... äußert sich heute im Wall Street Journal Autor Richard L. Brandt, der unter dem Titel "One Click: Jeff Bezos and the Rise of Amazon.com" ein Buch über den Gründer des elektronischen Warenhauses verfasst hat. Er berichtet, wie Bezos seine Sommerferien auf der Ranch seines Großvaters verbrachte, ein Raketenwissenschaftler. Er lernte hier nicht nur den Umgang mit dem Vieh, säuberte die Ställe und half beim Brandzeichensetzen, er erlebte auch, wie sein Großvater es verstand, sich immer wieder selbst zu helfen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 15.10.2011:Birth of a Salesman
Samstag, 15. Oktober 2011
SEC: Cyberattacken müssen gemeldet werden...
... heißt es in einer neuen Richtlinien der amerikanischen Börsenaufsicht Securities Exchange Commission.
SAP :Betriebsgewinn verdoppelt auf 1,76 Milliarden Euro...
... und die Umsätze mit Software-Lizenzen und Wartungsgebühren erreichten 2,69 Milliarden Euro im Dritten Quartal.
Freitag, 14. Oktober 2011
RIM ist wieder am Netz
Seit Donnerstag.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 14.10.2011: RIM Tries to Regain Trust of Its Customers
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 14.10.2011: RIM Tries to Regain Trust of Its Customers
Hochgegoogelt: 26 Prozent mehr Gewinn...
... und 33 Prozent mehr Umsatz im dritten Quartal. Und da kann man nur sagen: So sehen Wachstumsfirmen aus. Der Umsatz steigt schnell und stark, der Gewinn folgt in einer kaum minder steilen Kurve, aber mit einer gewissen Distanz. 14,9 Milliarden Dollar setzte die Internet-Welt im ersten Halbjahr allein mit Anzeigen in den USA um - und ein erklecklicher Anteil daran ging wohl an das Suchmaschinenmedium, möchte man meinen. Doch nur noch zehn Prozent ihres Umsatzes, das übrigens 9,7 Milliarden Dollar welt im dritten Quartal betrug, kommt aus dem Anzeigengeschäft. Weitaus interessanter entwickelt sich derweil das Geschäft rund um das Mobil-Betriebssystem Android, mit dem inzwischen 190 Millionen Smartphones beglückt wurden. Denn 2,5 Milliarden Dollar Umsatz will Google im kommenden Jahr rund um Android generieren. Aber da nicht nur die meisten Androiden mit der Google-Suchmaschine vorinstalliuert sind, sondern auch Apples ansonsten i-gozentenrischen Mobilgeräte, von denen es inzwischen 250 Millionen gibt, ist es nicht weiter verwunderlich, dass Google auch von den Erfolgen der härtesten Konkurrenz profitiert.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 14.10.2011: Google Net Climbs 26% as Ad Sales Accelerate
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 14.10.2011: Google Net Climbs 26% as Ad Sales Accelerate
Bell Labs: Dennis Ritchie ist tot
Der Mann, der die Programmierrsprache C erfand, ist im Alter von 70 Jahren gestorben.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
IBM: 200 Millionen Cloud-Kunden bis Ende 2012...
... will der einstige Meister aller Klassen auf sich vereinigen. Deshalb startete er nun - zuerst als Beta-Version - neue Cloud-Services unter dem Namen IBM SmartCloud Application Services. Und damit das Marketing-Gequake vollendet wird, ist das Ganze im Rahmen von PaaS zu sehen - als Platform as a Service.
Technisch bietet Big Blue das Management, die Sicherheitsmaßnahmen und eine auf Java als Entwicklungstool ausgerichtete Infrastruktur. Auf dieser Plattform kann dann Unternehmenssoftware gefahren werden. Der zeitliche Aufwand für Aufgaben, die das Management von Datenbanken betreffen, werden nach Aussage von IBM von sechs Stunden pro Woche auf eine reduziert. Und der Aufbau einer Software-Entwicklungs-Umgebung kostet nicht mehr Wochen, sondern nur noch ein paar Stunden.
