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Montag, 3. August 2009

Black Hat: Cloud wird nicht vertraut...

... sondern weist große Sicherheitslücken auf. Dies ist jedenfalls die vorherrschende Meinung bei der Sicherheitskonferenz von Black Hat USA in Las Vergas gewesen. Vor allem jene Anbieter von Cloud Computing, die besonders intensiven Kontakt zu Konsumenten haben, seien viel zu lax im Umgang mit Passworten. "Verlorene" oder "vergessene" Passwörter könnten von Kriminellen zumeist sehr leicht erneuert werden, wenn man die Einzelprofile der betroffenen Benutzer bei Facebook oder anderen Social Networks studiert.
»Die Sicherheit dieser auf Cloud
basierenden Infrastruktur-Dienste
entspricht der von Windows des Jahres 1999«

John Pescatore, Analyst bei der Gartner Group, gegenüber der Financial Times.
Journalyse-Quelle: Financial Times, 3.8.2009, Joseph Menn: "Data security services under a cloud"

Mittwoch, 1. April 2009

Sicherheit 2009: 4,1 Milliarden Euro geben deutsche Firmen aus...

... für den Schutz vor Viren und anderen Attacken über das Netz. Die Gartner Group hat sogar ausgerechnet, dass die Betriebe im Schnitt pro Mitarbeiter 638 Dollar für die Sicherheit aufwenden. Trotz Rezession denkt niemand daran, diese Budgets zu kürzen. Derweil warnen die Medien vor dem Virus Conficker, der am 1. April seine ganze Destruktionskraft zeigen soll.
Journalyse-Quelle: Die Welt, 1.4.2009, Lars Winckler: "Der Wurm aller Würmer greift an"

Montag, 8. Dezember 2008

Cybercrime: Mindestens 100 Milliarden Dollar Schaden jährlich

Die Organization for Security and Cooperation in Europe beziffert den Schaden, der alljährloich durch Internet-Kriminalität entsteht, auf inzwischen 100 Milliarden Dollar. Online-Gangs würden setzen ganze Netzwerke von Zombie-Computer ein, die ferngesteuert das Internet nach Kreditkarten- und Kontozugangsdaten durchstöbern und abspeichern. Waren 2007 erst zehn Prozent aller am Netz angeschlossenen Rechner von solchen Untergrund-Attacken betroffen, so seien es jetzt 15 Prozent, berichtet das RSA Fraud Action Research Lab, ein Beratungsunternehmen in Sicherheitsfragen. Demnach hätten diese Gangs und andere Übeltäten rund zehn Millionen solcher Robot-Computer im Einsatz, die täglich Spams und andere, üblere Online-Angriffe (sogenannte Malware) auf die 1,4 Milliarden Internet-Benutzer fahren, behauptet die Beratungsfirma Panda Labs gegenüber der Herald Tribune.Sicherheitsforscher von SRI International haben herausgefunden, dass täglich 10.000 neue Formen von Malware in die Netze eindringen. Wer sich gegen räuberische Roboter wehren will, kann sich kostenlos Software im Netz herunterladen unter dem Namen: http://www.bothunter.net/
Journalyse-Quelle: Herald Tribune, 6.12.2008