Ein modernes Auto hat heute bis zu 200 Sensoren und zwischen zwölf (Nano) und 67 Mikroprozessoren (Lexus). Der internen Vernetzung steht nun mehr und mehr eine externe gegenüber. Noch 2005 gab es in den USA nur drei Millionen Fahrzeuge mit zumeist integriertem Navigationssysteme. Heute sind es 33 Millionen Navis, die zu 90 Prozent portable Versionen sind,
Journalyse-Quelle: The Economist, 6.6.2009: "The connected car"
Samstag, 6. Juni 2009
Freitag, 5. Juni 2009
Gartner: PCs verbrauchen 31 Prozent der IT-Energie...
... und Gartner weiß, wie man dieser Verschwendung Herr werden kann. Jedenfalls hat die Technologieberatung einen kleinen Maßnahmenkatalog zu einer Pressemitteilung zusammengefasst, die wiederum auf eine kostenpflichtige Studie verweist. Vielleicht hält sie ja das, was die Pressemitteilung verspricht.
Servermarkt: Minus 24 Prozent im ersten Quartal...
... berichtet die Gartner Group. Dabei schrumpfte das Geschäft mit Unix-Servern gar um ein Drittel. Bei X86-Maschinen gab es einen Einbruch um 23 Prozent. Demnach scheint das Geschäft mit klassischen Mainframes noch ganz gut gelaufen zu sein. IBM vergrößerte ihren Marktanteil auf 30,7 Prozent und bleibt damit Klassenbester. Platz 2 belegt HP mit 28,8 Prozent. Dell bleibt Dritter im Rechnerbunde und hält hier 12,2, gefolgt von Sun mit 9,6 Prozent. Fujitsu, als einziger Nichtamerikaner bei den Big Five, musste sich mit 5,9 Prozent Marktanteilen begnügen. Insgesamt wurden Server im Wert von zehn Milliarden Dollar im ersten Quartal verkauft. SetzteBig Blue noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres vier Milliarden Dollar mit Servern um, so waren es im ersten Quartal 2009 nur noch drei Milliarden.
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2009: "Rückgang auf dem Server-Markt"
Journalyse-Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.6.2009: "Rückgang auf dem Server-Markt"
Donnerstag, 4. Juni 2009
Antitrust, Washington und seine High-Tech-Berater
Es ist nunmal so: Wenn jemand 70 Prozent Marktanteile besitzt, dann ist er antitrust-verdächtig. Und deshalb gerät Google immer mehr in den Blickpunkt, nachdem ihr Chef Eric Schmidt in Präsident Obamas Council of Advisors on Science and Technology aufgenommen wurde und drei Manager die Firma verlassen haben, um für die neue Administration zu arbeiten. Die Washington Post jedenfalls nahm sich heute dieses Themas an, nachdem schon das Justizministerium auf die Vormachtstelllung des Suchmaschinen-Imperiums aufmerksam geworden ist. Ein großer Artikel erschien. Sie sollten ihn lesen...
Journalyse-Quelle: Washington Post, 4.6.2009, Cecilia Kang: "Tech Titans' Ties to Washington Grow Closer -- and More Complicated"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 4.6.2009, Cecilia Kang: "Tech Titans' Ties to Washington Grow Closer -- and More Complicated"
Prognose 2009: Deutsche ITK-Branche wächst um 0,6 Prozent
Der Markt für Informationstechnologie (IT) und Telekommunikation (TK) in Deutschland wächst 2009 laut Prognose der Beratungsfirma Detecon International um 0,6 Prozent oder 0,7 Milliarden Euroa auf 125 Milliarden Euro. Einem Zuwachs von 2,1 Prozent im IT-Sektor steht allerdings ein Umsatzminus von 1,1 Prozent im Bereich Telekommunikation entgegen. Die IT-Branche allein wird in 2009 Umsätze von 66,2 Milliarden Euro erwirtschaften. Kostenreduktionen stehen dabei im Vordergrund. Investitionen in innovative Prozessunterstützung oder neue Anwendungen werden hingegen zurückgestellt.
