Dienstag, 31. März 2009

IBMs neue Intel-Server

- Neue Systeme mit bis zu 92 Prozent Energieeffizienz

- Neue Blades mit verdoppelter Transaktionsrate pro Minute

-Energiesparmöglichkeiten von bis zu 100$ pro Server und Jahr

PRESSE-MITTEILUNG LESEN SIE HIER

SEC 2009: Was die US-Börsenaufsicht im Auge hat...

... ist ohne massiven Einsatz von IT überhaupt nicht kontrollierbar. Hier ein paar Zahlen:
12.000 börsennotierte Firmen
16.000 Investment-Fonds
44.000.000.000.000 Dollar Umsatz mit an den Börsen gehandelten Aktien und Optionen
Journalyse-Quelle: Time, 9.3.2009, Adam Tagorin, Michael Weisskopf: "Inside the breakdown at the sec"

Fujitsu 2010: Verkauf von 500.000 Server...

... statt 270.000 Einheiten in 2008. Dies erhofft sich die Fujitsu Technology Solutions, die am morgigen 1. April Fujitsu Siemens Computer für 410 Millionen Euro übernimmt. Das Unternehmen will hier in Deutschland sein auf Intel-Prozessoren basierendes Server-Geschäft konzentrieren.
Journalyse-Quelle: FAZ, 31.3.2009: "Fujitsu setzt auf Deutschland"

Deutschland 2008: 600 Millionen Euro für das Heim-Netz...

... so viel gaben die Deutschen im vergangenen Jahr aus, um Einzelgeräte der Computer- und Unterhaltungselektronik miteinander zu vernetzen. In den USA seien es aber bereits acht Milliarden Dollar. Nun geht es in den kommenden Jahren darum, den Fernseher mit dem Internet zu vernetzen. Denn:
- 28 Prozent der Deutschen haben sich 2008 Digital-Fotos am Fernseher angesehen, weitere
- 34 Prozent interessieren sich dafür.
- 33 Prozent möchten gerne Videos über das Internet runterladen, und weitere
- 6 Prozent tun dies bereits
Rund 10 Millionen Haushalte in Europa werden 2010 mit einem Heimnetz ausgestattet sein, dass es erlaubt, nicht nur die Vorzüge der Unterhaltungselektronik zu genießen, sondern auch den Energieverbrauch zu steuern.
Diese Zahlen wurden jetzt auf einer Bitkom-Konferenz präsentiert.
Journalyse-Quelle: FAZ, 31.3.2009: ""Die 'Widgets' erobern die Fernseher"

Deutschland 2009: Rund 500.000 Blogs am Netz...

... behauptet Markus Beckedahl, Mitveranstalter der morgen in Berlin beginnenden Blogger-Konferenz re:publica. 99 Prozent der Schreiber seien privat.
Journalyse-Quelle: Reutlinger General Anuzeiger, 31.3.2009: "Privates für die Öffentlichkeit"

Montag, 30. März 2009

SOA = SAME OLD ARCHITECTURE

Ein Leser wies uns gerade auf diese Bezeichnung hin - vor allem, nachdem er vergangene Woche einen Kongress besucht hatte, zu dem mehr als 200 Teilnehmer kamen und auf der SOA auf alle IT-Lebenslagen ausgedehnt wurde.
Siehe auch:
http://rv-journalyse.blogspot.com/2009/03/warum-soa-anwender-nenen-5-gute-grunde.html

Die Waffen der G-20-Protestler: Twitter & Facebook...

... meint die Polizei in London, wo am Donnerstag der G20-Gipfel stattfindet. Denn über die sozialen Netzwerke organisieren sich die Protestler zu spontanen Aktionen. Inzwischen wurden alle Banken im Tagungsgebiet aufgefordert, ihre dortigen Filialen zu schließen.
Journalyse-Quelle: Wall Street Journal, 30.3.2009: "Thousands ralley as police prepare security plan"

Greenspan: 40.000.000.000.000 Dollar Verluste bisher

In einem Beitrag für die Financial Times (UK) beziffert der frühere Chef der amerikanische Federal Reserve Bank, Alan Greenspan, der Vermögensverlust an Aktien, ungelisteten Unternehmenswerten und Immobilien auf 40 Billionen Dollar, was etwa zwei Drittel des Weltwirtschaftsvolumens entspricht. 35 Billionen Dollar seien allein den Aktienmärkte zuzuschreiben. Greenspan setzt bei der künftigen Erholung der Märkte vor allem darauf, dass die Menschen ihre Angst besiegen und wieder Mut fassen. Er setzt damit auf 100 Prozent Psychologie.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 30.3.2009, Alan Greenspan: "Equities show us the way to a recovery"

