in der Eurozone bei 97,7 % des BIP.

Anonym hat gesagt…

Ob 60 Prozent oder 90 ist egal.
Es ist nur eine Rechengröße. Entscheidender sind Wirtschaftskraft, Struktur und Entwicklung.
Schlimm sind systematische Fälschungen wie damals der Griechen.

Besserwisser hat gesagt…

👍👍👍

Analüst hat gesagt…

„Zwar kann ein stabiler Euro schon allein wegen Wegfalls der Wechselkursrisiken im Innenverhältnis
die Perspektiven für Wachstum und Beschäftigung deutlich verbessern. Doch dafür muss die
Politik auf der nationalen Ebene aber den Boden bereiten. Die Geldpolitik kann den anderen Politik-
bereichen – weder der Finanz- noch der Sozial- und Lohnpolitik – ihre Aufgaben nicht abnehmen.”
Tietmeyer in einem Vortrag in Düsseldorf, 12. November 1998