... der vierten Generation und des iPads mini, berichtete gestern das Untrernehmen. Nach Meinung von Analysten teilten sich die beiden neuen Geräte jeweils die Hälfte.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 5.11.2012: Apple announces 3 million in weekend iPad sales
Dienstag, 6. November 2012
Montag, 5. November 2012
3000 HP-Mitarbeiter wechseln zu General Motors...
... nachdem der Automobilgigant mehr und mehr die dereinst von EDS, heute Hewlett-Packard, übernommenen IT-Operations zurückholt. Entsprechende Angebote gingten jetzt raus und sollen in den kommenden sechs Monaten umgesetzt werden. GM will innerhalb von drei Jahren ihr Netzwerk aus 23 Data Centers weltweit auf zwei reduzieren und die Zahl der Anwendungen um 40 Prozent kürzen.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 5.11.2012: GM plans to hire 3,000 HP IT workers
Journalyse-Quelle: Computerworld, 5.11.2012: GM plans to hire 3,000 HP IT workers
VMware: Hacker veröffentlicht Source-Code...
... der zwar bereits aus dem Jahr 2004 stammt, doch der Anwender- und Anbieter-Gemeinde einen Hinweis darauf gibt, wie sehr ihr intellektuelles Eigentum durch das Internet angreifbar geworden ist.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 4.11.2012: VMware: Leaked source code dates to 2004, customers should patch
Journalyse-Quelle: Computerworld, 4.11.2012: VMware: Leaked source code dates to 2004, customers should patch
Pressemitteilung: USU nun mit "Weltbild"
USU gewinnt Weltbild als Neukunden
Mit Weltbild nutzt künftig eines der größten europäischen Internet-, Buch- und Medien-Handelsunternehmen USU-Technologie für die Optimierung ihrer Kunden-Service-Prozesse. USU KnowledgeCenter unterstützt dabei mehr als 500 Call Center Agents in der DACH-Region, die ein jährliches Call-Volumen von vielen Millionen Anfragen bewältigen. Die intelligente Wissensdatenbank-Lösung gewährleistet damit den raschen Zugriff auf relevante, qualitätsgesicherte Lösungsdokumente in heterogen verteilten Wissensquellen.
Ziele von Weltbild sind vor allem der Aufbau und die bedarfsgerechte Nutzung eines zentralen Wissens-Pools für alle Service-Abteilungen des Konzerns. Neben dem Customer Care Center von Weltbild gehören dazu auch die Service-Teams bekannter Marken wie Jokers, KIDOH und Hugendubel.de. Hierzu wird ein komplexes Rollen- und Berechtigungssystem umgesetzt.
Der Einsatz von USU-Technologie und -Expertise soll zu einer Verbesserung wichtiger Business-Parameter führen, z.B. der Steigerung der Erstlösungsrate bei hoher Antwortqualität oder der Verringerung von Einarbeitungszeiten für neue Mitarbeiter. Für komplexe Service-Fälle nutzt das technische Kompetenz-Center die Anwendung USU KnowledgeGuide – ein intelligentes Dialog-System, das rasch zu geeigneten Lösungen führt. Weltbild hat sich aufgrund der Funktionsvielfalt, der Referenzen und nach umfangreichen, positiv verlaufenen Tests für die USU-Gesamtlösung entschieden. Diese kommt neben Deutschland auch in Österreich und der Schweiz zum Einsatz und soll in den kommenden Wochen bereits das Weihnachtsgeschäft 2012 unterstützen.
Internet-Effekt auf Zeitungen: Umsatz fiel um 20 Prozent...
... zwischen 2000 und 2009, heißt es heute in der Financial Times. Um nun vom Internet zu profitieren, will die Regierung ein Gesetz durch den Bundestag bringen, dass Suchmaschinen zwingt, dafür zu bezahlen, wenn sie Links zu Nachrichten der Zeitungen herstellen.Zahlen sie nicht, dürfen sie auch die Nachrichtenquelle nicht nutzen.
Freitag, 2. November 2012
Sandy: Data Center erhitzen sich auf 100 Grad...