Warum SOA? Anwender nennen 5 gute Gründe

Die Gründe, sich einer serviceorientierten Architektur (SOA) zuzuwenden, sind nach einer Umfrage von IDG Research Services:
- mehr Flexibilität bei der Architektur: 71 %
- Integration bestehender Anwendungen: 67 %
- Daten-Integration: 62 %
- Service-Integration: 55 %
- Entwicklung von Composite Applications: 53 %

Journalyse-Quelle: IBM, Backbone for business, Bestellnummer: GE 12-2887-00

IT und Finanzwelt

2009: »Die moderne Finanzwelt ist durch eine Vielzahl unterschiedlicher Teilnehmer, stark gewachsene Handelsvolumina und eine enge Vernetzung zwischen diesen Teilnehmern gekennzeichnet, zu der vor allem eine Deregulierung der Märkte sowie eine leistungsfähige Informationstechnologie beigetragen haben.«
Gerald Braunberger, Kommentar

Journalyse-Quelle: FAZ, 30.3.2009, Gerald Braunberger: "Finanzaufsicht in der Globalisierung"

Sonntag, 29. März 2009

Weltrezession durch IT und vertikale Spezialisierung

Als im Oktober 1987 alle Börsen der Welt gleichzeitig krachten, da war die Vernetzung der Börsenrechner für diese Gleichschaltung der Märkte verantwortlich. Und im Hintergrund brodelten computergesteuerte Derivate, die ihrem Anspruch nicht gerecht wurden, eine Ausfallversicherung zu sein. Parallelitäten zu der heutigen Situation sind durchaus angebracht. Nur scheinen wir diesmal noch eine Stufe weiter zu sein, folgt man den Analysen, die an diesem Wochenende das Wirtschaftsmagazin The Economist ohne jeglichen ideologischen Ballast präsentierte.
Hatte dereinst, im frühen 19. Jahrhundert, der Weltmarktprotagonist David Ricardo in der Spezialisierung der Nationen die treibende Kraft für den wachsenden Wohlstand und den Welthandel gesehen, so hatte er damals die Spezialisierung beim Endprodukt im Auge - eine horizontale Spezialisierung. Seit der weltweiten Ausgestaltung der Zulieferketten, die ohne den massiven Einsatz von IT nie möglich gewesen wäre, hat es die Weltwirtschaft aber mit einer vertikalen Spezialisierung zu tun. Das heißt: Wenn irgendwo die Nachfrage einstürzt, dann bricht auch die gesamte Auftragskette zusammen. Dies meint jedenfalls Kei-Mu Yi, Volkswirt an der Federal Reserve Bank von Philadelphia. Zugleich aber weist er darauf hin, dass diese globale Vertikalspezialisierung ein wunderbares Mittel sei, um den politischen Reflex nach Einsatz von protektionistischen Maßnahmen zu unterbinden. Doch ist es stark genug? Das Wirftschaftsmagazin The Economist weist jedenfalls darauf hin, dass der Aufbau von Handelsschranken zwar schnell erfolgt, aber deren Abbau sehr viel länger dauert. Und damit würde man sich auch der Chance begeben, von einem Wiederaufschwung schnell zu profitieren.
Journalyse-Quelle: The Economist, 28.3.2009: "The nuts and bolts come apart"

Internet 2009: Mehr Datings wegen Finanzkrise

An Tagen, an denen der Dow Jones um 100 und mehr Punkten einbrach, stieg die Zahl der besucher bei dem Online-Eheanbahnungsinstitut eHarmony deutlich. In einer Studie wurde jüngst festgestellt, dass 25 Prozent der Frauen wegen der Krise sehr viel mehr daran interessiert sind, längerfristige Beziehungen (früher nannte man das Ehe) einzugehen. Von 6.000 auf inzwischen 18.000 stieg zwischen September 2008 und März 2009 bei der auf junge Leute ausgerichteten Internet-Partnervermittlung OKcupid die Zahl der täglich versandten Textbotschaften, mit denen Pärchen und solche, die es werden wollen, den Kontakt halten.
Journalyse-Quelle: The Economist, 28.3.2009: "Connecting up"