Mittwoch, 26. Oktober 2011

Nokia World: 3000 Leute erwarten...

... Asha, das neue Mobilgerät der Finnen, das heute morgen von London aus auch dem Rest der Welt offenbart wird. Asha heißt soviel wie Hoffnung und kommt aus der Hindi-Sprache. Es ähnelt einem Blackberry - mit größerem Bildschirm. Das Gerät kommt in vier Modellen. Das Asha hat eine Battery mit einer Laufzeit von 52 Stunden und besitzt einen MP3-Player mit dem lautesten Lautsprecher, berichtet das Wall Street Journal in einem Life-Blog.
... Lumia. Zudem wurde das erste Mobilgerät auf der Basis von Windows Phone. Der Name Lumia 800. Es ist ein klassisches Smartphone. Bei der Demonastration des Objekts der Begierde hat sich Nokias Vice President Kevin Shields auf der Bühne postiert, nach einer Zeit des Schweigens, schreit er in das Mikrophone, dass Lumia "AWSOME" sei. Das Gebrüll ist so laut, dass sich Leute, die per Video sich zugeschaltet haben, den Hörer vom Kopf reißen.
Wenn Sie sich einschalten wollen, hier die Verbindung nach LONDON.

Der Vater von LISP: John McCarthy ist tot

Bereits 1958 erfand der MIT-Wissenschaftler John McCarthy die Programmiersprache LISP, die vor allem in den achtziger Jahren Popularität in der KI-Szene gewann. Am Massachusetts Institute of Technology (MIT war er Mitgründer des Labors für Künstliche Intelligenz. Später wechselte er von der Ostküste zur Westküste und wurde Gründer des Labors für Künstliche Intelligenz an der nicht minder berühmten Stanford University. Hier unterhielt er eine Homepage, die auch Hinweise auf seine Arbeiten enthält. McCarthy starb am vergangenen Sonntag, 23. Oktober, im Alter von 84 Jahren. Er erhielt 1971 den Turing Award, eine der höchsten Auszeichnungen in der Informatik, und 1988 den Kyoto-Preis.

Big Data - eine Analyse des Marktes...

... bringt Computerworld in dieser Big Story.

Dienstag, 25. Oktober 2011

USA: Qualität von virtuellen Schulen umstritten...

... behauptet eine Studie, die heute von den Experten Kevin G. Welner and Gene V. Glass vom National Education Policy Center an der Universität von Colorado vorgestellt werden soll. In den USA nehmen etwa 200.000 Schüler am ausschließlich virtuellen Unterricht teil. Weil bei "Klassenarbeiten" besser denn je gepfuscht werden kann und überhaupt nichts wirklich kontrolliert wird, seien diese Schulen höchst fragwürdig, soll es in der Studie heißen.
Journalyse-Quelle: Washington Post, 25.10.2011:Study raises questions about virtual schools

Oracle will für 1,43 Milliarden Dollar RightNow kaufen...

... und damit stärker in die Cloud vordringen.

Visa & Mastercard: Internet-Werbung bei Kreditkartenkäufen...

... wollen die beiden Plastikkartenherausgeber künftig betreiben. Demnach verfolgen Visa und MasterCard die Einkaufswege ihrer Kunden im Internet und bestürmen sie dabei mit zielgerichteten Anzeigen. Das Wall Street Journal berichtet, dass Visa ein Patent angemeldet hat, das als Thema gar die Verbindung zwischen DNA-Datenbanken und persönlichen Internetprofilen herstellt - was auf umfassende zukünftige Kombinationen schließen lässt.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 25.10.2011: Using Credit Cards to Target Web Ads

Google+: 40 Millionen Besucher jetzt Versucher...

... meldet das Suchmaschinenmedium und bietet seinen Bloggern an, künftig ihr Profil von Google+ kommunizieren zu lassen. Der Vorteil: Die Tagebuchschreiber, die sich dem Dienst anschließen, werden in der Community bevorzugt behandelt - so auch beim Rating in der Suchmaschinenliste.

Blockade: Wikileaks geht das Geld aus...