Bei IT-Dienstleistungen wächst das Volumen mit 4,3 Prozent und ist damit der stärkste Wachstumsmarkt. Dabei ist Outsourcing mit einem Anstieg von 5,7 Prozent der Wachstumstreiber. Ebenfalls überdurchschnittlich wachsen die Märkte für Systemintegration (4,1 Prozent) und IT-Consulting (4,0 Prozent).
Blick auf die IT-Assets
Ein wichtiges Ziel ist zudem, eine einheitliche Sicht auf die IT-Assets des Unternehmens zu gewinnen. Im IT-Consulting werden daher unter dem Stichwort Enterprise Architecture Management (EAM) vermehrt Leistungen nachgefragt, die die IT-Strategie mit der Geschäftsstrategie in Einklang bringen und eine Architektur für aktuelle und künftige IT-Landschaften entwickeln.
Auch der Software-Markt erfährt mit 3,3 Prozent in 2009 ein leichtes Wachstum. Investitionsgegenstand sind dabei vor allem Produkte, die eine effizientere Nutzung von Hardwareressourcen ermöglichen. Hierzu zählen Systemmanagement-, Virtualisierungs- und Speichermanagement- aber auch Sicherheitssoftware. Die Anbieter von Integrationssoftware können sich ebenfalls auf eine leicht wachsende Nachfrage einstellen. In diesem Marktsegment sind zudem Zukäufe von etablierten Marktteilnehmern zu erwarten.
Hingegen tritt der Applikationsmarkt in eine Stagnationsphase ein, da bei ungewissen Auswirkungen der Finanzkrise Neuinvestitionen zurückgestellt und Erneuerungszyklen verlängert werden.
Im Sinne der Kosteneffizienz setzen Unternehmen zur Reduktion von Lizenzkosten verstärkt Opensource-Software ein und beziehen weniger geschäftskritische Applikationen als Software-as-a-Service. Als weiteres Mittel für die langfristige Reduktion von IT-Kosten dient der Einsatz von Standardsoftware im Gegensatz zur Eigenentwicklung. Ein relativ starkes Wachstum wird der Markt für Enterprise-2.0-Software aufweisen, da sich Unternehmen hiervon effizientere Kollaborationsmöglichkeiten erwarten.
Der Hardwaremarkt schrumpft insgesamt um 3,2 Prozent, entwickelt sich jedoch sehr heterogen. Während die Nachfrage nach Speicher weiter stark wächst, werden Serverinvestitionen zurückgestellt. Bei Neuinvestitionen achten die Unternehmen in 2009 zudem stärker auf Kosten als auf Innovation. Positiv wird sich der Markt für Notebooks entwickeln, was durch das breitere Angebot von Notebookvarianten sowie den subventionierten Verkauf von Kleinstnotebooks durch die Telekommunikationsanbieter begünstigt wird.
In der Telekommunikationsbranche kann die nach wie vor hohe Nachfrage nach Datendiensten nicht den Rückgang des Marktes um 1,1 Prozent auf ein Gesamtumsatzvolumen von 58,3 Milliarden Euro verhindern. Ein Wachstum von 3,2 Prozent entwickelt sich jedoch im Bereich Netzinfrastruktur. Ebenso wird für Festnetz- und Internetdatendienste ein Wachstum von 4,1 Prozent erwartet. Die Sprachumsätze setzen allerdings den Trend des Vorjahres fort und fallen um 2,6 Prozent. Insgesamt fallen damit die Festnetzumsätze in 2009 um 2,6 Prozent.Der Mobilfunkmarkt wird 2009 um 1,0 Prozent zulegen. Getrieben wird dieses Wachstum hauptsächlich von der Nachfrage nach mobilen Datendiensten. In diesem Bereich führen eine breite Palette attraktiver Endgeräte sowie Laptops/Netbooks mit Datenkarten zu 9,2 Prozent Wachstum. Durch sinkende Preise und breitem Angebot an mobilen Flatrates wird der Umsatz mit Sprachdiensten um 1,6 Prozent zurückgehen.