... Fahrenheit, also nicht Celsius (etwa 40 Grad). Dennoch entwickelte sich ein "Echtzeit-Drama" in New York, als in einem der zu Google gehörenden Data Centers, das auch Dritten dient, der Strom ausfiel. Ähnliche Situationen gab es auch in anderen Data Centers der Metropole, obwohl die Notstromversorgung einsprang.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 1.11.2012: Drama in NYC as data center temp passes 100 degrees
Journalyse-Quelle: Computerworld, 1.11.2012: Drama in NYC as data center temp passes 100 degrees
Mittwoch, 31. Oktober 2012
Apple: Von der Diktatur zur Oligarchie
Der Einstieg in den Abstieg eines ehemals tyrannisch geführten Unternehmens
Apple befindet sich auf dem Weg von der Diktatur, wie sie auf einzigartige Weise der Gründer Steve Jobs praktizierte, hin zu einer Oligarchie. Verdiente, langjährige Mitarbeiter werden bei dieser Aufräumaktion mit mehr Macht ausgestattet. Es sind Leute, die für ein kollegialeres Verhältnis stehen. Das hört sich gut an, und als ein gut erzogener Mensch möchte man dem nur zustimmen. Aber ist es wirklich gut?
Der Zyklus, der sich hier anbahnt, ist der, den der Italiener Machiavelli in seinen Werken beschreibt. Zuerst kommt der Tyrann, dem alles erlaubt ist, solange es allein dem Gemeinwesen dient und nicht der persönlichen Bereicherung. Dafür stand mit seiner ganzen Tüchtigkeit Steve Jobs. Sein Gemeinwesen war Apple, nicht die Aktionäre. Deshalb keine Dividende, eine Politik die Cook änderte. Deshalb keine Spenden an Dritte, was unter Cook nun erlaubt ist.
Wie aus dem Lehrbuch des berühmten italienischen Politikers mutet es einem an, wenn man bei Machiavelli liest, dass der Gegenspieler der Tüchtigkeit, der virtus (Tugend), das Schicksal, also fortuna,sei. Ersteres kann der Diktator kontrollieren, was Jobs bis in ins kleinste praktizierte, das zweite steht außerhalb seiner Macht (wie Jobs auf bitterste Weise und ganz persönlich erkennen musste).
Je größer ein Unternehmen wird, desto mehr wandelt es sich von der Diktatur des Gründers zu der Oligarchie des Managements. Das heißt: der Versuch, die Außenwelt zu steuern, also das Schicksal zu bestimmen, wird zur zentralen Motivation. Deshalb Dividende und Goodwill, deshalb die Entschuldigung. Deshalb auch die Verlagerung der Macht auf mehr Manager. Dies führt - wie wir geradezu klassisch bei Apple beobachten können (ähnlich übrigens auch zuvor bei IBM und Microsoft) - dazu, dass eine Organisation den Höhepunkt ihrer Macht und Herrlichkeit erreicht. Apple ist das mit Abstand wertvollste Unternehmen der Welt.
Aber zugleich beginnt der Abstieg in die Anarchie. Die Entschuldigung, die eigentlich gar keiner erwartet hat, depraviert von der edlen Geste, die sie nach außen sein soll, zu einer internen Intrige, an deren Ende der Schuldige gefunden und rausgeschmissen wird. Forstall hat einen Fehler gemacht, aber er hat keine Chance, etwas daraus zu lernen. Man nutzt diesen Fehler, um eine missliebige Person, deren Tüchtigkeit eigentlich über alle Zweifel erhaben ist, zu stürzen. Das Schicksal schlägt zu. Und es wird auch Apple ereilen - der Abstieg hat längst begonnen.
Natürlich wird Cook alles tun, um diesen Abstieg zu vermeiden. Es ist jedoch wie in einem griechischen Drama. Je mehr man versucht, das Schicksal abzuwenden, desto unaufhaltsamer kommt es auf einen zu. Ein neues Kapitel in der Geschichte von Apple hat begonnen.
Raimund Vollmer
Dienstag, 30. Oktober 2012
Sandys Wut: Zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar Schaden...
... soll der Sturm inzwischen angerichtet haben, heißt es im Wall Street Journal. Salzwasser dringt in die Straßen und Tunnels von Manhattan, Stromausfälle und bereits 16 Tote gehen auf das Konto des Hurricanes.In New York ist ein Umspannwerk explodiert. Die Welt erklärt, dass ein "zweites Atomkraftwerk Probleme wegen Sandy" habe. Zwei Atomkraftwerke seien abgeschaltet worden. Zwei Millionen Menschen sind derzeit ohne Strom. "In New York liefen Tunnel voll." Sieben U-Bahn-Schächte seien überschwemmt. In New Jersey ist ein Damm gebrochen. Nach Auskunft des Roten Kreuzes haben Montagnacht etaa 11.000 Menschen aus 16 Bundesstaaten in den
insgesamt 258 Notunterkünften der Organisation Zuflucht gefunden. Stromausfälle verhindern, dass die Blogzeitung Huffington Post ans Netz gehen kann. Für Mittwoch sind 500 Flüge gestrichen.