Unter dem Namen Smart Cloud Foundation offeriert IBM zudem vorintegrierte Hardware- und Software-Konfigurationen, mit denen Unternehmen ihre private Cloud einrichten können. Die Startversion besteht aus virtualisierten X-Systemen und Power-Maschinen. Damit sei es möglich, innerhalb weniger Stunden Konfigurationen mit bis zu 400 Nodes und mehr herzustellen.
Und damit das Ganze auch rund wird, hat IBM auch noch das IBM SmartCloud Ecosystem geschaffen - ein Beratungsarm, der Klein- und Mittelbetrieben helfen soll, den Weg in die Cloud zu finden.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 12.10.2011: IBM refines cloud offerings
Technisch bietet Big Blue das Management, die Sicherheitsmaßnahmen und eine auf Java als Entwicklungstool ausgerichtete Infrastruktur. Auf dieser Plattform kann dann Unternehmenssoftware gefahren werden. Der zeitliche Aufwand für Aufgaben, die das Management von Datenbanken betreffen, werden nach Aussage von IBM von sechs Stunden pro Woche auf eine reduziert. Und der Aufbau einer Software-Entwicklungs-Umgebung kostet nicht mehr Wochen, sondern nur noch ein paar Stunden.
Unter dem Namen Smart Cloud Foundation offeriert IBM zudem vorintegrierte Hardware- und Software-Konfigurationen, mit denen Unternehmen ihre private Cloud einrichten können. Die Startversion besteht aus virtualisierten X-Systemen und Power-Maschinen. Damit sei es möglich, innerhalb weniger Stunden Konfigurationen mit bis zu 400 Nodes und mehr herzustellen.
Und damit das Ganze auch rund wird, hat IBM auch noch das IBM SmartCloud Ecosystem geschaffen - ein Beratungsarm, der Klein- und Mittelbetrieben helfen soll, den Weg in die Cloud zu finden.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 12.10.2011: IBM refines cloud offerings
PCs: Lenovo verdrängt Dell vom zweiten Platz
Das Wachstum im PC-Geschäft hat sich verlangsamt. Laut IDC wuchs der Markt statt der prognostizierten 4,5 Prozent im dritten Quartal nur um 3,6 Prozent, Gartner sieht sogar nir eien Anstieg der Auslieferungen um 3,2 Prozent statt der ursprünglichen Projektion von 5,1 Prozent. Lenovos Marktanteil stieg auf 13,5 Prozent, während Dell um einen Prozentpunkt auf 11,6 Prozent schrumpfte.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 12.10.2011: Lenovo surpasses Dell, becomes No. 2 PC vendor
Journalyse-Quelle: Computerworld, 12.10.2011: Lenovo surpasses Dell, becomes No. 2 PC vendor
Samsung nun auch in Australien gesperrt...
... und damit schloss sich nun auch das nächste Gericht dem Urteil anderer Staaten an, die nach Klage von Apple den Vertrieb des koreanischen iPad-Ersatzes Galaxy 10.1 verbieten. Andererseits will nun Samsung Apple belangen, weil diese im Mobilbereich Patente von Samsung verletze.
Kommentar: Einfach nur noch ätzend. Man hat wohl Angst vor den Entscheidungen der Kunden, den Konsumenten. Denn deren Treue - das ist nunmal die Erfahrung - ist sehr, sehr wechselhaft. Keiner kann sich hier auf die Beständigkeit verlasse, ein Grund, warum man sich hier richtig anstrengen muss.
Kommentar: Einfach nur noch ätzend. Man hat wohl Angst vor den Entscheidungen der Kunden, den Konsumenten. Denn deren Treue - das ist nunmal die Erfahrung - ist sehr, sehr wechselhaft. Keiner kann sich hier auf die Beständigkeit verlasse, ein Grund, warum man sich hier richtig anstrengen muss.
Mittwoch, 12. Oktober 2011
HP überdenkt Spinnoff des PC-Geschäfts...