Der Markt für Endgeräte ist stark von der Rezession betroffen und verliert 7,9 Prozent. Den Anteil der Smartphones berührt dies jedoch weniger stark, weil in diesem Segment viele Neuentwicklungen zu erwarten sind. So werden einige neue Endgeräte mit Android, dem Betriebssystem von Google auf den Markt kommen. Zudem hat Microsoft Windows Mobile erneuert und auch von Apple wird ein Modellwechsel beim enorm erfolgreichen iPhone erwartet. Funktionsvielfalt und Nutzerkomfort dieser Geräte können zudem andere Unterhaltungselektronik ersetzen.
Detecon International
Detecon ist eines der weltweit führenden Unternehmen für integrierte Management- und Technologieberatung. Auf Grundlage der wachsenden Bedeutung der IT- und TK-Technologien beraten wir heute Kunden aus nahezu allen Branchen unter anderem bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Optimierung von ICT-Strategien sowie bei der Steigerung der Unternehmens-Effizienz durch verbesserte Organisation und Prozesse. Die Grundlage der Beratungsleistungen von Detecon bildet das Wissen aus erfolgreich abgeschlossenen Management- und ICT-Projekten in über 100 Ländern.
Bei IT-Dienstleistungen wächst das Volumen mit 4,3 Prozent und ist damit der stärkste Wachstumsmarkt. Dabei ist Outsourcing mit einem Anstieg von 5,7 Prozent der Wachstumstreiber. Ebenfalls überdurchschnittlich wachsen die Märkte für Systemintegration (4,1 Prozent) und IT-Consulting (4,0 Prozent).
Blick auf die IT-Assets
Ein wichtiges Ziel ist zudem, eine einheitliche Sicht auf die IT-Assets des Unternehmens zu gewinnen. Im IT-Consulting werden daher unter dem Stichwort Enterprise Architecture Management (EAM) vermehrt Leistungen nachgefragt, die die IT-Strategie mit der Geschäftsstrategie in Einklang bringen und eine Architektur für aktuelle und künftige IT-Landschaften entwickeln.
Auch der Software-Markt erfährt mit 3,3 Prozent in 2009 ein leichtes Wachstum. Investitionsgegenstand sind dabei vor allem Produkte, die eine effizientere Nutzung von Hardwareressourcen ermöglichen. Hierzu zählen Systemmanagement-, Virtualisierungs- und Speichermanagement- aber auch Sicherheitssoftware. Die Anbieter von Integrationssoftware können sich ebenfalls auf eine leicht wachsende Nachfrage einstellen. In diesem Marktsegment sind zudem Zukäufe von etablierten Marktteilnehmern zu erwarten.
Hingegen tritt der Applikationsmarkt in eine Stagnationsphase ein, da bei ungewissen Auswirkungen der Finanzkrise Neuinvestitionen zurückgestellt und Erneuerungszyklen verlängert werden.
Im Sinne der Kosteneffizienz setzen Unternehmen zur Reduktion von Lizenzkosten verstärkt Opensource-Software ein und beziehen weniger geschäftskritische Applikationen als Software-as-a-Service. Als weiteres Mittel für die langfristige Reduktion von IT-Kosten dient der Einsatz von Standardsoftware im Gegensatz zur Eigenentwicklung. Ein relativ starkes Wachstum wird der Markt für Enterprise-2.0-Software aufweisen, da sich Unternehmen hiervon effizientere Kollaborationsmöglichkeiten erwarten.
Der Hardwaremarkt schrumpft insgesamt um 3,2 Prozent, entwickelt sich jedoch sehr heterogen. Während die Nachfrage nach Speicher weiter stark wächst, werden Serverinvestitionen zurückgestellt. Bei Neuinvestitionen achten die Unternehmen in 2009 zudem stärker auf Kosten als auf Innovation. Positiv wird sich der Markt für Notebooks entwickeln, was durch das breitere Angebot von Notebookvarianten sowie den subventionierten Verkauf von Kleinstnotebooks durch die Telekommunikationsanbieter begünstigt wird.