Derweil fragt sich das Wirtschaftsmagazin The Economist, ob Sandy nun auch den Ausgang der Präsidentschaftswahl beeinflussen werde: "Um es ganz brutal auszudrücken, ein gewisses Maß an schlechtem Wetter am Wahltag hilft jeder konservativen Partei in jeder Demokratie", meint das Blatt, dass ältere Leute eher bereit seien, sich in ihr Auto zu setzen, um damit zum Wahllokal zu fahren, während jüngere, vor allem ärmere Leute da eher zögern, nach einer Nachtschicht sich noch einmal aufzumachen, um - mit nassen Socken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln - ihre Stimme abzugeben.
Derweil behauptet Philadelphias Inquirer, dass der Sturm zwar nicht der schlimmste seiner Art sei, aber dennoch Geschichte schreiben werde.Als falsch haben sich Meldungen erwiesen, dass in der Nacht die New Yorker Börse (NYSE) geflutet worden sei.
Derweil fragt sich das Wirtschaftsmagazin The Economist, ob Sandy nun auch den Ausgang der Präsidentschaftswahl beeinflussen werde: "Um es ganz brutal auszudrücken, ein gewisses Maß an schlechtem Wetter am Wahltag hilft jeder konservativen Partei in jeder Demokratie", meint das Blatt, dass ältere Leute eher bereit seien, sich in ihr Auto zu setzen, um damit zum Wahllokal zu fahren, während jüngere, vor allem ärmere Leute da eher zögern, nach einer Nachtschicht sich noch einmal aufzumachen, um - mit nassen Socken und mit öffentlichen Verkehrsmitteln - ihre Stimme abzugeben.
Montag, 29. Oktober 2012
US-Wahlprognosen: Not wählable
Nur noch bei jedem zehnten Anruf bekommen die amerikanischen Wahl- und Meinungsforscher eine Antwort auf die Frage aller Fragen: "Wen wählen Sie bei der Präsidentschaftswahl?" Bislang konnten die Pollster damit rechnen, dass jeder dritte Befragte eine Antwort gab. Doch das Verhalten gegenüber Telefoninterviews hat sich in den letzten vier Jahren dramatisch verändert. So berichtet die Washington Post. Die meisten fühlen sich belästigt und lehnen jedes Interview ab. Dies gilt umso mehr, je höher der Anteil der Leute werden, die gar keinen Festnetzanschluss mehr haben, sondern nur noch mobil erreichbar sind. Diese dramatische Veränderung haben die Meinungsforschungsinstitute in ihren Prognosesystemen noch nicht abgebildet. Da fehlen wohl die Erfahrungswerte - aus der nächsten Wahl.
Auf jeden Fall hatten jetzt vier Meinungsforscher Romney in der Pole-Position, nur zwei sahen hier den Amtsinhaber. Meint die Washington Post, dass am Ende Romney die Umfragen gewinnt und Obama die Wahl...
Auf jeden Fall hatten jetzt vier Meinungsforscher Romney in der Pole-Position, nur zwei sahen hier den Amtsinhaber. Meint die Washington Post, dass am Ende Romney die Umfragen gewinnt und Obama die Wahl...
Sandy statt Trading: Wall Streets NYSE bleibt heute geschlossen...
... und wird wegen des Hurricans Sandy wohl auch am Dienstag nicht öffnen. Das Problem: der gesamte Handelsverkehr muss nun auf die vollelektronischen Handelsplätze umgeleitet werden, was teilweise eine Umcodierung der Software erfordert, berichtet das Wall Street Journal.
Sandy statt Handy: Google sagt Event ab...
... bei dem die Android-Inkarnationen Nexus 4 ind Nexus 10 heute in New York vorgestellt werden sollten. Doch die Sturmwarnungen im Gefolge des Hurricans Sandy in den USA haben es dem Suchmedium anraten lassen, die Ankündigung für heute abzusagen.
Prognose 2017: 8 Exabytes pro Monat rasen durch die Luft...
... meint in einer Studie der Telekommunikationshersteller Ericsson. 3,6 Exabytes beanspruchen dabei weltweit die Smartphones, mobile PCs und Tablets legen noch eine Schüppe drauf und erreichen 4,4 Exabytes.Im vergangenen Jahr, also 2011, hätten die Smartphones 0,17 Exabytes in die Luft gejagt, die mobilen PCs und Tablets 0,2 Exabytes. Dabei die Sprachkommunikation kaum mehr steigen. Fünf Milliarden Geräte werden 2017 an die breitbandige Mobilnetze angeschlossen sein, 2011 waren es 900 Millionen.
Journalyse-Quelle: The Economist, 27.10.2012: "A sense of place" (Survey)
Journalyse-Quelle: The Economist, 27.10.2012: "A sense of place" (Survey)
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