... berichtet heute das Wall Street Journal. Nachdem Analysen ergeben hatten, dass die Beibehaltung des PC-Geschäfts mehr Vorteile als Nachteile bringt, scheint das neue Management die geplante Ausgliederung des 40-Milliarden-Business zu überdenken. 14,9 Millionen PCs und 720.000 Server verkaufte HP laut Gartner im vergangenen Quartal. Zahlenmäßig ist Hewlett-Packard damit der größte Hersteller in beiden Märkten.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.11.2011: H-P Rethinks PC Spinoff
Kommentar: Das Wall Street Journal publizierte in diesem Zusammenhang ein paar Zahlen, die kräftig an dem Mythos kratzen, den IBM uns seit Jahren zu verkaufen sucht und der nicht dadurch wahrer wird, dass ihn die großen Blätter der Wirtschafts- und Tagespresse wiederholen, Auch nicht dadurch, dass er von allen möglichen Marketingidioten unkritisch übernommen wurde.
IBM lässt sich überall deswegen feiern, weil sie 2005 aus dem PC-Geschäft ausgestiegen ist. Sie hat dafür aber einen sehr hohen Preis bezahlt. Nach dem Verkauf der Marke Thinkpad (was für ein Name wäre das heute gegen Apple!!!) an den Chinesen Lonovo gingen bei IBM die Profitmargen im Servergeschäft deutlich zurück: Von 41,6 Prozent in 2004, also vor dem Verkauf, auf 37,7 Prozent in 2006. Vier Jahre später hatte sich die Marge auf gerade einmal 38,5 Prozent erholt. Und wenn Big Blue ihre Z-Serie nicht hätte, ihre Mainframe-Server, bei denen sie im Kompatibilitätsmodus 100 Prozent Marktanteile besitzt, dann würde sie wohl noch weitaus schlechtere Margen haben.
Manchmal lohnt es sich doch, sich den härtesten aller Kunden zu stellen: den Konsumenten. Frei nach Frank Sinatra möchte man da singen:
If you can make it there,
you can make IT anywhere...
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 12.11.2011: H-P Rethinks PC Spinoff
Kommentar: Das Wall Street Journal publizierte in diesem Zusammenhang ein paar Zahlen, die kräftig an dem Mythos kratzen, den IBM uns seit Jahren zu verkaufen sucht und der nicht dadurch wahrer wird, dass ihn die großen Blätter der Wirtschafts- und Tagespresse wiederholen, Auch nicht dadurch, dass er von allen möglichen Marketingidioten unkritisch übernommen wurde.
IBM lässt sich überall deswegen feiern, weil sie 2005 aus dem PC-Geschäft ausgestiegen ist. Sie hat dafür aber einen sehr hohen Preis bezahlt. Nach dem Verkauf der Marke Thinkpad (was für ein Name wäre das heute gegen Apple!!!) an den Chinesen Lonovo gingen bei IBM die Profitmargen im Servergeschäft deutlich zurück: Von 41,6 Prozent in 2004, also vor dem Verkauf, auf 37,7 Prozent in 2006. Vier Jahre später hatte sich die Marge auf gerade einmal 38,5 Prozent erholt. Und wenn Big Blue ihre Z-Serie nicht hätte, ihre Mainframe-Server, bei denen sie im Kompatibilitätsmodus 100 Prozent Marktanteile besitzt, dann würde sie wohl noch weitaus schlechtere Margen haben.
Manchmal lohnt es sich doch, sich den härtesten aller Kunden zu stellen: den Konsumenten. Frei nach Frank Sinatra möchte man da singen:
If you can make it there,
you can make IT anywhere...
Dienstag, 11. Oktober 2011
Blackberry: Ausfall trifft auch Europa...
neben Südamerika, Afrika, Indien und den Mittleren Osten. Verzögerungen bei der Übertragung von Messages und Browsing mussten heute am zweiten Tag in Folge die RIM-Kunden hinnehmen. Ursache ist nicht bekannt. Gestern hatte es zwölf Stunden Ausfälle gegeben.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 11.10.2011:Update: BlackBerry outages hit Europe, Middle East and South America
Journalyse-Quelle: Computerworld, 11.10.2011:Update: BlackBerry outages hit Europe, Middle East and South America
Abonnieren
Posts (Atom)
