„Das Leben ist eine
Krankheit, die ganze Welt ein Lazarett, und der Tod ist unser Arzt.“
Heinrich Heine (1797-1856), deutscher Dichter
3 Kommentare:
Anonym
hat gesagt…
Ja, das ist der Zustand, weil wir Herrn Professor Dr. Lauterbach nicht mehr als Gesundheitsminister haben und auch die Homöopathie nicht mehr als heilige Pille gilt.
Halte dir stets vor Augen, wieviele Ärzte schon gestorben sind, die oft am Lager ihrer Kranken die Stirne in ernste Falten gelegt, wieviele Astrologen, die andrer Menschen Tod wie ein Wunder vorausgesagt haben! Wieviele Philosophen, die über Tod und Unsterblichkeit tausenderlei ausgesponnen, wieviele Kriegshelden, die viel Volks getötet; wie viele Gewaltherrscher, die ihre Macht über fremdes Leben in gewaltigem Übermut gemißbraucht haben, wie wenn ihnen selber der Tod nicht nahen könne! Wieviele Städte sind sozusagen mit Mann und Maus gestorben....! 48
Marc Aurel Philosoph und Imperator Cäsar Marcus Aurelius Antonius Augustus Die längste Zeit seiner 19 Jahre währenden Herrschaft verbrachte er im Heerlager, um die Barbarenstämme abzuwehren.
3 Kommentare:
Ja, das ist der Zustand, weil wir Herrn Professor Dr. Lauterbach nicht mehr als Gesundheitsminister haben und auch die Homöopathie nicht mehr als heilige Pille gilt.
Halte dir stets vor Augen, wieviele Ärzte schon gestorben sind, die oft am Lager ihrer Kranken die Stirne in ernste Falten gelegt, wieviele Astrologen, die andrer Menschen Tod wie ein Wunder vorausgesagt haben! Wieviele Philosophen, die über Tod und Unsterblichkeit tausenderlei ausgesponnen, wieviele Kriegshelden, die viel Volks getötet; wie viele Gewaltherrscher, die ihre Macht über fremdes Leben in gewaltigem Übermut gemißbraucht haben, wie wenn ihnen selber der Tod nicht nahen könne! Wieviele Städte sind sozusagen mit Mann und Maus gestorben....! 48
Marc Aurel
Philosoph und Imperator Cäsar Marcus Aurelius Antonius Augustus
Die längste Zeit seiner 19 Jahre währenden Herrschaft verbrachte er im Heerlager, um die Barbarenstämme abzuwehren.
Lasst uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen.
K. Tucholsky
Kommentar veröffentlichen