In der Telekommunikationsbranche kann die nach wie vor hohe Nachfrage nach Datendiensten nicht den Rückgang des Marktes um 1,1 Prozent auf ein Gesamtumsatzvolumen von 58,3 Milliarden Euro verhindern. Ein Wachstum von 3,2 Prozent entwickelt sich jedoch im Bereich Netzinfrastruktur. Ebenso wird für Festnetz- und Internetdatendienste ein Wachstum von 4,1 Prozent erwartet. Die Sprachumsätze setzen allerdings den Trend des Vorjahres fort und fallen um 2,6 Prozent. Insgesamt fallen damit die Festnetzumsätze in 2009 um 2,6 Prozent.Der Mobilfunkmarkt wird 2009 um 1,0 Prozent zulegen. Getrieben wird dieses Wachstum hauptsächlich von der Nachfrage nach mobilen Datendiensten. In diesem Bereich führen eine breite Palette attraktiver Endgeräte sowie Laptops/Netbooks mit Datenkarten zu 9,2 Prozent Wachstum. Durch sinkende Preise und breitem Angebot an mobilen Flatrates wird der Umsatz mit Sprachdiensten um 1,6 Prozent zurückgehen.
Der Markt für Endgeräte ist stark von der Rezession betroffen und verliert 7,9 Prozent. Den Anteil der Smartphones berührt dies jedoch weniger stark, weil in diesem Segment viele Neuentwicklungen zu erwarten sind. So werden einige neue Endgeräte mit Android, dem Betriebssystem von Google auf den Markt kommen. Zudem hat Microsoft Windows Mobile erneuert und auch von Apple wird ein Modellwechsel beim enorm erfolgreichen iPhone erwartet. Funktionsvielfalt und Nutzerkomfort dieser Geräte können zudem andere Unterhaltungselektronik ersetzen.
Detecon International
Detecon ist eines der weltweit führenden Unternehmen für integrierte Management- und Technologieberatung. Auf Grundlage der wachsenden Bedeutung der IT- und TK-Technologien beraten wir heute Kunden aus nahezu allen Branchen unter anderem bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, der Optimierung von ICT-Strategien sowie bei der Steigerung der Unternehmens-Effizienz durch verbesserte Organisation und Prozesse. Die Grundlage der Beratungsleistungen von Detecon bildet das Wissen aus erfolgreich abgeschlossenen Management- und ICT-Projekten in über 100 Ländern.
Mittwoch, 3. Juni 2009
Vorsicht! Mitarbeiterabwerbung könnte Antitrust-Fall werden...
... wie es momentan der High-Tech-Elite Google, Apple, Genentech und anderen droht. Das amerikanische Justizministerium untersucht jedenfalls unter Berufung auf die Kartellgesetze des Landes momentan die Rekrutierungspraxis dieser Unternehmen.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 3.6.2009, Cecilia Kang: "Federal Antitrust Probe Targets Tech Giants, Sources Say"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 3.6.2009, Cecilia Kang: "Federal Antitrust Probe Targets Tech Giants, Sources Say"
Liste mit zivilen Nuklear-Stationen im Internet veröffentlicht...
...berichtet die Washington Post. Die 276 Seiten starke Liste, die in den USA mit vielen Details für die UNO zusammengestellt worden war, erschien plötzlich online und könnte Terroristen helfen, Ziele für Anschläge zu identifizieren.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 3.6.2009, Joby Warrick: "List of U.S. Nuclear Sites Inadvertently Posted Online"
Journalyse-Quelle: Washington Post, 3.6.2009, Joby Warrick: "List of U.S. Nuclear Sites Inadvertently Posted Online"
Firmennetze: 40 Prozent des Volumens ist Video...
... berichtet jedenfalls der amerikanische Telekom-Riese AT&T für sein eigenes firmenweites Netzwerk.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 29.5.2009, Digital Business: "Revolution sweeps the workplace"
Journalyse-Quelle: Financial Times, 29.5.2009, Digital Business: "Revolution sweeps the workplace"
Die Angst Chinas vor 140 Zeichen...
... ist so groß, dass gestern - zwei Tage vor dem 20. Jahrestag des Massakers am Platz des Himmlischen Friedens am 4. Juni - die chinesischen Zensurbehörden den gesamten Twitter-Verkehr im Netz stillgelegt haben.
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