... und musste deshalb den Betrieb vorläufig einstellen. Der Grund ist Geld-Blockade, der sich die BankAmerica, Visa, MasterCard, PayPal und Western Union wohl auf Druck der US-Regierung beugten. 95 Prozent des Geldzuflusses wurden seit Januar gestoppt, nachdem Wikileaks im Dezember 2010 geheime Dokumente des US-Außenministeriums im Internet veröffentlicht hatte. Für diese Blockade gibt es nach Ansicht von Wikileaks keine demokratische Legitimation, sei ein Willkürakt, der zudem die Antitrust-Gesetze Europas verletze. Wikileaks befindet sich nun im Stadium der Vorbereitung von entsprechenden Klagen in Belgien, Großbritannien, Dänemark und den USA.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 24.10.2011: Wikileaks suspends operations, cites lack of funds

Montag, 24. Oktober 2011

Die zehn Trends für 2012

Wird die Cloud die Software-Entwicklung revolutionieren? Das meint jedenfalls die Marktforschung Nucleus Research und behauptet, dass in der Cloud Änderungen an der Software im laufenden Betrieb erfolgen können - mit der Konsequenz, dass die Änderung auch allen sofort zur Verfügung steht. Dies würde auch das Geschäftsmodell der Systemintegratoren verändern, die ihr Geld dadurch verdienen, dass sie viele Entwicklungs- und Wartungstunden berechnen können. Dies ist allerdings bei den zehn wichtigsten Prognosen für das kommende Jahr nur die Nummer 2 der Vorhersagen. Den ersten Platz belegen die Implementierungen von Social Networks in die Abläufe von Unternehmen. Die Integration von Social Networks sei gleichzusetzen mit der Einführung von Email vor zehn oder 15 Jahren.
An dritter Stelle steht die Einpassung von SAP-Anwendungen in mobile Netze und deren Nutzung über Smartphones. Position 4 haben Anwendungen, die auf einen ganz konkreten Nutzen zugeschnitten sind und nicht mehr länger alles für alle bieten. Hier seien IBM und Oracle beispielhaft. Das Management von Big Data belegt den fünften Platz, und da kommt noc h einmal Big Blue ins Gespräch: Nicht nur wegen der Analysewerkzeuge, die der einstige Alleinherrscher über die Firmen-IT der Großunternehmen anbietet, sondern auch, weil er sich mit Netezza die entsprechenden Spezialisten einverleibt.
Der sechste Trend: Das Kapital werde sich von der Arbeit in Richtung IT verlagern. Und als siebter Trend kommt "Smarter Software" daher (als habe es je einen Trend zu dümmerer Software gegeben). Und der achte Trend tangiert den vierten Trend: Es geht um Analysewerkzeuge bei der Ausbeutung von Big Data. Der neunte Trend schaut auf Anwendungen im Gesundheitswesen. Und dass CRM das Schlusslicht unter den zehn Trends bildet, macht deutlich, dass irgendwie deutlich, dass es am Ende aller IT-Investitionen wohl doch um den Kunden geht, der das alles bezahlen muss.
Journalyse-Quelle: Computerworld, 21.10.2011: IT 2012 Predictions: For One, Social Networks Rule

Sonntag, 23. Oktober 2011

Steve Jobs wollte Android vernichten

Aus dem Buch über Steve Jobs, das morgen erscheinen wird:
“I will spend my last dying breath if I need to,
and I will spend every penny of Apple’s
$40 billion in the bank, to right this wrong.
I’m going to destroy Android.
I’m willing to go thermonuclear war on this.”

USA: T-Mobile denkt an die Zeit nach dem Scheitern...

des Deals mit AT&T und greift offensichtlich aggressiv den Markt für der Prepaid-Karten an. So heißt es im Wall Street Jouzrnal. Bei den Vertragskunden wandern offensichtlich in den USA immer mehr Kunden zu AT&T ab. Deshalb konzentriert sich die US-Tochter der Deutschen Telekom auf die vertragslosen Mobilfunkteilnehmer.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 22.10.2011: T-Mobile Redials Strategy

Will Google nun Yahoo kaufen?

Dies fragt sich heute das Wall Street Journal, nachdem es in Erfahrung brachte, dass das Suchmedienimperium mit Private-Equity-Firmen über eine mögliche Mitbeteiligung gesprochen haben soll.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 23.10.2011: Google, Private-Equity Firms Mull Bid For Yahoo